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Veranstaltungen vom 19.01.2017 bis 19.02.2017:

Professor Dr. Ryan Teuling:
The Impact of Forests and Soil Moisture on Europe´s Climate
-
19.01.2017 16:00 - 18:00, Hörsaal 1098 KG I
Tel: 0761/203-9275
Fax: 0761/203-3594
aka-Filmclub e.V.:
Filmvorführung "Es geschah am hellichten Tag" (DCP, Dt. OV)
Heinz Rühmann und Gert Fröber brillieren in diesem Kriminalfilm über einen Schweizer Kommissar, der sich immer weiter in einen Mordfall hineinsteigert, bis er schließlich bereit ist, jedes Risiko einzugehen um den Mörder zu fassen.
(siehe auch "Weitere Infos")

Fassung: DCP, Dt. OV, CH/D/SP 1958, 95 Min.
Gezeigt im Rahmen der Filmreihe "KIDnapping"

Der Akademische Filmclub an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg e.V. (aka-Filmclub e.V.) wurde 1957 von an Filmkunst und Filmgeschichte interessierten Studentinnen und Studenten gegründet. Sein Ziel ist es, das Medium Film einem breiten Kreis von Studierenden und Mitarbeitern der Uni aus künstlerischer, wissenschaftlicher und technischer Perspektive näher zu bringen. Dazu organisiert er unter anderem regelmäßig Filmvorführungen und begleitende Veranstaltungen, zu denen alle Mitarbeiter und Studenten der Universität Freiburg sowie auch sonstige Interessierte herzlich eingeladen sind.
19.01.2017 20:00, Kollegiengebäude II, Hörsaal 2006
Tel: 0761-281513
Fax: 0761-281513
Prof. Dr. Tim Krieger (Wilfried-Guth Stiftungsprofessor für Ordnungs- und Wettbewerbspoli-tik):
Was kostet uns der Terrorismus? Herausforderungen und Hand-lungsempfehlungen bei der ökonomischen Bewertung von Terro-rismus und Antiterrormaßnahmen
100 Jahre nach Verdun: 409 Konflikte auf fünf Kontinenten, davon 35 Kriege oder kriegs-ähnliche Konflikte, ca. 167.000 Kriegstote, 33.000 Terrortote, 60 Millionen Flüchtlinge, ungezählte Verwundete, Vergewaltigte, Entführte. Mehr als zwei Drittel aller Menschen leben in Staaten, in denen sie von bewaffneten Konflikten bedroht sind. Im zweiten Teil unserer interdisziplinären Vortragsreihe analysieren Fachleute aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft aktuelle Fragen zu ‚Krisenherden der Weltpolitik‘. Neben der Ursa-chenforschung und Bestandsaufnahme sollen auch Lösungsansätze diskutiert werden.
19.01.2017 20:15, HS 1199, KG I
Tel: 0761/203-2003
aka-Filmclub e.V.:
Filmvorführung "The Rocky Horror Picture Show" (DCP, En. OV)
Rock’n’Roll trifft Midnight Cinema trifft aka Tradition. Feiert mit uns während des Films und danach auf der rauschenden Rocky Horror Party im Ruefetto. Und nur keine Hemmungen... wir kommen in schillernden Kostümen, und ihr solltet das gleiche tun!

The Rocky Horror Picture Night
(siehe auch "Weitere Infos")

Fassung: DCP, En. OV, GB/ USA 1975, 100 Min.

Der Akademische Filmclub an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg e.V. (aka-Filmclub e.V.) wurde 1957 von an Filmkunst und Filmgeschichte interessierten Studentinnen und Studenten gegründet. Sein Ziel ist es, das Medium Film einem breiten Kreis von Studierenden und Mitarbeitern der Uni aus künstlerischer, wissenschaftlicher und technischer Perspektive näher zu bringen. Dazu organisiert er unter anderem regelmäßig Filmvorführungen und begleitende Veranstaltungen, zu denen alle Mitarbeiter und Studenten der Universität Freiburg sowie auch sonstige Interessierte herzlich eingeladen sind.
20.01.2017 20:00, Kollegiengebäude II, Hörsaal 2006
Tel: 0761-281513
Fax: 0761-281513
aka-Filmclub e.V.:
Filmvorführung "The Rocky Horror Picture Show Party" ()
Rock'n'Roll trifft Midnight Cinema trifft aka Tradition. Feiert mit uns während des Films und danach auf der rauschenden The Rocky Horror Picture Party! Und nur keine Hemmungen... wir kommen in schillernden Kostümen -Korsagen und Strapse, High Heels und Glitzerfummel, Perücken und Fracks - und ihr solltet das gleiche tun!

