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Twitter

Hinweise der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg zur Twitter-Nutzung

 

Nutzungskonzept

1457 als Volluniversität gegründet, ermöglicht die Albert-Ludwigs-Universität auch heute Studium, Promotion und Habilitation in allen wichtigen Fachbereichen: Geistes-, Wirtschafts-, Natur- und Ingenieurwissenschaften, sowie Medizin, Jura und Theologie.

Die Öffentlichkeitsarbeit für die Universität Freiburg findet auch auf Twitter statt. Mit dem vorliegenden Nutzungskonzept übernimmt die Universität Freiburg entsprechend der „Richtlinie des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit (LfDI) zur Nutzung von sozialen Netzwerken durch öffentliche Stellen“ als öffentliche Stelle ihre Verantwortung und Vorbildfunktion zur Nutzung sozialer Medien. Bitte beachten Sie dazu auch unsere Datenschutzerklärung und Abschätzung der Folgen der Twitternutzung.

1. Allgemeines zu Twitter

Twitter ist ein soziales Netzwerk für Kurznachrichten, Fotos und Videos. Registrierte Nutzer_innen können über diesen Dienst kostenlos kurze Nachrichten veröffentlichen. Diese Tweets haben eine begrenzte Länge und sind in der Regel für jedermann sichtbar.
Die Benutzer_innen können anderen Benutzer_innen „folgen“, so dass sie deren Tweets im eigenen Twitter-Feed lesen können.

Vorteile von Twitter sind seine große Reichweite und – im Gegensatz zu manch anderen sozialen Netzwerken – seine Lesbarkeit ohne die Notwendigkeit einer eigenen Anmeldung für den/die Nutzer_in, sowie die Nutzbarkeit ohne Verwendung eines Klarnamens.

Mehr Informationen zu Twitter finden Sie hier: https://about.twitter.com/de.html.

2. Zweck der Nutzung von Twitter durch die Universität Freiburg

Durch die Twitter-Kanäle werden die bestehenden Kommunikationskanäle, wie Internetauftritt, Pressemitteilungen, Newsletter, Printprodukte und Veranstaltungen, sinnvoll ergänzt. Die Twitter-Kanäle informieren die Nutzer_innen in erster Linie über aktuelle Meldungen aus der Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie aus anderen Abteilungen, Fakultäten, Forschungsgruppen und Verbünden der Universität sowie von studentischen Organen und Initiativen. Zudem können so der Öffentlichkeit Einblicke in Forschung und Lehre der Hochschule sowie in die Arbeit von Einrichtungen der Universität, studentischen Organen und Initiativen vermittelt werden.

Für einige Zielgruppen waren die „klassischen“ Instrumente allein (Print, Webseite, Mailing) nicht mehr ausreichend. Gerade im Hinblick auf die Zielgruppe von Journalist_innen und Politiker_innen, aber auch im Hinblick auf die wissenschaftliche (Forschungs-) Community sowie die Studierenden, haben wir festgestellt, dass wir diese viel direkter, schneller und tagesaktuell über Twitter erreichen können, zumal interessierte Empfänger entsprechende Tweets abonnieren können. Der Twitter-Kanal ermöglicht eine weitreichende Verbreitung unserer Meldungen, eine bessere Vernetzung zu anderen Institutionen und Informationsquellen und eine unmittelbare Reaktion auf das jeweilige Geschehen.

Des Weiteren können wir über den direkten Dialog mit den Leser_innen Meinungsbilder einholen und Feedback erhalten, um unsere wissenschaftliche, organisatorische und kommunikative Arbeit zu optimieren.

3. Art und Umfang der Nutzung von Twitter durch die Universität Freiburg

Die Twitter-Accounts der Universität Freiburg informieren die Nutzer_innen über aktuelle Pressemeldungen, Veranstaltungen, Nachrichten aus Wissenschaft, Forschung und Lehre sowie sonstiges Wissenswertes rund um den Campus. Wir nutzen Twitter hingegen nicht als Service- oder Beratungskanal.

