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Veranstaltungen vom 01.11.2017 bis 30.11.2017:

Ruth Tauchert:
"ImPuls - Antike bewegt. Zeichnungen von Ruth Tauchert"
Eröffnung der Sonderausstellung "ImPuls - Antike bewegt. Zeichnungen von Ruth Tauchert"

Vernissage mit anschließendem Umtrunk. Die Künstlerin wird anwesend sein.
29.10.2017 11:00 - 25.02.2018 17:00, Archäologische Sammlung, Tennenbacher Str. 4
Tel: 0761 / 203 31 07
Dr. Marcus Obrecht (Universität Freiburg):
Schon in Veränderung? Frankreich sechs Monate nach der Wahl
Nicht selten werden politische Entscheidungen zwischen Suppe und Salat getroffen. Auch die Kanzlerin empfängt
regelmäßig prominente Gäste bei Tisch. Im Programm von Staatsbesuchen darf eine gemeinsame Mahlzeit
nicht fehlen. Auch wir möchten Sie zu Tisch bitten und dabei über Politik diskutieren. Sie haben die freie
Wahl aus unserem Länder-Angebot sich Ihre Leckerbissen auszusuchen, à la carte oder als Menu ganz wie
Sie wollen. Mit dem Colloquium politicum und der Landeszentrale für politische Bildung Freiburg haben Sie
an vier Mittagen die Gelegenheit, sich mit der Frage zu beschäftigen, ob und wie die Wahlen die einzelnen
Länder verändert haben: Was ist aus den Wahlversprechen von Parteien und Personen geworden: Haben diese
Deutschland, Frankreich, die USA oder Baden-Württemberg wieder großgemacht?
Die Veranstaltungen finden immer donnerstags in der Zeit von 12.30 bis 14 Uhr in den Räumen der Landeszentrale
für politische Bildung, Bertoldstraße 55, 79098 Freiburg im Breisgau statt.
02.11.2017 12:30, Landeszentrale für politische Bildung, Bertoldstraße 55
Tel: 0761/203-2003
Holger Knaut, New York University:
Strategies to Adjust Signals in the Extracellular Space during Cell Migration and Cell Specification
Vortrag im Rahmen des Biologischen Kolloquiums
02.11.2017 16:15, Hörsaal Zoologie (Institut für Biologie I), Hauptstraße 1
Dozent Pfarrer Gerhard Ziener, Pädagogisch Theologisches Zentrum, Stuttgart:
Bildungsstandards, Kompetenzen und Kompetenzorientierung - Alter Wein in neuen Schläuchen?
Ein öffentliches Bildungssystem mit einer gesetzlich verbindlichen Teilnahmepflicht steht unter einem fortwährenden Legitimationsdruck: Schule muss sich lohnen! Bemerkenswert ist deshalb keineswegs, dass Kultusverwaltungen Instrumente zur Steuerung von Bildungsqualität vorhalten und einsetzen; bemerkenswert und diskussionswürdig ist vielmehr die Frage, mit welchen Instrumenten dies geschieht. Im Blick auf Unterrichtsqualität und die Effektivität von schulischen Lernprozessen ist das prominenteste Steuerungsinstrument der
jeweils gültige Lehr- oder Bildungsplan. Spätestens seit der Einführung des Bildungsplans 2004, mittlerweile aber im gesamten deutschen Sprachraum bis hin nach Österreich, Südtirol oder die Deutschschweiz, sind mit Bildungsplänen und den durch sie intendierten didaktischen Konsequenzen die Begriffe der "Bildungsstandards", der "Kompetenzen" und der "Kompetenzorientierung" verknüpft. Diese Begriffe haben allerlei Mutmaßungen und Missverständnisse freigesetzt und waren von Beginn an umstritten. Sie erfinden nicht die Bildung neu und sind insofern mit altem Wein durchaus vergleichbar. Dennoch, so will ich in meinem Beitrag zeigen, sind sie didaktisch unhintergehbar und praktikabel.
02.11.2017 18:00 - 20:00, Universität Freiburg, KG I, Hörsaal 1015
Tel: 0761/203-5498
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Heinz Schilling (Berlin):
1517 - der Mönch und das Rhinozeros
Mit der beliebten gemeinsamen Vorlesungsreihe von Studium generale und Volkshochschule Freiburg möchten
wir Ihnen auch im Wintersemester 2017/18 wieder einen Einblick in die Forschungs- und Arbeitsbereiche
"Ihrer" Freiburger Universität ermöglichen und dabei Vortragende sowohl aus Freiburg wie von anderen
Universitäten zu Wort kommen lassen.
Die 24. Staffel wird sich in weiter interdisziplinärer Perspektive mit der Luther'schen Reformation des Jahres
1517 und mit den historischen und kulturellen Folgen dieses Großereignisses bis zur unmittelbaren Gegenwart
auseinandersetzen. In vierzehn Vorträgen vermitteln namhafte Freiburger und auswärtige Referentinnen
und Referenten aus Evangelischer und Katholischer Theologie, Geschichtswissenschaft, Philosophie, aber
auch aus Literatur- und Kunstgeschichte, Musik- und Buchwissenschaft Einblicke in die historischen Voraussetzungen
und Kontexte der Reformation wie in deren weltweite Ausstrahlungen auf allen Feldern von Religion,
Gesellschaft und Kultur.
Die Samstags-Uni findet regelmäßig samstags zwischen 11:15 Uhr und 12:45 Uhr im HS 2004 (Kollegiengebäude
II der Universität) im Zentrum Freiburgs statt. Alle Vorträge der Reihe können kostenlos und ohne
vorherige Anmeldung besucht werden.
04.11.2017 11:15, HS 2004, KG II
Tel: 0761/203-2003
PD Dr. Jens Wietschorke, Universität Wien:
Soundtracks des Sozialen. Überlegungen zur Kulturanalyse musikalischer Praktiken.
Soundtracks des Sozialen. Überlegungen zur Kulturanalyse musikalischer Praktiken.
06.11.2017 18:15 - 19:45, Institut für Kulturanthropologie, Maximilianstr. 15, Freib.
Tel: 0761 203 3306
Dr. Irene Haberland (Kunsthistorikerin und Kuratorin, Bonn):
"Quod vidi pinxi" - Rhein-Landschaft und künstlerisches Bildgedächtnis
Der Rhein ist Grenzfluss, Verkehrsweg und Ökosystem, aber auch Nationalsymbol und Kulturlandschaft. Die
interdisziplinäre Vortragsreihe beleuchtet den von den Deutschen so verehrten Fluss aus verschiedensten
Perspektiven. Referenten aus der Archäologie kontrastieren römische und germanische Beziehungen zum
Rhein. Ein Geologe vergleicht verschiedene Abschnitte des Rheins und diskutiert vergangene und zukünftige
Entwicklungen des Rheinsystems. Ein Beitrag aus der Standorts- und Vegetationskunde stellt Grundlagen der
Auenökologie und Ansätze zur Renaturierung der Flussauen vor. An jene einst natürlichen Rheinauen erinnern
malerische Rhein-Darstellungen, welche die 'Rheinromantik' geprägt haben. Pikturale Ansichten des Mittelrheins
führt eine Kunsthistorikerin vor Augen, während sich zwei Literaturwissenschaftler dem Rheinfall als Ort
der poetischen Inspiration widmen und Stationen der deutschen Rheinlyrik in ihren vielfältigen historischen
und politischen Kontexten behandeln. Wie untrennbar Kultur und Natur verwachsen sind, zeigt ein Vortrag
zum Weinbau am Oberrhein, der das Ziel vorstellt, durch nachhaltige Bewirtschaftung der Weinberge die
Diversität des Kulturraums zu erhalten.
06.11.2017 20:15, HS 1010, KG I
Tel: 0761/203-2003
Prof. Dr. Michael Dreyer (Institut für Politikwissenschaft der Universität Jena):
Der Supreme Court - Garant der Verfassung oder Hochburg richterlichen Aktivismus?
Der US-amerikanische Präsidentschaftswahlkampf 2016 und die nachfolgenden Erfahrungen mit der Politik
Donald Trumps, den Methoden ihrer Durchsetzung und ihrer populistischen Kommunikation - immer wieder
in rüder Konfrontation mit den etablierten Medien - hält bis heute Befürchtungen virulent, die Präsidentschaft
Trumps könne die Machtbalance der verfassungsmäßigen Ordnung der USA und die von vielen schon - nicht
zuletzt durch die sich vertiefende Kluft zwischen Arm und Reich - als geschwächt angesehene Herrschaft
des Rechts gefährden. Die Vorträge dieser Reihe werden den aktuellen Status des Rechts, seine verbliebenen
Stärken und seine Schwächen in exemplarischen Bereichen von Exekutive und Judikative untersuchen.
06.11.2017 20:15, HS 1199, KG I
Tel: 0761/203-2003
Dan Levy, PhD (Ben Gurion University of the Negev, Israel, Faculty of Health Sciences, Dept. of Microbiology, Immunology and Genetics):
Lysine Methylation Signaling at Chromatin
SFB 992 Colloquium - Medical Epigenetics
"From basic mechanisms to clinical applications"
07.11.2017 15:00, ZKF, Breisacher Straße 66, 1. OG großer Seminarraum
Tel: 0761-270-63981
Prof. Dr. theol. Hartmut Kreß (Bonn):
Uterustransplantation: ethisch vertretbar und rechtlich geregelt?
Neue Technologien ganz allgemein sowie neue therapeutische und diagnostische Verfahren erweitern laufend
das Leistungsspektrum der Medizin. Diese Entwicklungen werfen immer auch ethische Fragen auf. Das
Spektrum dieser Fragen ist breit und umfasst z.B. die Bedeutung von informationeller Selbstbestimmung, den
Kern ärztlicher Verantwortung, den Status des Kinderwunsches sowie Kriterien für die Beurteilung von Leid
und Lebensqualität.
Die Vorlesungsreihe "Ethik in der Medizin" möchte exemplarische Felder und Entwicklungen in der Medizin
aufgreifen, deren ethische Dimensionen beleuchten und die Verbindungen dieser ethischen Fragen zu rechtlichen
Regelungen, sozialen Phänomenen und philosophischen und theologischen Hintergrundannahmen
thematisieren.
Für diese Veranstaltung sind Fortbildungspunkte bei der Landesärztekammer Baden-Württemberg beantragt.
Aktuelle Informationen zur Veranstaltungsreihe unter: www.bit.ly/2eK9Owk
07.11.2017 18:15, HS 1199, KG I
Tel: 0761/203-2003
"=":
"="
Mit unseren Kursen soll Ihnen ein fachkundiges und
zielorientiertes Arbeiten in klinischen Studien ermöglicht
werden. Das Studienzentrum
verfügt über qualifizierte
und erfahrene Dozenten und kooperiert bei der
Durchführung der Kurse u. a. mit anderen Universitäten
und Kliniken, Forschungseinrichtungen und -verbünden
sowie der Industrie.
08.11.2017 09:00 - 10.11.2017 16:00, "="
Tel: 270 73700
Fax: 270 74250
Ärzte aus dem Neurozentrum der Uniklinik Freiburg:
"Normaldruckhydrocephalus (NPH) - Diagnostik & Therapie" am 08.11.2017
Altershydrocephalus früh erkennen und richtig behandeln: Fortbildungsveranstaltung NPH
08.11.2017 17:00 - 21:00, Neurozentrum, Konferenzraum 1 und 2
Tel: 0761 270-50010
Gründerstammtisch: Rainer Windisch, Persönlichkeits- und Unternehmensentwicklung:
Herausforderung Wachstum - Start-Ups erfolgreich und nachhaltig entwickeln
Spannende Vorträge anhören und netzwerken: Das Gründerbüro der Universität Freiburg lädt jeden ersten Mittwoch im Monat zum Gründerstammtisch im Grünhof ein.

