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Veranstaltungen vom 27.11.2017 bis 30.11.2017:

Ruth Tauchert:
"ImPuls - Antike bewegt. Zeichnungen von Ruth Tauchert"
Sonderausstellung "ImPuls - Antike bewegt. Zeichnungen von Ruth Tauchert"
29.10.2017 11:00 - 25.02.2018 17:00, Archäologische Sammlung, Tennenbacher Str. 4
Tel: 0761 / 203 31 07
diverse Referenten:
Upper Rhine Valley Symposium on Schizophrenia. The Beginning and End of Schizophrenia: Does Neuropsychiatry Terminate the Era of Schizophrenia?
There is an increasing awareness of the fact, that the ICD- and DSM-based nosological concepts in general psychiatry are insufficient not only for research purposes but also from a clinical diagnostic and therapeutic perspective. Presently, DSM-ord ICD based psychiatric diagnoses generally represent umbrella terms focusing on patterns of phenotypical psychopathological presentations of different neuropsychiatric disorders rather than on neurophysiological pathomechanisms or etiologies. The concept of neuropsychiatry stands for a reform of psychiatric classification in which causal i.e. neuropsychiatric elements play a more important role in diagnosing and treating patients with different psychiatric syndromes. The implementation of an etiology based­ diagnostic and therapeutic process could have revolutionizing consequences on psychiatry where disease classiflcation presently is almost free of causal thinking.
In this symposium we will illustrate this rapidly evolving process based on different areas of research in which relevant progress is obvious over the last decade focusing on the classical disorder of psychiatry: schizophrenia.
In a final round table debate we will discuss the pros and cons of the term and concept of schizophrenia.
27.11.2017 09:00 - 18:00, Haus zur Lieben Hand, Albert-Ludwigs-Universität, Löwenstr.
Tel: 0761/270-66030
Prof. Dr. Mark van Rossum, Institute for Adaptive and Neural Computation School of Informatics, University of Edinburgh, UK:
Biases in multivariate neural population codes
Bernstein Seminar
27.11.2017 14:15, Bernstein Center, 79104 Freiburg, Hansastr. 9a, Lecture Hall
Tel: 07612039550
Prof. Dr. Andreas Nieder, Institut für Neurobiologie, Universität Tübingen:
Die Verarbeitung von Zahlen im Gehirn
Vortrag in der Ringvorlesung "Wege zur Erforschung des Gehirns"
27.11.2017 19:00, Großer Hörsaal Biologie, Schänzlestraße 1, 79104 Freiburg
Tel: 07612039316
Mit einer Einführung durch Dr. Christopher Meid (Deutsches Seminar, Uni Freiburg):
Das Brot der frühen Jahre (D 1962, R.: Herbert Vesely)
Heinrich Böll 100
Der 100. Geburtstag des Autors am 21. Dezember 2017 ist ein willkommener Anlass für eine erneute Auseinandersetzung
mit dem Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger, dem engagierten Intellektuellen und
streitbaren Katholiken Heinrich Böll. Katholische Akademie, Studium generale und Heinrich Böll Stiftung
Baden- Württemberg laden gemeinsam mit weiteren Partnern zu einer neugierigen Wiederbeschäftigung mit
dem Werk und den literarischen wie politischen Wirkungen des Autors, aber auch mit der Frage nach seiner
fortdauernden Aktualität ein. Das Gesamtprogramm umfasst einen Film- und Vortragszyklus in Universität
und Kommunalem Kino, ein zentrales Symposion in der Katholischen Akademie sowie eine Ausstellung in den
Räumen des Centre Culturel Français.
27.11.2017 19:30, Kommunales Kino (Alter Wiehre-Bahnhof)
Tel: 0761/203-2003
Prof. Dr. Achim Aurnhammer (Deutsches Seminar, Universität Freiburg):
Der Rheinfall als Ort der Inspiration
Der Rhein ist Grenzfluss, Verkehrsweg und Ökosystem, aber auch Nationalsymbol und Kulturlandschaft. Die
interdisziplinäre Vortragsreihe beleuchtet den von den Deutschen so verehrten Fluss aus verschiedensten
Perspektiven. Referenten aus der Archäologie kontrastieren römische und germanische Beziehungen zum
Rhein. Ein Geologe vergleicht verschiedene Abschnitte des Rheins und diskutiert vergangene und zukünftige
Entwicklungen des Rheinsystems. Ein Beitrag aus der Standorts- und Vegetationskunde stellt Grundlagen der
Auenökologie und Ansätze zur Renaturierung der Flussauen vor. An jene einst natürlichen Rheinauen erinnern
malerische Rhein-Darstellungen, welche die 'Rheinromantik' geprägt haben. Pikturale Ansichten des Mittelrheins
führt eine Kunsthistorikerin vor Augen, während sich zwei Literaturwissenschaftler dem Rheinfall als Ort
der poetischen Inspiration widmen und Stationen der deutschen Rheinlyrik in ihren vielfältigen historischen
und politischen Kontexten behandeln. Wie untrennbar Kultur und Natur verwachsen sind, zeigt ein Vortrag
zum Weinbau am Oberrhein, der das Ziel vorstellt, durch nachhaltige Bewirtschaftung der Weinberge die
Diversität des Kulturraums zu erhalten.