Regelmäßige Inhalte der Beiträge auf @PresseUniFR sind:

  • Pressemeldungen der Universität Freiburg
  • Expertendienst der Universität
  • Ankündigungen zu ausgewählten Veranstaltungen der Universität
  • Interaktion mit Journalist_innen, Forscher_innen, Unternehmen und öffentlichen Stellen


Regelmäßige Inhalte der Beiträge auf @unifreiburg sind:

  • Ausgewählte Pressemeldungen der Universität Freiburg
  • Ankündigungen von aktuellen Veranstaltungen und Terminen der Universität
  • Hinweise auf Ausschreibungen für Preise oder Stipendien der Universität
  • Vorstellung von aktuellen Forschungs- und Lehrprojekten der Universität
  • Aktuelle Nachrichten aus dem Bereich Hochschulpolitik
  • Ausgewählte Presseberichte über die Universität oder einzelne Universitätsmitglieder
  • Interaktion mit Bürger_innen, Unternehmen und öffentlichen Stellen

4. Verantwortlichkeiten für die redaktionelle/technische Betreuung:

Die Verantwortlichkeit für die redaktionelle Betreuung liegt bei der/dem Pressesprecher_in der Universität Freiburg sowie der dazugehörigen Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, insbesondere der/dem Social-Media-Koordinator_in. socialmedia@pr.uni-freiburg.de.

5. Alternative Informations- und Kontaktmöglichkeiten:

Wir weisen die Nutzer_innen darauf hin, dass der Twitter-Kanal lediglich eine zusätzliche Option darstellt, um mit der Universität Freiburg in Kontakt zu treten oder Informationen von dieser zu erhalten. Alternativ können die über Twitter angebotenen Informationen auch über die entsprechenden Verlinkungen auf unserem Internet-Angebot unter www.uni-freiburg.de oder auf den weiteren verlinkten Webseiten abgerufen werden.

Mit allen Anfragen können Sie sich grundsätzlich an unseren zentralen Posteingang info@uni-freiburg.de wenden. Presseanfragen können Sie an info@pr.uni-freiburg.de richten. Das Social-Media-Team erreichen Sie unter socialmedia@pr.uni-freiburg.de.

Telefonisch erreichen Sie die Universität Freiburg unter der 0761/203-0. Die Telefonzentrale ist Montags bis Donnerstags von 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr und Freitags von 8.00 Uhr bis 16.30 Uhr besetzt.

Besuchsadresse:                           Postadresse:
Rektorat                                        Postfach
Friedrichstr. 39                              79085 Freiburg
79098 Freiburg                                        

Übersicht über die verschiedenen Wege, mit der Universität Freiburg in Kontakt zu treten

6. Selbstverpflichtung

Dieses Nutzungskonzept wird einmal im Jahr von uns hinsichtlich des Ob und Wie der Nutzung evaluiert. Diese Evaluierung des Nutzungskonzepts berücksichtigt die Nutzungszahlen und Reichweiten sowie die Zielgruppenstruktur der Netzwerke.

 

Stand: August 2019

Folgeabschätzung

Eine Datenschutzfolgenabschätzung ist nach der allgemeinen Regel des Art. 35 Abs. 1 der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) dann vorzunehmen, wenn eine Form der Verarbeitung, insbesondere bei Verwendung neuer Technologien, aufgrund der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der Verarbeitung voraussichtlich ein hohes Risiko für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen zur Folge hat. Die „Richtlinie des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit (LfDI) zur Nutzung von sozialen Netzwerken durch öffentliche Stellen“ macht die Abschätzung der Folgen der vorgesehenen Verarbeitungsvorgänge für den Schutz personenbezogener Daten in Anlehnung an die DSGVO zur Pflicht.

Das Twitter-Angebot der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg selbst löst diese Folge aufgrund des nur sehr geringen Umfangs seiner eigenen Datenverarbeitung (siehe dazu die Datenschutzerklärung zu Twitter) nicht aus, insbesondere im Hinblick darauf, dass es sich bei seinen Tweets hauptsächlich um ein reines Senden von Inhalten ohne Personenbezug handelt, und bei einem Bezug zu anderen Twitter-Nutzer_innen nur die Daten verarbeitet werden, die diese selbst und freiwillig angegeben haben (Nutzer_innenname und Tweets).

Jedoch stellt aus Sicht der Universität Freiburg die Twitter-Nutzung an sich aufgrund ihrer weitreichenden Auswirkungen, hinsichtlich der Auswertung der Daten durch die Twitter Inc. zu Werbezwecken, eine Verarbeitung mit hohem Risiko dar, für die eine Datenschutzfolgenabschätzung (durch Twitter) vorzunehmen ist.