Der Abend beim Gründerstammtisch startet nach einer kurzen Vorstellungsrunde mit einem Impulsvortrag zu einem gründungsrelevanten Thema. Die Themenspanne reicht dabei von Guerilla Marketing über Erfolgsfaktoren der Selbstständigkeit bis hin zu rechtlichen Fragen. Anschließend können die Teilnehmenden diskutieren, Kontakte knüpfen und Erfahrungen austauschen - der Grünhof (Belfortstr. 52, 79098 Freiburg) ist die derzeitige Heimat des Stammtisches und bietet dafür die optimale Atmosphäre.
08.11.2017 19:00 - 21:00, Grünhof (Belfortstr. 52, 79098 Freiburg)
Tel: 0761/ 203-5203
Fax: 0761/ 203-5211
Prof. Dr. Ton Matton (Professor für raum&designstrategien, Kunstuniversität Linz):
Improvisations on Urbanity - Zwischen Philosophie und Urbanismus
Mehr als zwanzig Jahre nach dem "Erdgipfel" in Rio de Janeiro 1992 liegt die Schlüsselrolle für die Umsetzung
des Leitbildes einer nachhaltigen Entwicklung heute mehr denn je bei den Kommunen. Orientiert an 60
Nachhaltigkeitszielen leistet die Stadt Freiburg einen Beitrag zur Agenda 2030 der Vereinten Nationen. Das
Ziel, eine ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltige Kommune auf Grundlage einer generationengerechten
Finanzpolitik zu werden, setzt ein erfolgreiches Zusammenspiel aller Akteure voraus. Diese Veranstaltungsreihe
bringt Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in die Diskussion über eine nachhaltige
Entwicklung als gesamtgesellschaftliche Verantwortung.
08.11.2017 20:15, HS 1098, KG I
Tel: 0761/203-2003
Wolfgang Heuer (FU Berlin):
Die Idee des Föderalismus
In drei Vorträgen wird die Vortragsreihe sich mit aktuellen Krisen und dem Wandel des Politischen aus unterschiedlichen
Perspektiven auseinandersetzen.
08.11.2017 20:15, HS 1221, KG I
Tel: 0761/203-2003
PD Dr. Wolfgang Heuer (Berlin):
Die Idee des Föderalismus
(folgt)
08.11.2017 20:15 - 22:00, HS 1221
Tel: 2033475
Murielle Rousseau, BUCH CONTACT, Berlin/Freiburg:
Präsentation - Vorhang auf für Ihre Geschäftsidee!
Unternehmerisches Denken, zielorientiertes Handeln, Führungsqualitäten und betriebswirtschaftliches Grundwissen sind Schlüsselqualifikationen für alle, die sich selbstständig machen wollen oder eine leitende Position in einem Unternehmen anstreben.
09.11.2017 18:00 - 21:00, Gründerbüro, Stefan-Meier-Str. 8, 79104 Freiburg, 1.OG
Tel: 0761 203-98653
Fax: 0761 203-5211
Prof. Dr. Volker Gerhardt (Humboldt Universität Berlin):
Demokratie als politische Form der Menschheit
In Zeiten, in denen so genannte "Fake-News" das Verhältnis der Bürger zur Wahrheit grundlegend stören, die
Sicherheit der Demokratie von verschiedenen Gruppierungen bedroht wird und der Populismus - nicht nur
in Europa, sondern weltweit - erstarkt, zeigt sich die Notwendigkeit darüber nachzudenken, was die Demokratie
heutzutage bieten kann und wo ihre Schwachpunkte liegen. Die Frage, was die Demokratie eigentlich
für uns, und was wir für die Demokratie leisten können und sollen, darf nicht ungefragt bleiben. Was macht
ein gutes demokratisches System aus, und wodurch wird es brüchig? Daher ist es das Ziel dieser achtteiligen
Vortragsreihe, Schwachstellen, aber auch Möglichkeiten der Demokratie zu diskutieren und über das Thema
Demokratie zum Denken anzuregen.
09.11.2017 18:15, HS 1221, KG I
Tel: 0761/203-2003
Igor Kamenz:
Klavierabend mit Igor Kamenz
Programm
Richard Strauss
Schlechtes Wetter op. 69/5 (arr. Gieseking)
Jean Sibelius
Der Sturm (Nr. 4 aus 5 Charakterstücke op. 103)
Edvard Grieg
Sturmwolken g-Moll
Franz Liszt
Dante-Sonate S 161/7
François Couperin
Pièces de Clavecin, Buch I (Auswahl)
Ludwig van Beethoven
Sonate Nr. 23 f-Moll op. 57 »Appassionata«
(Änderungen vorbehalten)
Mit freundlicher Unterstützung durch Frau Sabine Bronner, "Freunde und Förderer der Albert Konzerte e.V."
und eine Mäzenin