The Rocky Horror Picture Night
(siehe auch "Weitere Infos")

, , 0 Min.

Der Akademische Filmclub an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg e.V. (aka-Filmclub e.V.) wurde 1957 von an Filmkunst und Filmgeschichte interessierten Studentinnen und Studenten gegründet. Sein Ziel ist es, das Medium Film einem breiten Kreis von Studierenden und Mitarbeitern der Uni aus künstlerischer, wissenschaftlicher und technischer Perspektive näher zu bringen. Dazu organisiert er unter anderem regelmäßig Filmvorführungen und begleitende Veranstaltungen, zu denen alle Mitarbeiter und Studenten der Universität Freiburg sowie auch sonstige Interessierte herzlich eingeladen sind.
20.01.2017 22:00, Lasst euch überraschen!
Tel: 0761-281513
Fax: 0761-281513
Dr. Heinrich Schwendemann (Historisches Seminar):
„Die deutsche Stadt schlechthin“? Baupolitik im Freiburg der NS-Zeit
Samstags-Uni
Nationalsozialismus in Freiburg

Mit der beliebten gemeinsamen Vorlesungsreihe von Studium generale und Volkshochschule Freiburg möchten wir Ihnen auch im Wintersemester 2016/17 einen weiteren Einblick in die Forschungs- und Arbeitsbereiche „Ihrer“ Freiburger Universität ermöglichen und (weitgehend) Freiburger Beiträge und Standpunkte zur aktuellen Forschungsdiskussion aufzeigen.
Die nunmehr zweiundzwanzigste Staffel wird den in der Samstags-Uni stets gelebten Brückenschlag zwischen Universität und Stadt durch die erneute Kooperation mit dem Augustinermuseum und dem Museum für Stadtgeschichte weiter intensivieren. Parallel zur im Augustinermuseum gezeigten Ausstellung werden die Vorträge unserer Reihe ausgewählte Aspekte des Themas „Nationalsozialismus in Freiburg“ erörtern. Neben Stadt und Region wird dabei auch die Universität in den Blick genommen.
Die Samstags-Uni findet regelmäßig samstags zwischen 11:15 Uhr und 12:45 Uhr im Kollegiengebäude II der Universität im Zentrum Freiburgs statt. Alle Vorträge der Reihe können kostenlos und ohne vorherige Anmeldung besucht werden.
21.01.2017 11:15, HS 2004, KG II
Tel: 0761/203-2003
Prof. Reinhard Fiehler (Institut für Deutsche Sprache, Mannheim):
Kommunikation als Grundvoraussetzung für gelingendes Altern
Over the last years, cognitive aging has attracted a great deal of scholarly attention, partly due to the global demographic trend towards aging populations and the economic, medical and social challenges this poses. While cognitive aging research has mostly focused on age- related deficits, it has also been acknowledged that certain cognitive functions might be preserved or even improve as a function of age. A possible candidate for a cognitive ability that might remain largely intact across the life span is language comprehension. However, the neuro- functional underpinnings and the pervasiveness of this presumed resilience to age (both across individuals and across language levels like sounds, meaning and grammar) are still a matter of considerable debate. The present lecture series will introduce students to the state of the art and current debates around the topic of cognitive aging and language processing on the basis of talks given by leading researchers in this field.
23.01.2017 14:15 - 15:45, FRIAS, Seminarraum, Albertstr. 19
Tel: +49 (0)76120397362
Prof. Dr. Karsten Danzmann, Universität Hannover:
Gravitational Wave Astronomy: Listening to the Dark Side of the Universe!
Vortrag im Physikalischen Kolloquium:

For thousands of years we have been looking at the universe with our eyes. But most of the universe is dark and will never be observable with electromagnetic waves. Since September 14th, 2015, everything is different: Gravitational waves were discovered! We have obtained a new sense and finally we can listen to the dark side of the universe. The first sounds that we heard were from unexpectedly heavy Black Holes. And nobody knows what other dark secrets are waiting for us out there.
23.01.2017 17:15, Großer Hörsaal Physik
Dr. Thorsten Thiel (Exzellenzcluster „Die Herausbildung Normativer Ordnungen“, Goethe Universität Frankfurt):
Über die Krise – Anmerkungen zur politikwissenschaftlichen Krisenforschung
Krisen sind Störungen des als ‚normal‘ Geltenden. Als Kommunikations- und Wahrnehmungsphänomene stellen sie Sicherheiten infrage und implizieren Wandel. Gegenstand der Ringvorlesung ist die Rede von humanitären, moralischen, politischen und ökonomischen Krisen, deren Konstruktion und Deutung oftmals als Spezifikum der euro-amerikanischen Moderne gesehen wird. Dies soll in den Vorträgen problematisiert bzw. einer Verwendung des Krisenbegriffes als Instrument gesellschaftlicher Selbstreflexion gegenüber gestellt werden. Zugleich wird danach gefragt, weshalb im Hinblick auf bestimmte Weltregionen im „westlichen“ öffentlichen Diskurs nur das Krisenhafte wahrgenommen wird. Somit bietet die Ringvorlesung eine kritische Kontextualisierung von Krisendiskursen aus interdisziplinärer Perspektive.
23.01.2017 18:15, HS 1098, KG I
Tel: 0761/203-2003
Prof. Dr. Dieter Speck (Freiburg):
Johannes Kerer. Bilder aus dem Universitätsleben
Nachdem sich die ersten beiden sehr erfolgreichen Vortragsreihen 2012/13 und 2014/15 besonderen Daten der Stadtgeschichte gewidmet haben, wird nun anhand von Personen das Leben im mittelalterlichen Freiburg in den Fokus genommen.

Beispielhaft stehen dabei Herzog Bertold V. von Zähringen, der Münsterbaumeister Johannes von Gmünd, der Maler Hans Baldung Grien, Universitätsrektor Johannes Kerer, der Bauernführer Joß Fritz und andere für ihre soziale Gruppe, ihren Beruf oder für Institutionen, deren Alltag, Aufgaben und Umfeld dargestellt werden. Das thematische Spektrum der elf Abende umfassenden Vortragsreihe reicht somit von den Stadtherren und dem Stadtadel bis zu Handwerkern und Künstlern, wobei auch der Alltag in den Klöstern, an der Universität und in Einrichtungen des Gesundheits- und Fürsorgewesens sowie der Widerstand gegen die Obrigkeit auf leicht verständliche Art beleuchtet werden.
23.01.2017 19:00, Audimax, KG II, Platz der Alten Synagoge 1, 79098 Freiburg
Tel: (0761) 203-3457
Fax: (0761) 203-9188
Prof. Dr. Henner Fürtig (Direktor des GIGA-Instituts für Nahoststudien Hamburg):
Iran oder Saudi-Arabien: Washington auf neuer Partnersuche in Nahost?
Wer immer im Januar 2017 ins Weiße Haus einzieht, wird ein schwieriges außenpoliti-sches Erbe antreten, denn der Obama-Administration ist es in manchen Fällen nur an-satzweise und anderswo gar nicht gelungen, die von der Bush-Regierung hinterlasse-nen ‚Flurschäden‘ zu beseitigen; ja im Irak und in Syrien haben ihre Fehleinschätzungen und problematischen Entscheidungen zur dramatischen Verschlechterung von – zuge-gebenermaßen sehr komplexen – Situationen beigetragen. Für amerikanische Erfolge in der internationalen Politik wird alles davon abhängen, ob neue Konzepte sich durchset-zen können, die abrücken von der Dominanz geostrategischer und ökonomischer Ei-geninteressen und auf sachgemäßeren Analysen der innenpolitischen, gesellschaftli-chen, sozioökonomischen und ideologischen Entwicklungen in den verschiedenen Weltregionen beruhen.
23.01.2017 20:15, HS 1199, KG I
Tel: 0761/203-2003
Dr. Fatma Sagir, Universität Freiburg:
'Ask Sid'N Dina on YouTube!' Alternative Zugänge zu Fragen der Lebensführung bei jungen Muslimen. Werkstattbericht und Gespräch zum Projekt "Having an Affair with the Imam
Kolloquium des Instituts für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie "Perspektiven der Populärkulturforschung"
24.01.2017 18:15 - 19:45, Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie
Tel: 0761 203 3306
Fax: 0761 203 97629
aka-Filmclub e.V.:
Filmvorführung "Der Exorzist" (Blu-Ray, En. OmU)
William Friedkins düsterer Meisterstreich über ein besessenes Kind irritiert durch seine radikale Machart. Hier ist das Kind nicht mehr unschuldig, sondern ein dreckiges, ekliges Monster. Daran verzweifelt schließlich auch die Kirche.
(siehe auch "Weitere Infos")