27.11.2017 20:15, HS 1010, KG I
Tel: 0761/203-2003
Alexandra Pontzen, Univ.-Prof. Dr. phil., Fakultät für Geisteswissenschaften, Institut für Germanistik, Universität Duisburg-Essen:
Große Gefühle - Klägliches Leiden. Literatur und Peinlichkeit
Interdisziplinäres Kolloquium
Wintersemester 2018
28.11.2017 18:15, Auditorium Maximum, Hörsaal Kollegiengebäude II
Tel: (0761) 270-66850
Fax: (0761) 270-68850
M.-L. Calvero:
"Homers Odyssee" - mit Beckett erzählt
Eine Performance von M.-L. Calvero und V. Kourti-Papamoustou mit Kaija Ledergerber und Ilja Baumeier sowie Marusa Groselj (Flöte), Dimitris Pekas (Cello) und David Auli Morales (Schlagzeug)

Die Veranstaltung wird von der Stiftung "Humanismus heute" unterstützt.

Eintritt: 8€ (erm. 5€)
28.11.2017 19:30, Archäologische Sammlung, Tennenbacher Str. 4
Tel: 0761 / 203 31 07
Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Hans-Jörg Albrecht (Direktor am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht, Freiburg i.Br.):
Strafrecht und Strafjustiz der USA im Visier der Trump-Administration
Der US-amerikanische Präsidentschaftswahlkampf 2016 und die nachfolgenden Erfahrungen mit der Politik
Donald Trumps, den Methoden ihrer Durchsetzung und ihrer populistischen Kommunikation - immer wieder
in rüder Konfrontation mit den etablierten Medien - hält bis heute Befürchtungen virulent, die Präsidentschaft
Trumps könne die Machtbalance der verfassungsmäßigen Ordnung der USA und die von vielen schon - nicht
zuletzt durch die sich vertiefende Kluft zwischen Arm und Reich - als geschwächt angesehene Herrschaft
des Rechts gefährden. Die Vorträge dieser Reihe werden den aktuellen Status des Rechts, seine verbliebenen
Stärken und seine Schwächen in exemplarischen Bereichen von Exekutive und Judikative untersuchen.
28.11.2017 20:15, HS 1199, KG I
Tel: 0761/203-2003
Prof. Dr. Sven Bölte, Stockholm:
Autismus Spektrum Störungen: Update Intervention & Optionen personalisierter Medizin
Wissenschaftliches Seminar der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
29.11.2017 16:30 - 18:00, Hauptstr. 5, Seminarraum 2. OG
Tel: 0761/270-66340
Fax: 0761/270-66190
Prof. Dr. Frank Pfetsch (Universität Heidelberg):
Der Vortragstitel stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.
In Zeiten, in denen so genannte "Fake-News" das Verhältnis der Bürger zur Wahrheit grundlegend stören, die
Sicherheit der Demokratie von verschiedenen Gruppierungen bedroht wird und der Populismus - nicht nur
in Europa, sondern weltweit - erstarkt, zeigt sich die Notwendigkeit darüber nachzudenken, was die Demokratie
heutzutage bieten kann und wo ihre Schwachpunkte liegen. Die Frage, was die Demokratie eigentlich
für uns, und was wir für die Demokratie leisten können und sollen, darf nicht ungefragt bleiben. Was macht
ein gutes demokratisches System aus, und wodurch wird es brüchig? Daher ist es das Ziel dieser achtteiligen
Vortragsreihe, Schwachstellen, aber auch Möglichkeiten der Demokratie zu diskutieren und über das Thema
Demokratie zum Denken anzuregen.
29.11.2017 18:15, HS 3042, KG III
Tel: 0761/203-2003
Dr. Anna Meine (Universität Siegen):
Komplementäre Bürgerschaften. Zur Zukunft demokratischer Mitgliedschaft im Staat und jenseits des Staates
In drei Vorträgen wird die Vortragsreihe sich mit aktuellen Krisen und dem Wandel des Politischen aus unterschiedlichen
Perspektiven auseinandersetzen.