Karten € 36,- / 28,- / 18,- | ermäßigt € 28,- / 21,- / 14,-
inkl. VVK-Gebühr, ggf. zzgl. Service- bzw. Versandgebühr
Der ermäßigte Preis gilt für Schüler und Studenten bis 30 Jahre.
Der Ermäßigungsnachweis muss beim Einlass bereit gehalten werden
Vorverkauf Studium generale, Belfortstr. 20, 1. OG (Tel. 0761/203-2003 und
www.studiumgenerale.uni-freiburg.de)
Albert Konzerte GmbH (Tel. 0761/289442 und www.albert-konzerte.de)
BZ-Karten-Service, Kaiser-Joseph-Str. 229 (Tel. 0761/496-8888 und www.bz-ticket.de)
Buchhandlung Rombach (Tel. 0761/4500-2432)
Abendkasse ab 19.00 Uhr (Restkarten)
09.11.2017 19:30, Aula, KG I
Tel: 0761/203-2003
Prof. Dr. Heinz Bude:
Die Stimmung der Zukunftsverbautheit
Prof. Dr. Heinz Bude, Soziologie Universität Kassel, hat im letzten Jahr das breit diskutierte Buch "Das Gefühl der Welt. Über die Macht von Stimmungen" vorgelegt. An diesem Abend wird er im Spannungsfeld von Krisen, Stimmungen und gesellschaftlichen Umbrüchen einen Vortrag über "Die Stimmung der Zukunftsverbautheit" halten.
09.11.2017 20:00 - 22:00, Raum 1098, Kollegiengebäude I
Tel: 0761/203-3491
Julian Reichelt (Vorsitzender der Chefredaktionen BILD, Berlin):
Bild, BAMS, Glotze meets Youtube, Snapchat, Instagram. Politikinszenierung und journalistische Verantwortung im Zeitalter von Fake News
Vierte Gewalt. Agenda-Setter. Mediatisierung der Politik. Instrumentalisierung der Medien. Lügen- oder Lü-
ckenpresse - Aussagen zum Verhältnis von Medien und Politik könnten nicht unterschiedlicher sein. Auf die
Frage, wem die Deutschen vertrauen, schneiden Politiker und Journalisten oft relativ schlecht ab, bei allerdings
zuletzt steigenden Werten. Diese Vortragsreihe möchte aktuelle Analysen aus Sicht von Wissenschaft, Politik
und Journalismus bieten. An fünf Abenden zwischen November 2017 und Januar 2018 bewerten Referentinnen
und Referenten das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven und bieten universitären und nichtuniversitären
Zuhörern Informationen als Hilfe für ihre eigene Urteilsbildung.
09.11.2017 20:15, HS 1199, KG I
Tel: 0761/203-2003
H. Neufang u. R. Fritz und weitere Co-Leiter:
Zusatzcurriculum Systemische Paartherapie, Teil 6 von 6
Zusatzcurriculum Systemische Paartherapie 2016-2017
6 Workshops
Voraussetzung: Grundkurs oder äquivalente Fortbildung
Zeiten: Freitag 15.30 bis Samstag 18.00 Uhr
Beginn: 08.11.2013
Ort: Seminarraum im 2. OG
Klinik f. Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Hauptstr. 8, 79104 Freiburg
Leitung: H. Neufang u. R. Fritz mit wechselnden Co-Ausbildern
10.11.2017 15:30 - 11.11.2017 18:00, Klinik f. Psychosomat. Med., Hauptstraße 8, 79104 Freiburg
Tel: 0761- 270 68430
Fax: 0761- 270 68850
Tanguy Viel, Hinrich Schmidt-Henkel:
Selbstjustiz - Lesung und Gespräch
Ein Mann ertrinkt auf hoher See. Nur das Meer und die Möwen sind Zeugen. Ein Unfall? Oder Mord? Die Aussage des Verdächtigen Martial Kermeur wird zur Lebensbeichte, zum Bekenntnis eines Mannes, der alles versucht, alles verloren hat, und dem das Verbrechen zur einzigen Möglichkeit wird, Würde und Aufrichtigkeit zu bewahren.

"Was mich beim Schreiben wirklich interessiert, ist nicht der rohe Handlungsstoff, sondern der Prozess der Verwandlung: von einer komplizierten, intellektuellen Problematik hin zur Einfachheit der Dinge," beschreibt Tanguy Viel sein Schaffen. Mit "Selbstjustiz" (Wagenbach, 2017) kleidet er Fragen nach Recht und Gewalt, Rache und Moral in eine lakonisch-verknappte Erzählung: eine menschliche Tragödie im Gewand eines maritimen Thrillers.
Dabei erweist sich der Autor einmal mehr als "Formalist" im besten Wortsinn, dessen Schreiben vom Spiel mit Genres, Formen, Erzählhaltungen und Lesererwartungen lebt. Und einer atmosphärischen Schärfe, mit der er die melancholische Landschaft der Bretagne wie einen feinen Schleier über die Seelen seiner Protagonisten legt - "weder Nebel noch Wind, sondern ganz einfach ein unzerreißbarer Vorhang, der uns von den Dingen trennt."

Kongenial ins Deutsche übertragen hat das elegante Sprachkunstwerk der Übersetzer Hinrich Schmidt-Henkel, der mit dem Autor über den Roman ins Gespräch kommt.

Tanguy Viel, geboren 1973 in Brest, lebt heute in der Nähe von Orléans. Auf seinen ersten Roman "Le Black Note" 1998 folgten zwölf weitere, für die er u.a. mit dem Prix Fénéon und dem Prix de la Vocation ausgezeichnet wurde. "Selbstjustiz" ist der fünfte Roman, der in deutscher Übersetzung bei Wagenbach vorliegt.

Hinrich Schmidt-Henkel, geboren 1959, lebt in Berlin als literarischer Übersetzer aus dem Französischen, Norwegischen, Italienischen und Dänischen. Für seine Arbeit erhielt er u.a. den Paul-Celan-Preis, den Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis und zuletzt gemeinsam mit Frank Heibert den Straelener Übersetzerpreis.
10.11.2017 20:00 - 21:30, Literaturhaus Freiburg, Alte Universität, Bertoldstr.
Tel: 0761/203-2008
Fax: 0761/203-2006
Maitre Olivier Reigen Wang-Genh (Straßburg / Temple Zen Kosanryumonji, Weiterswiller):
Der Schatz der Zen-Meditation
Der Schatz der Zen-Meditation

Vortrag in französischer Sprache mit deutscher Übersetzung
10.11.2017 20:15, HS 3042, KG III
Tel: 0761/203-2003
Prof. Dr. Birgit Recki (Universität Hamburg):
Luther und Erasmus von Rotterdam streiten über den freien Willen
Mit der beliebten gemeinsamen Vorlesungsreihe von Studium generale und Volkshochschule Freiburg möchten
wir Ihnen auch im Wintersemester 2017/18 wieder einen Einblick in die Forschungs- und Arbeitsbereiche
"Ihrer" Freiburger Universität ermöglichen und dabei Vortragende sowohl aus Freiburg wie von anderen
Universitäten zu Wort kommen lassen.
Die 24. Staffel wird sich in weiter interdisziplinärer Perspektive mit der Luther'schen Reformation des Jahres
1517 und mit den historischen und kulturellen Folgen dieses Großereignisses bis zur unmittelbaren Gegenwart
auseinandersetzen. In vierzehn Vorträgen vermitteln namhafte Freiburger und auswärtige Referentinnen
und Referenten aus Evangelischer und Katholischer Theologie, Geschichtswissenschaft, Philosophie, aber
auch aus Literatur- und Kunstgeschichte, Musik- und Buchwissenschaft Einblicke in die historischen Voraussetzungen
und Kontexte der Reformation wie in deren weltweite Ausstrahlungen auf allen Feldern von Religion,
Gesellschaft und Kultur.
Die Samstags-Uni findet regelmäßig samstags zwischen 11:15 Uhr und 12:45 Uhr im HS 2004 (Kollegiengebäude
II der Universität) im Zentrum Freiburgs statt. Alle Vorträge der Reihe können kostenlos und ohne
vorherige Anmeldung besucht werden.
11.11.2017 11:15, HS 2004, KG II
Tel: 0761/203-2003
Pascale Kramer, Paris:
Autopsie des Vaters - Lesung
Pascale Kramer, 1961 in Genf geboren, hat zahlreiche Romane veröffentlicht, für die sie mehrfach ausgezeichnet wurde. Aufgewachsen in Lausanne, verbrachte sie einige Jahre in Zürich und ging 1987 nach Paris, wo sie auch heute lebt und arbeitet. Mit ihrem vierten Roman Die Lebenden (Prix Lipp Suisse), 2000 in Frankreich und 2003 erstmals auf Deutsch in der Übersetzung von Andrea Spingler erschienen, kam der literarische Durchbruch. 2017 konnte Pascale Kramer mit dem Schweizer Grand Prix Literatur erstmals eine Auszeichnung für ihr Gesamtwerk entgegennehmen.

Ania hat ihren Vater jahrelang kaum gesehen. Da erreicht sie eines Tages ein Anruf seiner neuen Frau: Gabriel hat in der Nacht Selbstmord begangen. Der Freitod scheint im Zusammenhang mit dem Skandal zu stehen, den der als linker Intellektueller bekannte Radiojournalist ausgelöst hat, als er öffentlich Partei für zwei junge Einheimische ergriff, die an seinem Wohnort einen afrikanischen Sans-Papiers brutal ermordet haben. Als sich Ania zur Beerdigung in der Pariser Peripherie aufmacht, schlägt ihr in dem tief gespaltenen Dorf eine hasserfüllte Atmosphäre entgegen. Aber auch in ihrem alten Elternhaus stößt sie einzig auf Fremdheit und muss sich die Frage stellen, wie es dazu kommen konnte, dass ihr Vater eine solch unerträgliche Wendung vollzog. Pascale Kramer seziert in Autopsie des Vaters ein Land im Kippzustand. Das Skalpell ansetzend, erzählt sie vom Wegschauen, von der Abschottung einer ganzen Gesellschaftsschicht und wirft gleichzeitig ein schmerzhaft klares Licht auf das Innerste einer Familie, die verpasste Verständigung zwischen Vater und Tochter.