Fassung: Blu-Ray, En. OmU, USA 1973, 132 Min.
Gezeigt im Rahmen der Filmreihe "Das Böse im Kind"

Der Akademische Filmclub an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg e.V. (aka-Filmclub e.V.) wurde 1957 von an Filmkunst und Filmgeschichte interessierten Studentinnen und Studenten gegründet. Sein Ziel ist es, das Medium Film einem breiten Kreis von Studierenden und Mitarbeitern der Uni aus künstlerischer, wissenschaftlicher und technischer Perspektive näher zu bringen. Dazu organisiert er unter anderem regelmäßig Filmvorführungen und begleitende Veranstaltungen, zu denen alle Mitarbeiter und Studenten der Universität Freiburg sowie auch sonstige Interessierte herzlich eingeladen sind.
24.01.2017 20:00, Kollegiengebäude II, Hörsaal 2006
Tel: 0761-281513
Fax: 0761-281513
Werner Frick (Freiburg):
‚Ars dionysiaca‘. Orgiastische Szenarien im Ausgang von Nietzsche
Nietzsche ist bekanntlich – und durchaus auch nach eigener Einschätzung – ein „Dichterphilosoph“, ein Autor, dessen Werk sich der konventionellen Unterscheidung von Literatur und Philosophie entzieht. Das betrifft zum einen seine offensichtliche Vorliebe für literarische Schreibweisen und Textformen, die ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Nietzsche sich so schwer auf eindeutige philosophische Positionen festlegen lässt. Damit hängt zum anderen aber ebenfalls zusammen, dass er, der von seiner akademischen Ausbildung her Philologe war, sich zeit seines (bewussten) Lebens intensiv mit der europäischen Literatur von der Antike bis zu seiner Gegenwart beschäftigte. Und so wie sein eigenes Schreiben durch vielfältige literarische Einflüsse geprägt wurde, übte er umgekehrt auch eine immense Wirkung auf die nachfolgende Literatur aus. Die Ringvorlesung „Nietzsches Literaturen“ erkundet in einer exemplarischen Reihe von Vorträgen Nietzsches Verhältnis zur Literatur sowie das Verhältnis der Literatur zu ihm.