Denn durch die Nutzung eines Twitter-Accounts begibt sich der/die jeweilige Nutzer_in unter die systematische Beobachtung durch die Twitter Inc. Hierbei können auch sensible Daten wie politische Einstellungen, die sexuelle Orientierung oder gesundheitliche Probleme offenbart werden, die miteinander verknüpft und zur Erstellung eines Persönlichkeitsprofils verwendet werden können. Auch besonders schutzwürdige Personen wie etwa Jugendliche können Twitter-Nutzer_innen und damit Betroffene sein. Selbst beim bloß passiven Mitlesen von Twitter ohne eigenen Account können durch die Erhebung von Log-Daten sensible Daten erhoben werden, etwa durch die vorher besuchten Webseiten oder die Standortdaten des Nutzers/der Nutzerin.

Dies gilt umso mehr, als dass die Twitter Inc. nicht oder nur eingeschränkt überprüft werden kann. Da die Daten von in Deutschland ansässigen Nutzer_innen nicht innerhalb Deutschlands, sondern in Irland verarbeitet werden, bestehen höheren Hürden für den Zugang zu (gerichtlichem) Rechtsschutz als bei einem in Deutschland ansässigen Unternehmen.

Die Universität Freiburg geht insofern davon aus, dass sie als öffentliche Stelle, die ein soziales Netzwerk zur Öffentlichkeitsarbeit und zur Bereitstellung allgemeiner Informationen nutzt, eine Mitverantwortung trägt.

Mitverantwortung bedeutet dabei nicht, dass die Universität Freiburg die Datenschutzkonformität der Produkte der Twitter Inc. bestätigt oder garantiert. Dies kann sie unter den gegebenen Umständen nicht leisten. Mitverantwortung bedeutet vielmehr, dass die Universität Freiburg sich und anderen die Risiken sozialer Netzwerke bewusst macht. Aktuell sind die sozialen Netzwerke in vielen Punkten aus datenschutzrechtlicher Sicht verbesserungsbedürftig. Deshalb werden den Twitter-Nutzer_innen durch Verweise auf die Homepage der Universität Freiburg alternative, datenschutzfreundlichere Kommunikationswege aufgezeigt.

Auf die Risiken, die generell mit der Nutzung sozialer Medien einhergehen, werden die Nutzer_innen zudem in der Datenschutzerklärung des Twitter-Accounts der Universität Freiburg hingewiesen.

Zu diesen Maßnahmen hat sich die Universität Freiburg in ihrem Nutzungskonzept verpflichtet. Vor- und Nachteile der Twitter-Nutzung werden danach regelmäßig unter Einbeziehung der Nutzungsbedingungen der Twitter-Inc. evaluiert. Diese Evaluierung des Nutzungskonzepts erfolgt jährlich und berücksichtigt die Nutzungszahlen und Reichweiten sowie die Zielgruppenstruktur und das Nutzungsverhalten der Netzwerke.

Die Twitter-Nutzung ist damit in ein Maßnahmenpaket (Nutzungskonzept, Datenschutzerklärung, Disclaimer und Netiquette) eingebettet. Die Abschätzung der Folgen der Twitternutzung der Universität Freiburg stellt sich vor diesem Hintergrund wie folgt dar:

1. Risikoidentifikation:

Die eingangs beschriebenen Risiken, die mit einer Nutzung von Twitter einhergehen, bestehen grundsätzlich unabhängig von der eigenen Twitter-Nutzung der Universität Freiburg. Auch wird durch die Tweets der Universität Freiburg selbst in der überwiegenden Zahl der Fälle kein Bezug zu personenbezogenen Daten hergestellt, sondern es werden eigene, sachbezogene Inhalte verbreitet.

Schließlich sind die Daten, die durch die Interaktion mit dem Twitter-Account der Universität Freiburg oder anderen Accounts verarbeitet werden – nämlich die Tweets oder/und der Accountname eines Twitter-Nutzers/einer Twitter-Nutzerin – schon öffentlich/ allgemein zugänglich/ frei im Internet verfügbar.