Moderation: Prof. Dr. Judith Frömmer, Romanisches Seminar, Universität Freiburg

Eintritt: €7 / €5 ermäßigt
13.11.2017 19:30 - 21:00, Centre Culturel Français Freiburg, Im Kornhaus, Münsterplatz
Tel: 0761/203-2008
Fax: 0761/203-2006
Prof. Dr. Sebastian Brather & Prof. Dr. Alexander Heising (Archäologie, Universität Freiburg):
Römer und Germanen. Der Oberrhein in der Antike
Der Rhein ist Grenzfluss, Verkehrsweg und Ökosystem, aber auch Nationalsymbol und Kulturlandschaft. Die
interdisziplinäre Vortragsreihe beleuchtet den von den Deutschen so verehrten Fluss aus verschiedensten
Perspektiven. Referenten aus der Archäologie kontrastieren römische und germanische Beziehungen zum
Rhein. Ein Geologe vergleicht verschiedene Abschnitte des Rheins und diskutiert vergangene und zukünftige
Entwicklungen des Rheinsystems. Ein Beitrag aus der Standorts- und Vegetationskunde stellt Grundlagen der
Auenökologie und Ansätze zur Renaturierung der Flussauen vor. An jene einst natürlichen Rheinauen erinnern
malerische Rhein-Darstellungen, welche die 'Rheinromantik' geprägt haben. Pikturale Ansichten des Mittelrheins
führt eine Kunsthistorikerin vor Augen, während sich zwei Literaturwissenschaftler dem Rheinfall als Ort
der poetischen Inspiration widmen und Stationen der deutschen Rheinlyrik in ihren vielfältigen historischen
und politischen Kontexten behandeln. Wie untrennbar Kultur und Natur verwachsen sind, zeigt ein Vortrag
zum Weinbau am Oberrhein, der das Ziel vorstellt, durch nachhaltige Bewirtschaftung der Weinberge die
Diversität des Kulturraums zu erhalten.
13.11.2017 20:15, HS 1010, KG I
Tel: 0761/203-2003
Botschafter Georg Schmidt (Regionalbeauftragter für Subsahara-Afrika im Auswärtigen Amt, Berlin):
Freiburger Symposium zu Entwicklungsfragen Deutsche und europäische Afrikapolitik
Wie blickt die deutsche Politik auf Afrika? Beschränkt sich das gestiegene Interesse auf Migrationsfragen oder
führt es zu einer intensiveren Auseinandersetzung mit den Entwicklungen unseres Nachbarkontinents? Ist es
überhaupt sinnvoll, angesichts der Diversität von einer Afrika-Politik zu sprechen oder sollten wir uns nicht
viel mehr einzelnen Ländern und Regionen widmen? Wie vergleicht sich der Blick auf Afrika aus Deutschland
mit dem unserer europäischen Nachbarn?
Nachdem die deutsche G20 Präsidentschaft Afrika zum ersten Mal in den Mittelpunkt der Treffen dieser
Gruppe gesetzt hat, sind einige Monate vergangen. Die von Deutschland mit angestoßenen "Compacts with
Africa" befinden sich in der Anlaufphase. Was ist seitdem passiert? Das Symposium widmet sich einer Bestandsaufnahme
kurz vor dem EU-Afrika-Gipfel in Abidjan Ende November.
Vortrag von Botschafter Georg Schmidt (Regionalbeauftragter für Subsahara-Afrika im Auswärtigen Amt,
Berlin) mit anschließender Diskussion.
Moderation:
• Prof. Dr. Andreas Mehler, Direktor Arnold Bergstraesser Institut
13.11.2017 20:15, HS 1199, KG I
Tel: 0761/203-2003
C. Rothacker M.A.:
Der mittelalterliche Alexander-Roman
Faksimile-Präsentation mit C. Rothacker
(Quaternio-Verlag Luzern)
14.11.2017 19:30, Archäologische Sammlung, Tennenbacher Str. 4
Tel: 0761 / 203 31 07
Prof. Dr. Oliver Marchart (Universität Wien):
Der Vortragstitel stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.
In Zeiten, in denen so genannte "Fake-News" das Verhältnis der Bürger zur Wahrheit grundlegend stören, die
Sicherheit der Demokratie von verschiedenen Gruppierungen bedroht wird und der Populismus - nicht nur
in Europa, sondern weltweit - erstarkt, zeigt sich die Notwendigkeit darüber nachzudenken, was die Demokratie
heutzutage bieten kann und wo ihre Schwachpunkte liegen. Die Frage, was die Demokratie eigentlich
für uns, und was wir für die Demokratie leisten können und sollen, darf nicht ungefragt bleiben. Was macht
ein gutes demokratisches System aus, und wodurch wird es brüchig? Daher ist es das Ziel dieser achtteiligen
Vortragsreihe, Schwachstellen, aber auch Möglichkeiten der Demokratie zu diskutieren und über das Thema
Demokratie zum Denken anzuregen.
15.11.2017 18:15, HS 3042, KG III
Tel: 0761/203-2003
Eric Schüler, M.A. (Universität Freiburg):
Ein Jahr Trump: "Is America great again?"
Nicht selten werden politische Entscheidungen zwischen Suppe und Salat getroffen. Auch die Kanzlerin empfängt
regelmäßig prominente Gäste bei Tisch. Im Programm von Staatsbesuchen darf eine gemeinsame Mahlzeit
nicht fehlen. Auch wir möchten Sie zu Tisch bitten und dabei über Politik diskutieren. Sie haben die freie
Wahl aus unserem Länder-Angebot sich Ihre Leckerbissen auszusuchen, à la carte oder als Menu ganz wie
Sie wollen. Mit dem Colloquium politicum und der Landeszentrale für politische Bildung Freiburg haben Sie
an vier Mittagen die Gelegenheit, sich mit der Frage zu beschäftigen, ob und wie die Wahlen die einzelnen
Länder verändert haben: Was ist aus den Wahlversprechen von Parteien und Personen geworden: Haben diese
Deutschland, Frankreich, die USA oder Baden-Württemberg wieder großgemacht?
Die Veranstaltungen finden immer donnerstags in der Zeit von 12.30 bis 14 Uhr in den Räumen der Landeszentrale
für politische Bildung, Bertoldstraße 55, 79098 Freiburg im Breisgau statt.
16.11.2017 12:30, Landeszentrale für politische Bildung, Bertoldstraße 55
Tel: 0761/203-2003
Dries (Freiburg), Ellensohn (Wien), Beck (Wien), Schraube (Roskilde), Putz (Wien), Latini (Cassino), Marchart (Wien):
Technik, Politik und Methode
Günther Anders, der in den 1920er Jahren bei Husserl und Heidegger in Freiburg studiert hat, zählt zu den einflussreichsten Philosophen und Kulturkritikern der Nachkriegszeit. Bekannt ist er vor allem für seine frühen Arbeiten zum Fernsehen, zur Atombombe und zur "Antiquiertheit des Menschen" (so der Titel seines zweibändigen Hauptwerks). Die internationale Tagung mit Vortragenden aus sieben Ländern widmet sich dem in der Forschung bisher unterbelichteten Aspekt des Politischen / der Politik im vielgestaltigen Werk des 1992 in Wien verstorbenen Wahl-Österreichers. Sie ist die größte wissenschaftliche Tagung zu Günther Anders seit 1992.
16.11.2017 12:30 - 19:00, Haus zur Lieben Hand
Tel: 0761/203-97891
u. a. Prof. Dr. Elsbeth Stern, ETH Zürich:
Face to FACE - Lehrerbildung gemeinsam gestalten
Das Freiburg Advanced Center of Education (FACE) richtet am 16. November 2017 die Tagung "Face to FACE - Lehrerbildung gemeinsam gestalten" aus. Im Rahmen dieser Veranstaltung wollen wir einen Einblick in die Entwicklungen der Lehrerbildung am Standort Freiburg geben und in den Austausch mit Akteurinnen und Akteuren aus Lehre, Praxis, Weiterqualifizierung und Forschung treten. Zu den Gästen, Vortragenden und Podiumsteilnehmenden zählen hochkarätige Expertinnen und Experten auf dem Gebiet der Lehrerbildung aus Wissenschaft und Praxis, Akteurinnen und Akteure der Bildungsverwaltung sowie unsere regionalen Kooperationspartnerinnen und -partner.
16.11.2017 13:00 - 19:00, Aula, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Tel: 0761-203-96803
Prof. Dr. Silke Göttsch-Elten, Universität Kiel:
"`Vom Risiko ein Volkskundler zu sein!´ Oder: Fachidentität als longlife doing"
Festvortrag anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Freiburger Instituts für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie
16.11.2017 16:30 - 19:30, Hörsaal 1010 KG I, Platz der Universität 3, Freiburg
Tel: 0761 203 3306
Prof. Dr. Anja Lobenstein-Reichmann (Göttingen):
Martin Luther und die deutsche Sprache
Martin Luther gilt nicht nur als Reformator der Kirche, sondern mit seiner Bibelübersetzung zugleich als Reformer
der deutschen Sprache, und es gibt wohl keine andere Einzelpersönlichkeit, der man in der Vergangenheit
- vielfach idealisierend - so großen Einfluss auf die Entwicklung einer deutschen Einheitssprache zugesprochen
hat. Die Vortragsreihe fragt nach Bedingungen und Möglichkeiten der Wirkung Luthers im damaligen
deutschen Sprachraum und möchte seine tatsächliche Bedeutung für die deutsche Sprache auf der Grundlage
aktueller Forschungen neu beleuchten.
16.11.2017 18:15, HS 1009, KG I
Tel: 0761/203-2003
Prof. Dr. Walter Erhart (Universität Bielefeld):
Weltreisezeit. Müßiggang und Globalisierung in historischer Perspektive
Weltreisezeit. Müßiggang und Globalisierung in historischer Perspektive
16.11.2017 18:15, HS 1221, KG I
Tel: 0761/203-2003
Ada Raev (Bamberg):
Segen oder Fluch? Die Revolutionen von 1917 und die Kunst der russischen Avantgarde
Europäische Künstler der Klassischen Moderne haben sich für eine bessere Zukunft engagiert und Utopien
entworfen, die sie mit ihrer Kunst verbreiten wollten. Es geht gerade im Zusammenhang mit der Russischen
Revolution nicht nur darum, dass Geschichte durch Bildende Kunst illustriert und vermittelt wird - es gibt
zu Beginn des 20. Jahrhunderts längst schriftliche Mitteilungen, Fotografien und andere Medien. Es geht
vielmehr darum, dass Künstler aktiv mit ihren Bildern und Entwürfen in die zeitgenössischen Diskussionen
eingreifen.
Aus verschiedenen Perspektiven nähern sich Peter Weibel, die Ausstellungsmacher Michael Baumgartner und
Kathleen Bühler und die Wissenschaftlerinnen Verena Krieger und Ada Raev der Frage, was die Russische
Revolution für die Kunst bedeutet - und was die Kunst für die Russische Revolution und auch für andere
Gesellschaftsutopien.
16.11.2017 20:15, HS 1010, KG I
Tel: 0761/203-2003
Schulz (Oldenburg), Barbi (Leuven), Wilhelm (Paris), Flatscher (Wien), Beinsteiner (Innsbruck), Bonnemann (Jena), Perica (Wien), Widmer (Wien), Kaerlein (Paderborn), De Stefano (Neapel):
Kontexte und Konstellationen
Günther Anders, der in den 1920er Jahren bei Husserl und Heidegger in Freiburg studiert hat, zählt zu den einflussreichsten Philosophen und Kulturkritikern der Nachkriegszeit. Bekannt ist er vor allem für seine frühen Arbeiten zum Fernsehen, zur Atombombe und zur "Antiquiertheit des Menschen" (so der Titel seines zweibändigen Hauptwerks). Die internationale Tagung mit Vortragenden aus sieben Ländern widmet sich dem in der Forschung bisher unterbelichteten Aspekt des Politischen / der Politik im vielgestaltigen Werk des 1992 in Wien verstorbenen Wahl-Österreichers. Sie ist die größte wissenschaftliche Tagung zu Günther Anders seit 1992.
17.11.2017 09:00 - 19:00, Haus zur Lieben Hand
Tel: 0761/203-97891
Symposium in Honor of the 80th Birthday of Prof. Dr. Klaus Starke:
Future of Pharmacology - From Basic Pharmacology to Individualized Drug Therapy
Kolloquium
17.11.2017 11:00 - 18:30, Otto-Krayer-Haus, Albertstr. 25
Tel: 203 5301
Fax: 203 5311
Schmerztherapeuten aus Baden-Württemberg:
Schmerztherapeuten-Treffen 2017
16. Schmerztherapeuten-Treffen Baden-Württemberg 2017
17.11.2017 13:30 - 18.11.2017 14:00, Konferenzraum I und II im Neurozentrum und Foyer
Tel: 0761 270 50200
Fax: 0761 270-50130
Müller (Cardiff), Bauer (Würzburg), Bösel (Bösel), Maschewski/Nosthoff (Berlin):
Anschlüsse & Ausblicke
Günther Anders, der in den 1920er Jahren bei Husserl und Heidegger in Freiburg studiert hat, zählt zu den einflussreichsten Philosophen und Kulturkritikern der Nachkriegszeit. Bekannt ist er vor allem für seine frühen Arbeiten zum Fernsehen, zur Atombombe und zur "Antiquiertheit des Menschen" (so der Titel seines zweibändigen Hauptwerks). Die internationale Tagung mit Vortragenden aus sieben Ländern widmet sich dem in der Forschung bisher unterbelichteten Aspekt des Politischen / der Politik im vielgestaltigen Werk des 1992 in Wien verstorbenen Wahl-Österreichers. Sie ist die größte wissenschaftliche Tagung zu Günther Anders seit 1992.
18.11.2017 09:00 - 14:00, Haus zur Lieben Hand
Tel: 0761/203-97891
Prof. Dr. Volker Reinhardt (Universität Fribourg):
Die Sicht der anderen Seite. Rom und Luther
Mit der beliebten gemeinsamen Vorlesungsreihe von Studium generale und Volkshochschule Freiburg möchten
wir Ihnen auch im Wintersemester 2017/18 wieder einen Einblick in die Forschungs- und Arbeitsbereiche
"Ihrer" Freiburger Universität ermöglichen und dabei Vortragende sowohl aus Freiburg wie von anderen
Universitäten zu Wort kommen lassen.
Die 24. Staffel wird sich in weiter interdisziplinärer Perspektive mit der Luther'schen Reformation des Jahres
1517 und mit den historischen und kulturellen Folgen dieses Großereignisses bis zur unmittelbaren Gegenwart
auseinandersetzen. In vierzehn Vorträgen vermitteln namhafte Freiburger und auswärtige Referentinnen
und Referenten aus Evangelischer und Katholischer Theologie, Geschichtswissenschaft, Philosophie, aber
auch aus Literatur- und Kunstgeschichte, Musik- und Buchwissenschaft Einblicke in die historischen Voraussetzungen
und Kontexte der Reformation wie in deren weltweite Ausstrahlungen auf allen Feldern von Religion,
Gesellschaft und Kultur.
Die Samstags-Uni findet regelmäßig samstags zwischen 11:15 Uhr und 12:45 Uhr im HS 2004 (Kollegiengebäude
II der Universität) im Zentrum Freiburgs statt. Alle Vorträge der Reihe können kostenlos und ohne
vorherige Anmeldung besucht werden.
18.11.2017 11:15, HS 2004, KG II
Tel: 0761/203-2003
Antje-Sophie Menschner M.A.:
"Scherben bringen Glück! Die tägliche Arbeit mit archäologischen Objekten"
Öffentliche Sonntagsführung zum Umgang mit archäologischen Objekten in der Archäologischen Sammlung der Universität Freiburg mit Antje-Sophie Menschner
19.11.2017 11:30, Archäologische Sammlung, Tennenbacher Str. 4
Tel: 0761 / 203 31 07
Françoise Paquienséguy, Lyon:
Open-Data et métropoles : les enjeux en présence
La réforme territoriale française (2015), consécutive à la directive européenne Inspire 2007/2/CE, est lourde de conséquences quant à l'ouverture des données métropolitaines dont les contours et les modalités restent à définir. En effet, plusieurs acteurs (les métropoles, les villes, l'intercommunalité, les régies municipales, les entreprises, les start-up, certains collectifs citoyens, etc.) se positionnent à la fois pour produire et utiliser les données ouvertes avec des objectifs et visées souvent discordants. Mes travaux cherchent à donc à comprendre quelles sont les stratégies d'acteurs en présence sur un territoire, et tout particulièrement celles de la Métropole de Lyon, à partir des portails open data développés par les métropoles. Une analyse de plus de 20 portails internationaux, européens et nationaux a été menée pour cela dans le cadre d'un projet ANR Opensensing city. (http://opensensingcity.emse.fr/).