Organisation: Ralph Häfner, Sebastian Kaufmann und Andreas Urs Sommer
24.01.2017 20:15, HS 1098, KG I
Tel: 0761/203-2003
Prof. Dr. Aldo Venturelli (Università degli Studi di Urbino „Carlo Bo“, Italien):
Zwischen Weimar und Mailand. Goethes Verhältnis zu Alessandro Manzoni
Zwischen Weimar und Mailand. Goethes Verhältnis zu Alessandro Manzoni
24.01.2017 20:15, HS 1015
Tel: 0761/203-2003
Marco Tomaszewski (Freiburg):
Reformatorische Ereignisse und Entwicklungen. Politik und Religion im thurgauischen Bischofszell, 1529–1536
Im Rahmen der offiziellen Vortragsreihe des Mittelalterzentrums mit dem Rahmenthema "Reformation(en) des 16. Jahrhunderts. Abschied vom Mittelalter?" wird Marco Tomaszewski (Freiburg) zum Thema "Reformatorische Ereignisse und Entwicklungen. Politik und Religion im thurgauischen Bischofszell, 1529–1536" vortragen. Der Vortrag findet um 18 Uhr c.t. in HS 1098 statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen und der Eintritt ist frei.
25.01.2017 18:00, HS 1098 (KG I)
Gesa von Essen (Freiburg):
„Hinaus ins Freie, in die Abenteuer des Erzählens“. Wolfgang Büschers Fußreise von Berlin nach Moskau
Seit jeher bilden faktuale und fiktionale Reisetexte einen ebenso bedeutsamen wie facettenreichen Teilbereich der europäischen Literatur(en). Die diachron angelegte Ringvorlesung erschließt diese Traditionslinie in Fallstudien zu kanonischen und weniger kanonischen Werken, die mehrheitlich, aber keineswegs ausschließlich der deutschsprachigen Literatur entstammen. Zu fragen ist dabei insbesondere, mittels welcher (Erzähl-)Strategien die Texte abenteuerliche Schiff-, Kutsch- und Autofahrten oder strapaziöse Fußwanderungen schildern, die europäische Reisende in gänzlich unbekannte Weltgegenden und zu völlig fremden Völkern führen – oder die im Gegenteil dazu dienen, scheinbar wohlvertraute Landstriche und Kulturen neu zu ,entdecken‘. Überdies gilt es die komplexen Wechselverhältnisse zu beleuchten, die zwischen der Reiseliteratur und konkurrierenden Medienformaten bestehen. Insgesamt ergibt sich so ein breiter Überblick über die Geschichte einer Gattung, die ihre Faszinationskraft bis heute nicht eingebüßt hat.
Organisation: Michaela Holdenried und Stefan Hermes
25.01.2017 18:15, HS 1010
Tel: 0761/203-2003
Prof. Dr. Paul Walton, University of York (UK):
Equality for Women in Science: Sometime, Now or Never?
Over nearly all scientific organisations, across every country and across time one finds that the progression of women in science is significantly hindered when compared to men. The presentation discusses why resistances against the progression of women arise, what can be done about them, and what they reveal about gender (in)equality in science.
25.01.2017 19:00 - 21:00, FRIAS-Hörsaal, Albertstraße 19
Tel: 203-4216
Stefan Hermes (Freiburg):
Die exotische Provinz. Brandenburg-Reisen bei Wolfgang Herrndorf und anderen
Seit jeher bilden faktuale und fiktionale Reisetexte einen ebenso bedeutsamen wie facettenreichen Teilbereich der europäischen Literatur(en). Die diachron angelegte Ringvorlesung erschließt diese Traditionslinie in Fallstudien zu kanonischen und weniger kanonischen Werken, die mehrheitlich, aber keineswegs ausschließlich der deutschsprachigen Literatur entstammen. Zu fragen ist dabei insbesondere, mittels welcher (Erzähl-)Strategien die Texte abenteuerliche Schiff-, Kutsch- und Autofahrten oder strapaziöse Fußwanderungen schildern, die europäische Reisende in gänzlich unbekannte Weltgegenden und zu völlig fremden Völkern führen – oder die im Gegenteil dazu dienen, scheinbar wohlvertraute Landstriche und Kulturen neu zu ,entdecken‘. Überdies gilt es die komplexen Wechselverhältnisse zu beleuchten, die zwischen der Reiseliteratur und konkurrierenden Medienformaten bestehen. Insgesamt ergibt sich so ein breiter Überblick über die Geschichte einer Gattung, die ihre Faszinationskraft bis heute nicht eingebüßt hat.
Organisation: Michaela Holdenried und Stefan Hermes
25.01.2017 19:15, HS 1010, KG I
Tel: 0761/203-2003
aka-Filmclub e.V.:
Filmvorführung "Café Belgica" (DCP, Fläm. OmU)
(siehe auch "Weitere Infos")

Fassung: DCP, Fläm. OmU, B / F 2016, 127 Min.

Der Akademische Filmclub an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg e.V. (aka-Filmclub e.V.) wurde 1957 von an Filmkunst und Filmgeschichte interessierten Studentinnen und Studenten gegründet. Sein Ziel ist es, das Medium Film einem breiten Kreis von Studierenden und Mitarbeitern der Uni aus künstlerischer, wissenschaftlicher und technischer Perspektive näher zu bringen. Dazu organisiert er unter anderem regelmäßig Filmvorführungen und begleitende Veranstaltungen, zu denen alle Mitarbeiter und Studenten der Universität Freiburg sowie auch sonstige Interessierte herzlich eingeladen sind.
25.01.2017 20:00, Kollegiengebäude II, Hörsaal 2006
Tel: 0761-281513
Fax: 0761-281513
Dr. Sybille de la Rosa (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg):
Demokratietheoretische Überlegungen zur Inklusion und Exklusion von Geflüchteten
Die Diskussion um Flüchtende hat sich in den letzten Jahren intensiviert. Ging es zu Beginn besonders um das dramatische Schicksal derjenigen, die versuchen, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen, hat sich mit der wachsenden Zahl der auch in Deutschland Eintreffenden die Debatte um Aspekte menschen-/asylrechtlicher Stan-dards, europäischer Solidarität und Fragen der gesellschaftlichen Integration erweitert.
Die öffentliche Auseinandersetzung findet unter den Vorzeichen von Lagerbildung und Radikalisierung stark emotionalisiert statt. Beiträge aus der politischen Philosophie und Theorie können zu größerer Genauigkeit und Differenzierung in der Diskussion verhel-fen. Hierfür bieten die Vorträge in dieser Reihe Gelegenheit, indem sie sich auf die Suche begeben nach einer Philosophie der Migration (Frauke Kurbacher) und die Möglichkei-ten der politischen Teilhabe von Geflüchteten demokratietheoretisch beleuchten (Sybilla de la Rosa).
25.01.2017 20:15, HS 1098, KG I
Tel: 0761/203-2003
Diego Vazquez:
Poking our ecological ignorance
This lunch lecture series leads us to the frontiers of research, its greatest challenge and, some may say, its greatest enemy: what it is that we don't know, and that maybe we will never know! Or: that we don't know yet! Or: that we don't even know yet that we don't know! Or: that we don't want, or should not want, to know! Or: that we are not supposed to know! And in the latter case: who then is it who doesn't want us (academics, ultimately society) to know?
26.01.2017 12:15 - 13:00, HS 1015, Universität Freiburg, KG I
Tel: +49 (0)76120397398
Professor Dr. Gerd Wessolek:
Bodenkundliche Aspekte zur Stadthydrologie
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26.01.2017 16:00 - 18:00, Hörsaal 1098 KG I
Tel: 0761/203-9275
Fax: 0761/203-3594
Kolloquium "Charlie Hebdo":
Appréhender l'assassin? / Capture the perp?
Das Attentat auf die französische Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo am 7. Januar 2015 hat die Bedrohung durch islamistische Terroranschläge im Inneren Europas schlagartig ins Blickfeld gerückt. Außer allgemeinen Solidaritätsbekundungen hat aber selbst nach den Anschlägen kaum eine differenzierte, wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Charlie Hebdo und vergleichbaren Karikaturen stattgefunden. Hier setzt die geplante Tagung an und fragt:

- Wie hat sich die Diskussion um Terrorismus nach den Attentaten auf Charlie Hebdo verändert?
- Welche Bezüge gibt es in der öffentlichen Diskussion, in Medien, Literatur und Kunst zu anderen Terroranschlägen davor oder danach (9/11, 11-M, Bataclan usw.)?
- Wie hat sich speziell die französische Diskussion über Terrorismus, Einwanderung, Islam usw. seitdem verändert?
- Wie kann man das Verhältnis von Terror, Zensur, political correctness, Freiheit, Demokratie, Religionsfreiheit usw. beschreiben?
- Welche narrativen Muster von Opfern und Tätern werden reaktiviert oder neu geprägt?
- Welche (legitimen und legalen) Mittel haben demokratische Staaten, sich gegen Terrorismus zur Wehr zu setzen?

Das Kolloquium steht unter der wissenschaftlichen Leitung der Professoren Ursula Hennigfeld (Heinrich Heine Universität Düsseldorf), Rolf Kailuweit (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg) und Stephan Packard (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg), es wird vom Frankreich-Zentrum der Universität Freiburg organisiert und von der Dr.-Jürgen-und-Irmgard-Ulderup-Stiftung unterstützt.

Die Beiträge und Diskussionen der Tagung werden in englischer und französischer Sprache gehalten.

Die Tagung ist öffentlich, der Eintritt ist frei.
Eine persönliche Anmeldung ist nicht erforderlich.

Nähere Informationen finden Sie unter diesem Link:
http://www.fz.uni-freiburg.de/veranstaltungen/kolloquium_charliehebdo
26.01.2017 16:00 - 27.01.2017 19:00, Zentrum für Populäre Kultur und Musik, Rosastr. 17-19
Tel: 0761/203-2008
Fax: 0761/203-2006
aka-Filmclub e.V.:
Filmvorführung "Raum" (DCP, En. OmU)
Seit Jahren wird eine junge Frau von ihrem Entführer in einem Keller gefangengehalten. Ihr Kind ist dort zur Welt gekommen. Der Raum ist seine Welt. Doch die Mutter hat die Hoffnung auf eine Flucht noch nicht aufgegeben.
(siehe auch "Weitere Infos")

Fassung: DCP, En. OmU, IR/CAN 2015, 118 Min.
Gezeigt im Rahmen der Filmreihe "KIDnapping"