Jedoch werden sie durch das Erscheinen auf der Twitterseite der Universität Freiburg und die Wechselbeziehung einer breiteren/“spezifischeren“ Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt und erreichen so unter Umständen eine größere Aufmerksamkeit und weitere Verbreitung als ohne diese Interaktion. Auch dadurch, dass die Universität Freiburg anderen Accounts folgt oder diese ihr folgen, entstehen zusätzliche Querverbindungen und Informationen über den/die jeweilige_n Twitter-Nutzer_in; so lässt sich zum Beispiel das Interesse an der Universität Freiburg an der Follower-Eigenschaft oder regelmäßigen Beiträgen ablesen. Schließlich werden auch beim passiven Mitlesen der Seite durch die Nutzer_innen Logdaten durch Twitter erhoben.

Durch die eigene Twitter-Nutzung erhöht die Universität Freiburg also die Menge der Daten, die von der Twitter Inc. verwendet und ausgewertet werden.

2. Risikoanalyse:

Durch die Erweiterung des Verbreitungskreises und die Vergrößerung der Verknüpfungsmöglichkeiten wird die Verarbeitung der Daten für andere Zwecke durch die Twitter Inc. und eine heimliche Profilbildung  durch die Twitter Inc. begünstigt. Auch kann die Offenheit für Besucher_innen-Beiträge zu nachteiligen gesellschaftlichen Folgen wie unangebrachten oder diskriminierenden Kommentaren oder der Verbreitung sensibler Daten führen.

Mögen diese Schäden sich bei einer Verursachung durch die Twitter Inc. selbst als wesentlich darstellen, so werden diese durch das Twitter-Profil der Universität Freiburg nur in sehr begrenztem Maße erhöht. Denn die Daten sind zu einem wesentlichen Teil schon für die Twitter Inc. verfügbar. Insbesondere entsteht durch das Angebot der Universität Freiburg kein Zwang, einen Twitter-Account zu erstellen, da genügend alternative Kontakt- und Informationsmöglichkeiten zur Universität Freiburg bestehen.

Auch sind die Themen Wissenschaft, Lehre, Forschung etc. nur in begrenztem Maß geeignet, hasserfüllte Debatten auszulösen, sodass die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Schadens sehr begrenzt ist.

3. Risikobewertung

Insgesamt ist das durch den Twitter-Account der Universität Freiburg verursachte zusätzliche Risiko daher als gering bis mittel einzustufen.

Zudem ist die Durchführung von Abhilfemaßnahmen möglich, die das Risiko weiter senken. Ein Großteil dieser Maßnahmen liegt in der Verantwortung des Nutzers: So besteht bei einer Twitter-Nutzung nicht die Pflicht zum Führen eines Klarnamens. Außerdem kann sich der/die Nutzer_in durch verschiedene Einstellungen bis zu einem gewissen Grad schützen, etwa durch das Löschen seines Browserverlaufs, das Deaktivieren von Cookies, oder die fehlende Standortfreigabe bei der Verwendung von Fotos.

Zudem ermöglicht die kontinuierliche redaktionelle Betreuung ein Eingreifen bei ehr- oder persönlichkeitsverletzenden Kommentaren bis hin zur Sperrung des Accounts. Die Universität Freiburg hat hier für die Nutzung seiner Social-Media-Angebote eine Netiquette formuliert, auf deren Einhaltung sie bei der Betreuung der Seite achten wird.

4. Ergebnis

Die Twitter-Nutzung durch die Universität Freiburg ist angesichts der beschriebenen Risiken und verbindlich vorgesehenen Maßnahmen vertretbar. Die Universität Freiburg verpflichtet sich, die weitere Entwicklung zu beobachten und die hier vorgenommene Prüfung regelmäßig zu wiederholen und gegebenenfalls fortzuentwickeln.

 

Stand: August 2019

Datenschutzerklärung

Die Universität Freiburg nutzt für den hier angebotenen Kurznachrichtendienst die technische Plattform und die Dienste der Twitter Inc., 1355 Market Street, Suite 900, San Francisco, CA 94103 U.S.A.: https://twitter.com/PresseUniFR und https://twitter.com/UniFreiburg.

Verantwortlich für die Datenverarbeitung von außerhalb der Vereinigten Staaten lebenden Personen ist die Twitter International Company, One Cumberland Place, Fenian Street, Dublin 2 D02 AX07, Irland.