S'appuyant sur les exemples qu'elle fournit, mon propos soulèvera quelques-unes des questions centrales : à qui profite-t-en l'ouverture des données publiques ? Quel(s) levier(s) du changement représentent les portails open data métropolitains ? Comment et quelles idéologies contemporaines véhiculent-ils ? Ensuite, le débat sera sans doute l'occasion d'en faire surgir d'autres.
20.11.2017 19:30 - 21:00, HS 1228, KG I
Tel: 0761/203-2008
Fax: 0761/203-2006
Prof. Dr. Hanns-Heinz Kassemeyer (Staatl. Weinbauinstitut Freiburg):
Nachhaltiger Wein am Oberrhein
Der Rhein ist Grenzfluss, Verkehrsweg und Ökosystem, aber auch Nationalsymbol und Kulturlandschaft. Die
interdisziplinäre Vortragsreihe beleuchtet den von den Deutschen so verehrten Fluss aus verschiedensten
Perspektiven. Referenten aus der Archäologie kontrastieren römische und germanische Beziehungen zum
Rhein. Ein Geologe vergleicht verschiedene Abschnitte des Rheins und diskutiert vergangene und zukünftige
Entwicklungen des Rheinsystems. Ein Beitrag aus der Standorts- und Vegetationskunde stellt Grundlagen der
Auenökologie und Ansätze zur Renaturierung der Flussauen vor. An jene einst natürlichen Rheinauen erinnern
malerische Rhein-Darstellungen, welche die 'Rheinromantik' geprägt haben. Pikturale Ansichten des Mittelrheins
führt eine Kunsthistorikerin vor Augen, während sich zwei Literaturwissenschaftler dem Rheinfall als Ort
der poetischen Inspiration widmen und Stationen der deutschen Rheinlyrik in ihren vielfältigen historischen
und politischen Kontexten behandeln. Wie untrennbar Kultur und Natur verwachsen sind, zeigt ein Vortrag
zum Weinbau am Oberrhein, der das Ziel vorstellt, durch nachhaltige Bewirtschaftung der Weinberge die
Diversität des Kulturraums zu erhalten.
20.11.2017 20:15, HS 1010, KG I
Tel: 0761/203-2003
Prof. Dr. Naika Fourotan (Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung, BIM):
Die postmigrantische Gesellschaft - Dynamiken zwischen Akzeptanz und Abwehr von Diversität
Der Vortrag Die postmigrantische Gesellschaft findet im Rahmen der Freiburger Horizonte statt, welche im
Wintersemester 2014/2015 an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg als neues Vortragsforum eingeführt
wurden. Dieses Forum befasst sich insbesondere mit aktuellen und gesellschaftspolitisch relevanten Themen
durch Vorträge, Podiumsdiskussionen und Symposien. Angesiedelt sind die Freiburger Horizonte am Freiburg
Institute for Advanced Studies (FRIAS). Das FRIAS ist das internationale Forschungskolleg der Universität. Es
lädt herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt zu einem Forschungsaufenthalt
nach Freiburg ein. Das Institut bringt so Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlichster Disziplinen
zusammen und will damit kreative Denkansätze und interdisziplinäre Zusammenarbeit verbinden und unterstützen.
21.11.2017 19:00, Aula, KG I
Tel: 0761/203-2003
Prof. Dr. Naika Foroutan, Humboldt-Universität zu Berlin:
Die postmigrantische Gesellschaft
Vortrag am 04.07.2017 zu Dynamiken zwischen Akzeptanz und Abwehr von Diversität
21.11.2017 19:00 - 20:30, Universität Freiburg, Aula, KG I
Sylvain Prudhomme:
Ein Lied für Dulce - Lesung und Musik
Sylvain Prudhomme, Ein Lied für Dulce (Roman, aus dem Französischen von Claudia Kalscheuer, Unionverlag, 2017)