Der Akademische Filmclub an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg e.V. (aka-Filmclub e.V.) wurde 1957 von an Filmkunst und Filmgeschichte interessierten Studentinnen und Studenten gegründet. Sein Ziel ist es, das Medium Film einem breiten Kreis von Studierenden und Mitarbeitern der Uni aus künstlerischer, wissenschaftlicher und technischer Perspektive näher zu bringen. Dazu organisiert er unter anderem regelmäßig Filmvorführungen und begleitende Veranstaltungen, zu denen alle Mitarbeiter und Studenten der Universität Freiburg sowie auch sonstige Interessierte herzlich eingeladen sind.
26.01.2017 20:00, Kollegiengebäude II, Hörsaal 2006
Tel: 0761-281513
Fax: 0761-281513
Prof. Dr. Karl-Heinz Leven (Institut für Geschichte und Ethik der Medizin, Universität Erlangen):
Die Freiburger Universitätsmedizin im Nationalsozialismus. Mittäter, Mitwisser und nicht-symmetrische Diskretion
Samstags-Uni
Nationalsozialismus in Freiburg

Mit der beliebten gemeinsamen Vorlesungsreihe von Studium generale und Volkshochschule Freiburg möchten wir Ihnen auch im Wintersemester 2016/17 einen weiteren Einblick in die Forschungs- und Arbeitsbereiche „Ihrer“ Freiburger Universität ermöglichen und (weitgehend) Freiburger Beiträge und Standpunkte zur aktuellen Forschungsdiskussion aufzeigen.
Die nunmehr zweiundzwanzigste Staffel wird den in der Samstags-Uni stets gelebten Brückenschlag zwischen Universität und Stadt durch die erneute Kooperation mit dem Augustinermuseum und dem Museum für Stadtgeschichte weiter intensivieren. Parallel zur im Augustinermuseum gezeigten Ausstellung werden die Vorträge unserer Reihe ausgewählte Aspekte des Themas „Nationalsozialismus in Freiburg“ erörtern. Neben Stadt und Region wird dabei auch die Universität in den Blick genommen.
Die Samstags-Uni findet regelmäßig samstags zwischen 11:15 Uhr und 12:45 Uhr im Kollegiengebäude II der Universität im Zentrum Freiburgs statt. Alle Vorträge der Reihe können kostenlos und ohne vorherige Anmeldung besucht werden.
28.01.2017 11:15, HS 2004, KG II
Tel: 0761/203-2003
PD Dr. Isabelle Stauffer (Mainz):
Antik und biblisch inspirierte Jenseitsräume bei Sibylle Lewitscharoff, Urs Widmer und Michel Houellebecq
In der mittelalterlichen Literatur begegnet uns eine Vielzahl von Texten, die auf unterschiedlichste Weise Jenseitsräume imaginieren. Erstaunlicherweise tauchen solche Motive auch in der Gegenwartsliteratur verstärkt wieder auf. Der Vortrag von Frau PD Dr. Isabelle Stauffer (Universität Mainz), die kürzlich eine Tagung zum Thema "Das Jenseits in Prosatexten der Gegenwart" organisiert hat, geht den Traditionslinien, Darstellungsformen und -funktionen solcher Passagen in Erzähltexten bekannter Gegenwartsautoren nach.

"Das Erzählen von Jenseitsräumen stellt für die Gegenwartsliteratur eine besondere Herausforderung dar: Erstens etwas Nicht-Wirkliches, Nicht-Erforschbares in ein säkularisiertes Umfeld einzubringen und zweitens einen produktiven Umgang mit der bildmächtigen antiken und christlichen Erzähltradition zu finden. Dabei machen insbesondere die transformativen und grenzauflösenden Elemente die postmodernen Jenseitserzählungen für eine postsäkulare Gesellschaft (Jürgen Habermas) attraktiv." (Zitat aus der Tagungsausschreibung).