29.11.2017 20:15, HS 1098, KG I
Tel: 0761/203-2003
Dr. Anna Meine (Siegen):
Komplementäre Bürgerschaften. Zur Zukunft demokratischer Mitgliedschaft im Staat und jenseits des Staates
(folgt)
29.11.2017 20:15 - 22:00, HS 1098
Tel: 2033475
COMETH:
Philo-Fiction
The conference Philo-Fiction aims to investigate the various roles and chief features of fictional reasoning in philosophy, from Arabic and Latin scholasticism to the present.
30.11.2017 14:30 - 02.12.2017 13:00, FRIAS, Großer Seminarraum, Albertstraße 19
Dr. Michael Rinderer:
Chasing water and nutrients in mountain headwaters
-
30.11.2017 16:00 - 18:00, Hörsaal Fahnenbergplatz
Tel: 0761/203-9275
Fax: 0761/203-3594
Daniela Been und Pia Kuchenmüller, Frauenhorizonte e.V.:
Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt an der Hochschule "Wahrnehmen - Erkennen - Handeln"
Workshop für Student*innen der Universität Freiburg
30.11.2017 16:00 - 18:00, Werthmannstraße 8, Rückgebäude, 1. OG
Tel: 203-4222
Prof. Dr. Dominik Perler (Berlin):
Disembodied Cognition: Medieval Debates on Separated Souls in a Methodological Perspective
Abendvortrag im Rahmen der Tagung "Philo-Fiction" (Projektgruppe COMETH)
30.11.2017 18:00 - 19:00, FRIAS, Alter Anatomie-Hörsaal, Albertstraße 19
Jun. Prof. Dr. Katja Scharenberg, Pädagogische Hochschule Freiburg, Institut für Soziologie:
Macht die Klasse einen Unterschied? - Effekte sozialer, kultureller und leistungsbezogener Heterogenität
Das deutsche Schulsystem zeichnet sich einerseits traditionell durch eine Vielzahl an Homogenisierungsmechanismen aus, die vor allem auf die Reduktion von Leistungsunterschieden abzielen. Andererseits wird Heterogenität - nicht zuletzt im Zuge der Entwicklung hin zu einem inklusiven Schulsystem - zunehmend als Chance für den Unterricht sowie die leistungsbezogene und soziale Entwicklung von Schülerinnen und Schülern angesehen.
Der Vortrag geht anhand empirischer Daten nationaler und internationaler Studien der Frage nach, ob die soziale, kulturelle und leistungsbezogene Klassenzusammensetzung für schulisches Lernen relevant ist und ob homogene oder heterogene Schulklassen günstigere Lernmilieus darstellen. Dabei wird einerseits diskutiert, inwiefern Heterogenitätseffekte mit anderen herkunftsbezogenen und institutionellen Merkmalen konfundiert sind und über
welche Mechanismen sie vermittelt werden. Andererseits wird auch der Frage nachgegangen, ob heterogen zusammengesetzte Schulklassen ein für alle Schülerinnen und Schüler gleichermaßen anregungsreicheres Lernmilieu darstellen oder ob die Effektivität
heterogener Lerngruppen auch von individuellen Merkmalen der Lernenden abhängt.
30.11.2017 18:00 - 20:00, Universität Freiburg, KG I, Hörsaal 1015
Tel: 0761/203-5498
Peter Weibel (Karlsruhe):
Was ist modern an der Moderne? Kandinsky, Malewitsch, Mondrian?
Europäische Künstler der Klassischen Moderne haben sich für eine bessere Zukunft engagiert und Utopien
entworfen, die sie mit ihrer Kunst verbreiten wollten. Es geht gerade im Zusammenhang mit der Russischen
Revolution nicht nur darum, dass Geschichte durch Bildende Kunst illustriert und vermittelt wird - es gibt
zu Beginn des 20. Jahrhunderts längst schriftliche Mitteilungen, Fotografien und andere Medien. Es geht
vielmehr darum, dass Künstler aktiv mit ihren Bildern und Entwürfen in die zeitgenössischen Diskussionen
eingreifen.
Aus verschiedenen Perspektiven nähern sich Peter Weibel, die Ausstellungsmacher Michael Baumgartner und
Kathleen Bühler und die Wissenschaftlerinnen Verena Krieger und Ada Raev der Frage, was die Russische
Revolution für die Kunst bedeutet - und was die Kunst für die Russische Revolution und auch für andere
Gesellschaftsutopien.
30.11.2017 20:15, HS 1010, KG I
Tel: 0761/203-2003
Prof. Dr. h.c. Terence James Reed (Universität Oxford):
Kann Aufklärung lyrisch sein? Kann Lyrik aufklären?
Kann Aufklärung lyrisch sein? Kann Lyrik aufklären?
30.11.2017 20:15, HS 1015, KG I
Tel: 0761/203-2003