"Eines hat dieser Roman mit der wirklichen Sängerin von 'Super Mama Djombo' gemeinsam: Die überwältigende Kraft der Stimme, die mit all ihrer Schönheit einen der poetischsten Texte dieses Jahres durchflutet."
Le Monde

Couto, einst Gitarrist der legendären Band "Super Mama Djombo", schlägt sich im westafrikanischen Guinea-Bissau durchs Leben. Da erfährt er vom Tod seiner großen Liebe Dulce, der Sängerin der Band. Traurig zieht er von Bar zu Bar, lässt Erinnerungen, Bilder, Konzerte Revue passieren. Unterdes steht die Stadt unter Hochspannung: Alle erwarten den drohenden Putsch der Generäle. Sylvain Prudhomme erzählt mit "Ein Lied für Dulce" (Unionsverlag, 2017, Deutsch von Claudia Kalscheuer) zugleich von der Liebe und der portugiesischen Kolonialgeschichte.

Die zweisprachige Lesung wird musikalisch mitreißend kommentiert von Malan Mané und Djon Motta. Sie findet in der Reihe "Beats & Stories" statt: Jede Geschichte hat ihren Soundtrack. Und jede Saison die Bücher, die nachhallen.

Veranstalter: Literaturhaus Freiburg, Centre Culturel Français Freiburg, Frankreich-Zentrum der Universität Freiburg, Frankfurter Buchmesse 2017 mit dem Ehrengast-Programm "Frankfurt auf Französisch - Francfort en français", Buchhandlung Schwarz

Eintritt: 9 / 6 Euro
21.11.2017 19:30 - 21:00, Literaturhaus Freiburg, Alte Universität, Bertoldstr.
Tel: 0761/203-2008
Fax: 0761/203-2006
Prof. Dr. Thomas Koebner (Filmwissenschaftler, Berlin):
Zeitspiegel? Filme nach Texten von Heinrich Böll
Heinrich Böll 100
Der 100. Geburtstag des Autors am 21. Dezember 2017 ist ein willkommener Anlass für eine erneute Auseinandersetzung
mit dem Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger, dem engagierten Intellektuellen und
streitbaren Katholiken Heinrich Böll. Katholische Akademie, Studium generale und Heinrich Böll Stiftung
Baden- Württemberg laden gemeinsam mit weiteren Partnern zu einer neugierigen Wiederbeschäftigung mit
dem Werk und den literarischen wie politischen Wirkungen des Autors, aber auch mit der Frage nach seiner
fortdauernden Aktualität ein. Das Gesamtprogramm umfasst einen Film- und Vortragszyklus in Universität
und Kommunalem Kino, ein zentrales Symposion in der Katholischen Akademie sowie eine Ausstellung in den
Räumen des Centre Culturel Français.
21.11.2017 20:15, HS 1015, KG I
Tel: 0761/203-2003
Prof. Dr. Gyburg Uhlmann (Institut für Griechische und Lateinische Philologie der Freien Universität Berlin):
Trommelfeuer, Nebelkerzen: Donald Trumps Rhetorik
In drei Vorträgen wird die Vortragsreihe "Blickpunkt USA - Teil 1" das sicherheitspolitische Verhältnis Europas
zu den USA, die Rhetorik Donald Trumps und die Wirtschaftspolitik der Trump Administration thematisieren.
21.11.2017 20:15, HS 1199, KG I
Tel: 0761/203-2003
Prof. Dr. Volker Arolt, Münster:
Depression und Immunsystem
Wissenschaftliches Seminar der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
22.11.2017 16:30 - 18:00, Hauptstr. 5, Seminarraum 2. OG
Tel: 0761/270-66340
Fax: 0761/270-66190
Prof. Dr. Dieter Thomä (Universität S. Gallen):
Die Demokratie und der Störenfried
In Zeiten, in denen so genannte "Fake-News" das Verhältnis der Bürger zur Wahrheit grundlegend stören, die
Sicherheit der Demokratie von verschiedenen Gruppierungen bedroht wird und der Populismus - nicht nur
in Europa, sondern weltweit - erstarkt, zeigt sich die Notwendigkeit darüber nachzudenken, was die Demokratie
heutzutage bieten kann und wo ihre Schwachpunkte liegen. Die Frage, was die Demokratie eigentlich
für uns, und was wir für die Demokratie leisten können und sollen, darf nicht ungefragt bleiben. Was macht
ein gutes demokratisches System aus, und wodurch wird es brüchig? Daher ist es das Ziel dieser achtteiligen
Vortragsreihe, Schwachstellen, aber auch Möglichkeiten der Demokratie zu diskutieren und über das Thema
Demokratie zum Denken anzuregen.
22.11.2017 20:15, HS 1009, KG I
Tel: 0761/203-2003
Lange Nacht der Universität 10 Vorlesungen, 11 Fakultäten, 1 Universität:
Lange Nacht der Universität 10 Vorlesungen, 11 Fakultäten, 1 Universität
Vor zwei Jahren entstand durch die Initiative einiger Studierender ein neues Format an der Albert-Ludwigs-Universität
Freiburg: Die Lange Nacht der Universität (LNU). Auch dieses Jahr laden Studierende durch
das Studium Generale zu einer Nacht voller Wissenschaft und interessanten Diskussionen ein.
Der selbstbestimmte Tod in Ethik und Philosophie, die Neurobiologie der Nähe oder die Zukunft des deutschen
Reinheitsgebots sind dabei nur einige der Themengebiete, über die die Dozierenden in der Nacht vom 23. -
24.11.2017 im Audimax der Universität sprechen und so Einblicke in die eigene Forschung geben werden.
Neben dem abwechslungsreichen Vortragsprogramm ist in diesem Jahr das Spektrum der Veranstaltung nochmals
erweitert worden, sodass sich Studierende und Nicht-Studierende auf Science Slam-Beiträge, musikalische
Auftritte und eine Kurzfilm-Reihe freuen können.
Nähere Informationen in Kürze unter www.lange-nacht.uni-freiburg.de.
Der Eintritt ist frei. Interessierte von außerhalb der Universität sind herzlich willkommen!
23.11.2017 19:00, Audimax, KG II
Tel: 0761/203-2003
Ellis Fröder, Paris:
Zuviel Hoffnung - zuviel Übermut? Emmanuel Macron und die Realität
Als er im Mai gewählt wurde, atmete Frankreich auf, und Europa hatte plötzlich wieder einen Hoffnungsträger. Der junge und selbstbewusste Präsident schien am Anfang alles richtig zu machen. Absolute Mehrheit im Parlament, junge, unverbrauchte Gesichter, eindeutige politische Überzeugungen. Doch der Triumph war von kurzer Dauer. Macron ist in der "normalen" politischen Realität Frankreichs angekommen. Er muss reformieren - und er muss die Franzosen von seinen Reformen überzeugen. Das scheint ihm nicht immer zu gelingen. Daran sind nicht nur die reformunwilligen Franzosen schuld, sondern auch sein jupiterhaftes präsidiales Gebaren.