Wir weisen Sie darauf hin, dass Sie den hier angebotenen Twitter-Kurznachrichtendienst und dessen Funktionen in eigener Verantwortung nutzen. Dies gilt insbesondere für die Nutzung der interaktiven Funktionen (zum Beispiel Teilen, Bewerten). Alternativ können Sie die über diese Seite angebotenen studien- oder arbeitsrelevanten Informationen auch auf unserem Internet-Angebot unter www.uni-freiburg.de abrufen.

1. Von Twitter verarbeitete Daten:

Angaben darüber, welche Daten durch Twitter verarbeitet und zu welchen Zwecken genutzt werden, finden Sie in der Datenschutzerklärung von Twitter: https://twitter.com/de/privacy.

Die Twitter Inc. hat sich den Grundsätzen des EU-US Privacy Shield verpflichtet. Näheres dazu finden Sie unter: https://www.privacyshield.gov/participant?id=a2zt0000000TORzAAO&status=Active.

Die Universität Freiburg hat keinen Einfluss auf Art und Umfang der durch Twitter verarbeiteten Daten, die Art der Verarbeitung und Nutzung oder die Weitergabe dieser Daten an Dritte. Auch hat sie insoweit keine effektiven Kontrollmöglichkeiten.

Mit der Verwendung von Twitter werden Ihre personenbezogenen Daten von der Twitter Inc. erfasst, übertragen, gespeichert, offengelegt und verwendet und dabei unabhängig von Ihrem Wohnsitz in die Vereinigten Staaten, Irland und jedes andere Land, in dem die Twitter Inc. geschäftlich tätig wird, übertragen, dort gespeichert und genutzt.

Twitter verarbeitet dabei zum einen Ihre freiwillig eingegebenen Daten wie Name und Nutzername, E-Mail-Adresse, Telefonnummer oder die Kontakte Ihres Adressbuches, wenn Sie dieses hochladen oder synchronisieren.

Zum anderen wertet Twitter aber auch die von Ihnen geteilten Inhalte daraufhin aus, an welchen Themen Sie interessiert sind, speichert und verarbeitet vertrauliche Nachrichten, die Sie direkt an andere Nutzer_innen schicken und kann Ihren Standort anhand von GPS-Daten, Informationen zu Drahtlosnetzwerken oder über Ihre IP-Adresse bestimmen, um Ihnen Werbung oder andere Inhalte zukommen zu lassen.

Zur Auswertung benutzt die Twitter Inc. unter Umständen Analyse-Tools wie Twitter- oder Google-Analytics. Die Universität Freiburg hat keinen Einfluss auf eine Nutzung solcher Tools durch die Twitter Inc. und wurde über einen solchen potentiellen Einsatz auch nicht informiert. Sollten Tools dieser Art von der Twitter Inc. für den Account der Universität Freiburg eingesetzt werden, hat die Universität Freiburg dies weder in Auftrag gegeben, noch abgesegnet oder sonst in irgendeiner Art unterstützt. Auch werden ihr die bei der Analyse gewonnenen Daten nicht zur Verfügung gestellt. Lediglich bestimmte, nicht-personenbezogene Informationen über die Tweet-Aktivität, also etwa die Anzahl der Profil- oder Link-Klicks durch einen bestimmten Tweet, sind für die Universität Freiburg über ihren Account einsehbar. Überdies hat die Universität Freiburg keine Möglichkeit, den Einsatz solcher Tools auf ihrem Twitter-Account zu verhindern oder abzustellen.

Schließlich erhält Twitter auch Informationen, wenn Sie zum Beispiel Inhalte ansehen, auch wenn Sie keinen Account erstellt haben. Bei diesen sogenannten „Log-Daten” kann es sich um die IP-Adresse, den Browsertyp, das Betriebssystem, Informationen zu von Ihnen aufgerufenen Webseiten, Ihrem Standort, Ihrem Mobilfunkanbieter, dem von Ihnen genutzten Endgerät (einschließlich Geräte-ID und Anwendungs-ID), die von Ihnen verwendeten Suchbegriffe und Cookie-Informationen handeln.

Über in Webseiten eingebundene Twitter-Buttons oder -Widgets und die Verwendung von Cookies ist es Twitter möglich, Ihre Besuche auf diesen Webseiten zu erfassen und Ihrem Twitter-Profil zuzuordnen. Anhand dieser Daten können Inhalte oder Werbung auf Sie zugeschnitten angeboten werden. Dementsprechend verzichtet die Universität Freiburg auf die Nutzung solcher Buttons und Widgets auf ihren eigenen Webseiten.

