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Veranstaltungskalender

Genaue Beschreibung der Veranstaltung:
Referent/in:HIMIS Abschluss-Tagung, Universität Freiburg
Thema:Kulturerbe als Schlüssel zur Integration
Beschreibung:Die Wurzeln der europäischen Grundwerte vor Ort gemeinsam entdecken ... das ist die Grundidee des HIMIS Projektes, in dem die Universität Freiburg mit vier europäischen Pilotschulen aus Waldkirch, Korfu, Wroclaw und Anzio kooperiert hat.

Schüler mit Migrationshintergrund oder Fluchterfahrung erarbeiten gemeinsam mit Einheimischen Themen zur Lokalgeschichte. Dabei kommt es darauf an, sich in unterschiedliche Menschen und deren Erfahrungen in anderen Zeiten hinein zu versetzen. So wird erfahrbar, weshalb Grundwerte wie Nichtdiskriminierung, Toleranz, Achtung der Menschenwürde, Gleichheit etc. so wichtig sind für das Zusammenleben unterschiedlicher Menschen. Zugleich will HIMIS gegenüber populistischen Vereinfachungen sensibilisieren und Medienkompetenz stärken.
Die Abschlussveranstaltung gemeinsam mit dem Fachverband Interpret Europe am 15.11.2018 stellt den HIMIS-Ansatz sowie Erfahrungen an den Schulen vor und diskutiert die Übertragbarkeit auf außerschulische Kontexte.
Ausführliche Beschreibung:Die Herausforderung: Flüchtlingskrise und fremdenfeindliche Ressentiments

Bei Integration denkt man zunächst an eine Anforderung an Geflüchtete und andere Menschen mit Migrationshintergrund, sich in eine offene, plurale Gesellschaft einzugliedern. Doch tatsächlich kann Integration nur in dem Maße gelingen, in dem auch die Einheimischen offen für andere Menschen und kulturelle Vielfalt sind.
Grundlegende europäische Werte wie die Achtung der Menschenwürde und der Menschenrechte, Pluralismus und Nichtdiskriminierung, Freiheit und Solidarität, müssen deshalb bei allen gestärkt werden, wenn Integration gelingen soll. Erinnerungskultur und die Interpretation des Kulturerbes können hier viel leisten - insbesondere in Partnerschaft mit Schulen.

Kulturerbe und Vermittlung von Werten

Das kulturelle und geschichtliche Erbe bietet vielfältige Möglichkeiten, die tief zurückreichenden geschichtlichen Wurzeln der europäischen Grundwerte erlebbar zu machen. Diese gründen in historischen Erfahrungen wie Intoleranz, Diskriminierung von Minderheiten, Missachtung der Menschenwürde, Unfreiheit, Ungleichheit, Willkür - Erfahrungen, die es in der Geschichte jedes Ortes und jeder Region gab.

Das durch Erasmus+ geförderte Projekt HIMIS, "Heritage Interpretation for Migrant Inclusion at Schools", setzt diese Idee in die Praxis um. In vier europäischen Pilotschulen befassten sich gemischte Schülergruppen mit dem Kulturerbe vor ihrer Haustüre. Schüler mit und ohne Migrationshintergrund befassten sich mit Themen der Geschichte ihres (neuen) Heimatorts. Lernbegleiter unterstützten sie darin, die geschichtlichen Ereignisse aus den unterschiedlichen Perspektiven verschiedener Betroffener zu untersuchen. Dadurch wurden sie Schülerinnen und Schüler angeregt, sich in die Erfahrungen von Menschen hinein zu versetzen, die früher unter anderen Bedingungen lebten. Höhepunkt der Schülerprojekte war die Präsentation der Ergebnisse in Form von Videoclips Rollenspielen am Originalschauplatz bzw. Führungen, bei denen die Schülerinnen und Schüler das Publikum aktiv einbezogen.

Lernbegleiter und Schülerinnen und Schüler werden von ihren Erfahrungen berichten. Gemeinsam mit dem Rektor der Kastelberg Gemeinschaftsschule werden Möglichkeiten der Übertagung des ansatzes auf andere Schulen diskutiert.
Veranstaltende Institution:SCHREIBERSTRASSE 20 79098 Freiburg i. Br.


Anschrift:
Physische Geographie

SCHREIBERSTRASSE 20
79098 Freiburg i. Br.

Telefon: ++49(0)761 203-3526
Fax: ++49(0)761 203-3596
http://www.geographie.uni-freiburg.de/
Weitere Infos:http://himisproject.eu/de/himis-abschluss-tagung-an-der-
Ansprechpartner/in:Patrick Lehnes
Kontakt:
Tel: 0761 203 3526
Email: patrick.lehnes@geographie.uni-freiburg.de
Zeit:15.11.2018 13:45
Ort:Peterhofkeller, 79098 Freiburg
Download:event icon iCalendar Termin in eigenen Kalender übernehmen.

(Diese Funktion geht nicht mit jedem Kalenderprogramm. Das VCS-Format 2.0 muss unterstützt werden. Informationen zu VCS/iCalender finden sie hier.)
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