Frankreich - die Republik, die sich oft noch monarchisch inszeniert, muss sich entscheiden. Wenn es Macron nicht gelingt, das Land zu reformieren und die Franzosen dabei mitzunehmen, dann wird die rechtsextreme Marine le Pen darin ihre Chance sehen. Und wenn Macron scheitert, wird auch Europa wanken.

Ellis Fröder leitet seit 2012 das ARD Studio in Paris. Nach dem Studium der Germanistik, Politikwissenschaft und Ethnologie volontierte sie beim Südwestfunk in Baden-Baden. Danach arbeitete sie als Redakteurin beim SWF, HR, Rias Berlin und dem WDR. Ihre Zeit in Paris war geprägt durch die terroristischen Attentate und den Präsidentschaftswahlkampf, der in Frankreich zu einer "kleinen Revolution" führte.

Der Vortrag findet statt auf Einladung des Fördervereins des Frankreich-Zentrums.
23.11.2017 19:00 - 21:00, Großer Saal, Haus zur Lieben Hand
Tel: 0761/203-2008
Fax: 0761/203-2006
Kathleen Bühler (Bern):
Was von der Revolution übrigblieb. Der Sozialistische Realismus zwischen didaktischem Instrument und Mittel zur Gesellschaftskritik.
Europäische Künstler der Klassischen Moderne haben sich für eine bessere Zukunft engagiert und Utopien
entworfen, die sie mit ihrer Kunst verbreiten wollten. Es geht gerade im Zusammenhang mit der Russischen
Revolution nicht nur darum, dass Geschichte durch Bildende Kunst illustriert und vermittelt wird - es gibt
zu Beginn des 20. Jahrhunderts längst schriftliche Mitteilungen, Fotografien und andere Medien. Es geht
vielmehr darum, dass Künstler aktiv mit ihren Bildern und Entwürfen in die zeitgenössischen Diskussionen
eingreifen.
Aus verschiedenen Perspektiven nähern sich Peter Weibel, die Ausstellungsmacher Michael Baumgartner und
Kathleen Bühler und die Wissenschaftlerinnen Verena Krieger und Ada Raev der Frage, was die Russische
Revolution für die Kunst bedeutet - und was die Kunst für die Russische Revolution und auch für andere
Gesellschaftsutopien.
23.11.2017 20:15, HS 1010, KG I
Tel: 0761/203-2003
Prof. Dr. Wolfgang Schweiger (Uni Hohenheim):
Der (des-)informierte Bürger im Netz: Wie soziale Medien die Meinungsbildung verändern
Vierte Gewalt. Agenda-Setter. Mediatisierung der Politik. Instrumentalisierung der Medien. Lügen- oder Lü-
ckenpresse - Aussagen zum Verhältnis von Medien und Politik könnten nicht unterschiedlicher sein. Auf die
Frage, wem die Deutschen vertrauen, schneiden Politiker und Journalisten oft relativ schlecht ab, bei allerdings
zuletzt steigenden Werten. Diese Vortragsreihe möchte aktuelle Analysen aus Sicht von Wissenschaft, Politik
und Journalismus bieten. An fünf Abenden zwischen November 2017 und Januar 2018 bewerten Referentinnen
und Referenten das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven und bieten universitären und nichtuniversitären
Zuhörern Informationen als Hilfe für ihre eigene Urteilsbildung.
23.11.2017 20:15, HS 1199, KG I
Tel: 0761/203-2003
Verschiedene Referenten:
Tag der Forschung der Medizinischen Fakultät
Die Medizinische Fakultät und das Universitätsklinikum Freiburg laden Sie herzlich am 24. und 25.11.2017 zum Tag des wissenschaftlichen Nachwuchses (Career Day) und zum Tag der Forschung (Science Day) ein. Diese Tage bieten die Gelegenheit, aktuelle Informationen zu Karrierewegen, Fördermöglichkeiten und Forschungsthemen zu erhalten, ihre Forschungsprojekte in Postern zu präsentieren, Vorträge renommierter Freiburger WissenschaftlerInnen zu hören, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich zu vernetzen.
24.11.2017 09:30 - 25.11.2017 16:30, Großer Hörsaal Medizinische Klinik Freiburg
Tel: 0761/270-72450
Fax: 0761/270-84670
Univ.-Prof. Dr. Dr. Rainer Schmelzeisen:
Grundkurs der Ultraschalldiagnostik im Kopf-Hals-Bereich
Der dreitägige Kurs ist entsprechend den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ultra-schall in der Medizin (DEGUM) gestaltet und als offizieller Fortbildungskurs der Europäischen Gesellschaft für Cranio Maxillo-Facial Surgery anerkannt.

Der Kurs gibt eine systematische Einführung in standardisierte Untersuchungstechniken und typische pathologische Befunde im Kopf-Hals-Bereich. Neben den Vorträgen und Videode-monstrationen werden praktische Übungen an den neuesten Geräten der Firma Siemens angeboten.
24.11.2017 12:00 - 26.11.2017 13:00, Dep. für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Seminarraum 6. OG
Tel: 0761 270 62 110
Fax: 0761 270 49 140
Prof. Dr. Dorothea Wendebourg (Humboldt-Universität zu Berlin):
Verspielte Einsicht - Martin Luther und die Juden
Mit der beliebten gemeinsamen Vorlesungsreihe von Studium generale und Volkshochschule Freiburg möchten
wir Ihnen auch im Wintersemester 2017/18 wieder einen Einblick in die Forschungs- und Arbeitsbereiche
"Ihrer" Freiburger Universität ermöglichen und dabei Vortragende sowohl aus Freiburg wie von anderen
Universitäten zu Wort kommen lassen.
Die 24. Staffel wird sich in weiter interdisziplinärer Perspektive mit der Luther'schen Reformation des Jahres
1517 und mit den historischen und kulturellen Folgen dieses Großereignisses bis zur unmittelbaren Gegenwart
auseinandersetzen. In vierzehn Vorträgen vermitteln namhafte Freiburger und auswärtige Referentinnen
und Referenten aus Evangelischer und Katholischer Theologie, Geschichtswissenschaft, Philosophie, aber
auch aus Literatur- und Kunstgeschichte, Musik- und Buchwissenschaft Einblicke in die historischen Voraussetzungen
und Kontexte der Reformation wie in deren weltweite Ausstrahlungen auf allen Feldern von Religion,
Gesellschaft und Kultur.
Die Samstags-Uni findet regelmäßig samstags zwischen 11:15 Uhr und 12:45 Uhr im HS 2004 (Kollegiengebäude
II der Universität) im Zentrum Freiburgs statt. Alle Vorträge der Reihe können kostenlos und ohne
vorherige Anmeldung besucht werden.
25.11.2017 11:15, HS 2004, KG II
Tel: 0761/203-2003
Mit einer Einführung durch Dr. Christopher Meid (Deutsches Seminar, Uni Freiburg):
Das Brot der frühen Jahre (D 1962, R.: Herbert Vesely)
Heinrich Böll 100
Der 100. Geburtstag des Autors am 21. Dezember 2017 ist ein willkommener Anlass für eine erneute Auseinandersetzung
mit dem Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger, dem engagierten Intellektuellen und
streitbaren Katholiken Heinrich Böll. Katholische Akademie, Studium generale und Heinrich Böll Stiftung
Baden- Württemberg laden gemeinsam mit weiteren Partnern zu einer neugierigen Wiederbeschäftigung mit
dem Werk und den literarischen wie politischen Wirkungen des Autors, aber auch mit der Frage nach seiner
fortdauernden Aktualität ein. Das Gesamtprogramm umfasst einen Film- und Vortragszyklus in Universität
und Kommunalem Kino, ein zentrales Symposion in der Katholischen Akademie sowie eine Ausstellung in den
Räumen des Centre Culturel Français.
27.11.2017 19:30, Kommunales Kino (Alter Wiehre-Bahnhof)
Tel: 0761/203-2003
Prof. Dr. Achim Aurnhammer (Deutsches Seminar, Universität Freiburg):
Der Rheinfall als Ort der Inspiration
Der Rhein ist Grenzfluss, Verkehrsweg und Ökosystem, aber auch Nationalsymbol und Kulturlandschaft. Die
interdisziplinäre Vortragsreihe beleuchtet den von den Deutschen so verehrten Fluss aus verschiedensten
Perspektiven. Referenten aus der Archäologie kontrastieren römische und germanische Beziehungen zum
Rhein. Ein Geologe vergleicht verschiedene Abschnitte des Rheins und diskutiert vergangene und zukünftige
Entwicklungen des Rheinsystems. Ein Beitrag aus der Standorts- und Vegetationskunde stellt Grundlagen der
Auenökologie und Ansätze zur Renaturierung der Flussauen vor. An jene einst natürlichen Rheinauen erinnern
malerische Rhein-Darstellungen, welche die 'Rheinromantik' geprägt haben. Pikturale Ansichten des Mittelrheins
führt eine Kunsthistorikerin vor Augen, während sich zwei Literaturwissenschaftler dem Rheinfall als Ort
der poetischen Inspiration widmen und Stationen der deutschen Rheinlyrik in ihren vielfältigen historischen
und politischen Kontexten behandeln. Wie untrennbar Kultur und Natur verwachsen sind, zeigt ein Vortrag
zum Weinbau am Oberrhein, der das Ziel vorstellt, durch nachhaltige Bewirtschaftung der Weinberge die
Diversität des Kulturraums zu erhalten.
27.11.2017 20:15, HS 1010, KG I
Tel: 0761/203-2003
M.-L. Calvero:
"Homers Odyssee" - mit Beckett erzählt
Eine Performance von M.-L. Calvero und V. Kourti-Papamoustou mit Kaija Ledergerber und Ilja Baumeier sowie Marusa Groselj (Flöte), Dimitris Pekas (Cello) und David Auli Morales (Schlagzeug)