Auch wenn es sich bei der Twitter Inc. um einen außereuropäischen Anbieter handelt, der eine europäische Niederlassung nur in Irland hat, ist dieser an die DSGVO gebunden. Dies betrifft zum Beispiel Ihre Rechte auf Auskunft, Sperrung oder Löschung von Daten.

Möglichkeiten die Verarbeitung Ihrer Daten zu beschränken, haben Sie bei den allgemeinen Einstellungen Ihres Twitter-Kontos sowie unter dem Punkt „Datenschutz und Sicherheit“. Darüber hinaus können Sie bei Mobilgeräten (Smartphones, Tablet-Computer) in den dortigen Einstellmöglichkeiten den Zugriff von Twitter auf Kontakt- und Kalenderdaten, Fotos, Standortdaten etc. beschränken. Dies ist jedoch abhängig vom genutzten Betriebssystem.

Weitere Informationen zu diesen Punkten sind auf den folgenden Twitter-Supportseiten vorhanden:
https://support.twitter.com/articles/105576#  und https://help.twitter.com/de/search?q=datenschutz.

Über die Möglichkeit, eigene Daten bei Twitter einsehen zu können, können Sie sich hier informieren: https://support.twitter.com/articles/20172711#.

Informationen über die von Twitter zu Ihnen gezogenen Rückschlüsse finden Sie hier:
https://twitter.com/your_twitter_data.

Informationen zu den vorhandenen Personalisierungs- und Datenschutzeinstellmöglichkeiten finden Sie hier (mit weiteren Verweisen): https://twitter.com/personalization.

Weiterhin haben Sie die Möglichkeit, über das Twitter-Datenschutzformular oder die Archivanforderungen Informationen anzufordern: https://support.twitter.com/forms/privacy und https://support.twitter.com/articles/20170320#.

2. Von der Universität Freiburg verarbeitete Daten:

Auch die Universität Freiburg verarbeitet Ihre Daten. Zwar erhebt sie selbst keine Daten über ihren Twitter-Account. Die von Ihnen bei Twitter eingegebenen Daten, insbesondere Ihr Nutzername und die unter Ihrem Account veröffentlichten Inhalte, werden von uns aber insofern verarbeitet, als wir Ihre Tweets gegebenenfalls re-tweeten oder auf diese antworten oder auch von uns aus Tweets verfassen, die auf Ihren Account verweisen. Die von Ihnen frei bei Twitter veröffentlichten und verbreiteten Daten werden so von der Universität Freiburg in ihr Angebot einbezogen und ihren Followern zugänglich gemacht.

3. Rechte, Dokumentation, Evaluation:

Bei Fragen zu unserem Informationsangebot können Sie uns unter info@pr.uni-freiburg.de erreichen. Ihre Rechte auf Auskunft, Sperrung oder Löschung von Daten können Sie bei unserem/unserer Datenschutzbeauftragten geltend machen: datenschutzbeauftragter@uni-freiburg.de.

Diese Datenschutzerklärung finden Sie hier in der jeweils geltenden Fassung. Im Fall von Änderungen der Datenschutzerklärung werden Sie die Vorversionen verlinkt finden.

Das dem Angebot zugrunde liegende Konzept finden Sie unter dem entsprechenden Menüpunkt: Twitter-Nutzungskonzept. Dieses Nutzungskonzept wird einmal im Jahr von uns hinsichtlich des Ob und Wie der Nutzung evaluiert. Diese Evaluierung des Nutzungskonzepts berücksichtigt die Nutzungszahlen und Reichweiten sowie die Zielgruppenstruktur der Netzwerke.

Weitere Informationen zu Twitter und anderen sozialen Netzen und wie Sie Ihre Daten schützen können, finden Sie auch auf www.youngdata.de.

 

Stand: August 2019

Disclaimer

Vernetzung und Kommunikation mit anderen Twitter-Nutzer_innen

Das Abonnieren anderer Twitter-Nutzer_innen oder das Liken von Tweets durch die Universität Freiburg beinhaltet keinerlei Aussage über das Verhältnis der Universität Freiburg zu diesen Nutzer_innen oder den von diesen veröffentlichten Inhalten. Insbesondere bedeutet es keine Zustimmung oder Empfehlung für ihre Follower. Vielmehr sieht die Universität Freiburg das Abonnieren anderer Nutzer_innen oder das Liken von Tweets als eine Möglichkeit der Vernetzung mit anderen Organen, Personen und Institutionen zur schnellen Verbreitung und Kenntnis von Informationen, die einen Bezug zum Thema Wissenschaft aufweisen.

Dies bedeutet auch, dass die Universität Freiburg nicht automatisch alle ihre Follower abonnieren wird. Auch durch das Nicht-Abonnieren eines/einer Nutzer_in durch die Universität Freiburg hat keinen Aussagegehalt, insbesondere bedeutet es keine Ablehnung und kein Desinteresse der Universität Freiburg gegenüber dem/der jeweiligen Nutzer_in.

Art und Weise und Zweck der Nutzung

Die Universität Freiburg nutzt ihren Account hauptsächlich für eigene Tweets und Retweets im Rahmen der von ihr in ihrem Nutzungskonzept geschilderten Weise. Sie wird in ausgewählten Fällen auch über direkte Nachrichten kommunizieren und auf Retweets und Kommentare antworten, soweit es hier um den Austausch von Informationen zu Themen mit Universitätsbezug geht. Für alle Arten von Anfragen stehen vorrangig Kontaktmöglichkeiten außerhalb von Twitter zur Verfügung wie zum Beispiel E-Mails an: info@uni-freiburg.de. Eine ausführliche Beratung zum Beispiel zum Studium erfolgt nicht, sondern es wird per Website-Link an die entsprechenden Telefon- und E-Mail-Kontakte der Universität Freiburg verwiesen.

Twitter und Datenschutz

Die Nutzung von Twitter durch die Universität Freiburg beinhaltet keine Befürwortung dieses Mediums oder des Unternehmens oder der Datenschutzerklärung der Twitter Inc. Die Universität Freiburg empfiehlt allen Nutzer_innen, sich über die Verarbeitung ihrer Daten durch Twitter zu informieren und ihre Privatsphäre so gut es geht zu schützen: Dies beinhaltet die Lektüre der Datenschutzerklärung der Twitter Inc. Wesentliche Gesichtspunkte sind auch in der eigenen Datenschutzerklärung der Universität Freiburg zu ihrer Twitter-Nutzung zusammengefasst.

Zudem sollte jede/jede Nutzer_in zumindest folgende Einstellungen zum Schutz der Privatsphäre vornehmen:

  • Eröffnung des Nutzerkontos nur mit den zwingend notwendigen Daten, am besten unter Nutzung eines Pseudonyms
  • Deaktivierung der Widget-Funktion
  • Verhinderung des seitenübergreifenden Trackings (zum Beispiel durch Nutzung des Ghostery-AddOn im Browser)

 

Stand: August 2019

Netiquette

1. Auf dieser Social Media Seite tolerieren wir weder anstößige noch rechtswidrige Beiträge. Verzichten Sie insbesondere auf:

1.1. Drohungen, Mobbing, Belästigungen, Beleidigungen, Entwürdigungen, Verunglimpfungen, Unterstellungen, Verleumdungen, üble Nachreden und Hassreden in jeglicher Form

1.2. Posts mit Haltungen/Ansichten, die fremdenfeindlich, sexistisch, oder diskriminierend gegenüber Minderheiten, Gemeinschaften oder Einzelpersonen sind

1.3. Posts, die explizit parteipolitische, religiöse und/oder weltanschauliche Inhalte und Ziele vertreten

1.4. Gutheißen, Auslösen oder das Verherrlichen von: Gewalt, Krieg, Diskriminierung, verfassungswidrigen oder anti-demokratischen Handlungen

1.5. Pornographische oder sadistische Darstellungen.

2. Posten Sie keinerlei Werbung oder Spam.

2.1. Jeder kommerzielle Inhalt wird von uns umgehend entfernt.

2.2. Es ist ebenso wenig erlaubt, die Sozialen Netzwerke zu nutzen, um Werbung oder andere Vermarktungsinhalte an andere über private Nachrichten (Spam) zu schicken.