Die Veranstaltung wird von der Stiftung "Humanismus heute" unterstützt.

Eintritt: 8€ (erm. 5€)
28.11.2017 19:30, Archäologische Sammlung, Tennenbacher Str. 4
Tel: 0761 / 203 31 07
Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Hans-Jörg Albrecht (Direktor am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht, Freiburg i.Br.):
Strafrecht und Strafjustiz der USA im Visier der Trump-Administration
Der US-amerikanische Präsidentschaftswahlkampf 2016 und die nachfolgenden Erfahrungen mit der Politik
Donald Trumps, den Methoden ihrer Durchsetzung und ihrer populistischen Kommunikation - immer wieder
in rüder Konfrontation mit den etablierten Medien - hält bis heute Befürchtungen virulent, die Präsidentschaft
Trumps könne die Machtbalance der verfassungsmäßigen Ordnung der USA und die von vielen schon - nicht
zuletzt durch die sich vertiefende Kluft zwischen Arm und Reich - als geschwächt angesehene Herrschaft
des Rechts gefährden. Die Vorträge dieser Reihe werden den aktuellen Status des Rechts, seine verbliebenen
Stärken und seine Schwächen in exemplarischen Bereichen von Exekutive und Judikative untersuchen.
28.11.2017 20:15, HS 1199, KG I
Tel: 0761/203-2003
Prof. Dr. Sven Bölte, Stockholm:
Autismus Spektrum Störungen: Update Intervention & Optionen personalisierter Medizin
Wissenschaftliches Seminar der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
29.11.2017 16:30 - 18:00, Hauptstr. 5, Seminarraum 2. OG
Tel: 0761/270-66340
Fax: 0761/270-66190
Prof. Dr. Frank Pfetsch (Universität Heidelberg):
Der Vortragstitel stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.
In Zeiten, in denen so genannte "Fake-News" das Verhältnis der Bürger zur Wahrheit grundlegend stören, die
Sicherheit der Demokratie von verschiedenen Gruppierungen bedroht wird und der Populismus - nicht nur
in Europa, sondern weltweit - erstarkt, zeigt sich die Notwendigkeit darüber nachzudenken, was die Demokratie
heutzutage bieten kann und wo ihre Schwachpunkte liegen. Die Frage, was die Demokratie eigentlich
für uns, und was wir für die Demokratie leisten können und sollen, darf nicht ungefragt bleiben. Was macht
ein gutes demokratisches System aus, und wodurch wird es brüchig? Daher ist es das Ziel dieser achtteiligen
Vortragsreihe, Schwachstellen, aber auch Möglichkeiten der Demokratie zu diskutieren und über das Thema
Demokratie zum Denken anzuregen.
29.11.2017 18:15, HS 3042, KG III
Tel: 0761/203-2003
Dr. Anna Meine (Universität Siegen):
Komplementäre Bürgerschaften. Zur Zukunft demokratischer Mitgliedschaft im Staat und jenseits des Staates
In drei Vorträgen wird die Vortragsreihe sich mit aktuellen Krisen und dem Wandel des Politischen aus unterschiedlichen
Perspektiven auseinandersetzen.
29.11.2017 20:15, HS 1098, KG I
Tel: 0761/203-2003
Dr. Anna Meine (Siegen):
Komplementäre Bürgerschaften. Zur Zukunft demokratischer Mitgliedschaft im Staat und jenseits des Staates
(folgt)
29.11.2017 20:15 - 22:00, HS 1098
Tel: 2033475
Jun. Prof. Dr. Katja Scharenberg, Pädagogische Hochschule Freiburg, Institut für Soziologie:
Macht die Klasse einen Unterschied? - Effekte sozialer, kultureller und leistungsbezogener Heterogenität
Das deutsche Schulsystem zeichnet sich einerseits traditionell durch eine Vielzahl an Homogenisierungsmechanismen aus, die vor allem auf die Reduktion von Leistungsunterschieden abzielen. Andererseits wird Heterogenität - nicht zuletzt im Zuge der Entwicklung hin zu einem inklusiven Schulsystem - zunehmend als Chance für den Unterricht sowie die leistungsbezogene und soziale Entwicklung von Schülerinnen und Schülern angesehen.
Der Vortrag geht anhand empirischer Daten nationaler und internationaler Studien der Frage nach, ob die soziale, kulturelle und leistungsbezogene Klassenzusammensetzung für schulisches Lernen relevant ist und ob homogene oder heterogene Schulklassen günstigere Lernmilieus darstellen. Dabei wird einerseits diskutiert, inwiefern Heterogenitätseffekte mit anderen herkunftsbezogenen und institutionellen Merkmalen konfundiert sind und über
welche Mechanismen sie vermittelt werden. Andererseits wird auch der Frage nachgegangen, ob heterogen zusammengesetzte Schulklassen ein für alle Schülerinnen und Schüler gleichermaßen anregungsreicheres Lernmilieu darstellen oder ob die Effektivität
heterogener Lerngruppen auch von individuellen Merkmalen der Lernenden abhängt.
30.11.2017 18:00 - 20:00, Universität Freiburg, KG I, Hörsaal 1015
Tel: 0761/203-5498
Peter Weibel (Karlsruhe):
Was ist modern an der Moderne? Kandinsky, Malewitsch, Mondrian?
Europäische Künstler der Klassischen Moderne haben sich für eine bessere Zukunft engagiert und Utopien
entworfen, die sie mit ihrer Kunst verbreiten wollten. Es geht gerade im Zusammenhang mit der Russischen
Revolution nicht nur darum, dass Geschichte durch Bildende Kunst illustriert und vermittelt wird - es gibt
zu Beginn des 20. Jahrhunderts längst schriftliche Mitteilungen, Fotografien und andere Medien. Es geht
vielmehr darum, dass Künstler aktiv mit ihren Bildern und Entwürfen in die zeitgenössischen Diskussionen
eingreifen.
Aus verschiedenen Perspektiven nähern sich Peter Weibel, die Ausstellungsmacher Michael Baumgartner und
Kathleen Bühler und die Wissenschaftlerinnen Verena Krieger und Ada Raev der Frage, was die Russische
Revolution für die Kunst bedeutet - und was die Kunst für die Russische Revolution und auch für andere
Gesellschaftsutopien.
30.11.2017 20:15, HS 1010, KG I
Tel: 0761/203-2003
Prof. Dr. h.c. Terence James Reed (Universität Oxford):
Kann Aufklärung lyrisch sein? Kann Lyrik aufklären?
Kann Aufklärung lyrisch sein? Kann Lyrik aufklären?
30.11.2017 20:15, HS 1015, KG I
Tel: 0761/203-2003