3. Respektieren Sie Privatsphäre und Anonymität! Bitte helfen Sie uns, die Privatsphäre und Rechte der anderen Nutzerinnen und Nutzer zu sichern. Geben Sie keine persönlichen/privaten Details von anderen Personen bekannt, ganz gleich ob sie ebenfalls Benutzerinnen oder Benutzer des Netzwerks sind oder nicht. Dies beinhaltet in erster Linie Name, Adresse und andere persönliche Daten, aber auch Fotos/Videos. Bedenken Sie, dass eine nachträgliche, vollständige, Löschung unter Umständen schwierig ist.

4. Respektieren Sie als Nutzerinnen oder Nutzer der Seite das Urheberrecht und das Recht des geistigen Eigentums! Stellen Sie insbesondere sicher, dass Sie die Rechte zur Verbreitung der von Ihnen veröffentlichten Inhalte, Fotos, Kunstwerke bzw. anderen urheber-, marken- oder namensrechtlich geschützten Werke auf dieser Social Media Seiten haben. Durch das Einstellen von bestimmten Inhalten bestätigen Sie, dass Sie die erforderliche Erlaubnis dazu besitzen. Zudem willigen Sie in die weitere Nutzung dieser Inhalte auf den verschiedenen Social Media Seiten der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg ein.

5. „Passen Sie auf, was Sie sagen!“ Es spricht nichts dagegen, ungezwungen zu sein und Dialekt oder Umgangssprache zu benutzen, jedoch werden keine beleidigende Sprache, Schimpfworte oder dergleichen geduldet. Ebenso wenig werden sexistische Äußerungen toleriert. Bleiben Sie freundlich und tolerant! Selbst wenn Sie sich durch einen Post/Kommentar angegriffen oder beleidigt fühlen, bleiben Sie sachlich und fair. Wenn Sie sich nicht richtig behandelt fühlen, können Sie uns gerne darüber informieren. Am einfachsten geht das mit einer Direktnachricht an die Seitenadministratorin oder den Seitenadministrator oder mit einer Mail an die Social Media Koordinatorin oder den Social Media Koordinator der Universität unter .

6. Um den Austausch für alle zugänglich und verständlich zu machen, posten Sie bitte nur auf Deutsch oder Englisch.

7. Die auf den im Namen der Albert-Ludwigs-Universität betriebenen Social Media Seiten geposteten Kommentare, Meinungen und Links von Nutzerinnen und Nutzern geben nicht zwangsläufig die Meinung der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg wieder. Des Weiteren dürfen urheberrechtlich geschützte Werke oder Markenzeichen der Albert-Ludwigs-Universität nicht ohne vorherige schriftliche Zustimmung der Universität verwendet werden.

8. Alle Posts müssen einen konkreten, unmittelbaren Bezug zur Tätigkeit der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg haben und Kommentare sich auf den kommentierten Post beziehen. Im Zweifel sollten vor dem Posting die jeweilige Seitenadministratorin oder der Seitenadministrator kontaktiert werden.

9. Posts/Inhalte, die gegen die hier formulierten Grundsätze verstoßen, werden umgehend entfernt. Die Autorin oder der Autor wird davon in Kenntnis gesetzt und ermahnt.

10. Benutzerinnen oder Benutzer, die die Netiquette unserer Social Media Seiten trotz mehrfacher Ermahnung ignorieren, werden von der Benutzung unserer Social Media Seiten ausgeschlossen. Abhängig von der Art des Inhalts und/oder der Intensität der Beleidigung, Diskriminierung, Drohung etc. behalten wir uns vor, diesen Vorfall und die Benutzerin oder den Benutzer dem jeweiligen Seitenanbieter zu melden. Diese haben alle eigene Community Standards, die auch unserer Netiquette zugrunde liegen. Als Beispiel verweisen wir hier auf die Community Standards von Facebook: https://www.facebook.com/communitystandards/

11. Es ist uns nicht möglich, alle Postings unserer Userinnen und User umgehend zu überprüfen. Die Seitenadministratorinnen oder die Seitenadministratoren können deshalb nicht für den Inhalt der Kommentare verantwortlich oder haftbar gemacht werden. Vielmehr trägt jede Nutzerin und jeder Nutzer für seine Beiträge die Verantwortung. Wir weisen darauf hin, dass Kommentare, die gegen geltendes Recht verstoßen, auch im Internet der Strafverfolgung unterliegen und – von der Universität Freiburg oder von Userinnen und Usern – zur Anzeige gebracht werden können.

Stand: 07.07.2016

Web: http://www.pr.uni-freiburg.de/publikationen/soziale-medien