Der Gastvortrag findet im Rahmen des Hauptseminars "Jenseitsreisen" von Prof. Dr. Martina Backes statt.
30.01.2017 10:00 - 12:00, HS 3301, KG III
Tel: 203-3228
Prof. Dr. Eva Kimminich, Potsdam:
RAPublikaner und Gottesprediger oder die verpassten Chancen der Integrationspolitik in Frankreich. Eine Analyse von Rapsongs und Musikclips
Der Vortrag findet im Rahmen des Forschungskolloquiums am Frankreich-Zentrum im Wintersemester 2016/17 statt.
Nähere Informationen zu den übrigen Vorträgen dieser Reihe finden Sie auf der Homepage des Frankreich-Zentrums unter www.fz.uni-freiburg.de/veranstaltungen
30.01.2017 19:30 - 21:00, HS 1224, KG I
Tel: 0761/203-2008
Fax: 0761/203-2006
Wolfgang Merkel (Professor für Vergleichende Regierungslehre, Humboldt Universität zu Berlin):
Der Herbst der Demokratie
The first quarter of the 21st century is increasingly featuring signs of democratic disillu-sionment and decay. Recent experiences in Hungary, Turkey, Thailand, Venezuela, Philippines, Kenya and Egypt draw attention to – what the influential and controversial Samuel Huntington foreshadowed as – the ‘third reverse wave’ of democratization. Efforts to empower executive functions, rewrite constitutional power arrangements, diminish political freedoms, and pursue extrajudicial means of governance have been on the rise. Moreover, the resurgent emphasis on counter-terrorism and populist nationalism add new challenges to the consolidation of democratic forms of government.
The lecture series ‘Democracies in Distress’ brings these recent developments to the fore and discusses salient trends and implications. In doing so, it seeks to shed light on the shifting political tides in Europe and the Global South.
30.01.2017 20:15, HS 1199, KG I
Tel: 0761/203-2003
aka-Filmclub e.V.:
Filmvorführung "Ein Kind zu töten…" (DVD, En. & Sp. OmU)
Zwei Urlauber kommen nur scheinbar ins schöne Spanien, tatsächlich sind dort alle Erwachsenen verschwunden. Bald kommen sie dahinter, dass die Kinder Verantwortung dafür tragen. Ein spannender Film zwischen Horror und Moralkonflikt.
(siehe auch "Weitere Infos")

Fassung: DVD, En. & Sp. OmU, SP 1976, 100 Min.
Gezeigt im Rahmen der Filmreihe "Das Böse im Kind"

Der Akademische Filmclub an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg e.V. (aka-Filmclub e.V.) wurde 1957 von an Filmkunst und Filmgeschichte interessierten Studentinnen und Studenten gegründet. Sein Ziel ist es, das Medium Film einem breiten Kreis von Studierenden und Mitarbeitern der Uni aus künstlerischer, wissenschaftlicher und technischer Perspektive näher zu bringen. Dazu organisiert er unter anderem regelmäßig Filmvorführungen und begleitende Veranstaltungen, zu denen alle Mitarbeiter und Studenten der Universität Freiburg sowie auch sonstige Interessierte herzlich eingeladen sind.
31.01.2017 20:00, Kollegiengebäude II, Hörsaal 2006
Tel: 0761-281513
Fax: 0761-281513
Claus Zittel (Stuttgart):
Die Nietzsche-Rezeption in der Zeitschrift DER STURM
Nietzsche ist bekanntlich – und durchaus auch nach eigener Einschätzung – ein „Dichterphilosoph“, ein Autor, dessen Werk sich der konventionellen Unterscheidung von Literatur und Philosophie entzieht. Das betrifft zum einen seine offensichtliche Vorliebe für literarische Schreibweisen und Textformen, die ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Nietzsche sich so schwer auf eindeutige philosophische Positionen festlegen lässt. Damit hängt zum anderen aber ebenfalls zusammen, dass er, der von seiner akademischen Ausbildung her Philologe war, sich zeit seines (bewussten) Lebens intensiv mit der europäischen Literatur von der Antike bis zu seiner Gegenwart beschäftigte. Und so wie sein eigenes Schreiben durch vielfältige literarische Einflüsse geprägt wurde, übte er umgekehrt auch eine immense Wirkung auf die nachfolgende Literatur aus. Die Ringvorlesung „Nietzsches Literaturen“ erkundet in einer exemplarischen Reihe von Vorträgen Nietzsches Verhältnis zur Literatur sowie das Verhältnis der Literatur zu ihm.

Organisation: Ralph Häfner, Sebastian Kaufmann und Andreas Urs Sommer
31.01.2017 20:15, HS 1098, KG I
Tel: 0761/203-2003
Prof. Dr. Jürgen Rüland (Lehrstuhl für Internationale Politik, Seminar für Wissenschaftliche Politik, Universität Freiburg):
Wem gehört das Südchinesische Meer? Zur Militarisierung des asia-tisch-pazifischen Raums
Mit seiner Vortragsreihe ‚Spotlight Südostasien‘ widmet sich das Colloquium politicum in regelmäßigen Abständen einer der wirtschaftlich dynamischsten und geostrategisch bedeutsamsten Regionen der Welt. In diesem Semester stehen am 2. November zunächst aktuelle innen- und außenpolitische Entwicklungen in Indonesien – dem der Bevölke-rung nach viertgrößten Land der Welt und nach den USA und Indien der drittgrößten Demokratie – im Zentrum des ersten Vortrags. Der zweite Vortrag am 31. Januar 2017 wird sich dann mit dem aktuellen Konflikt im Südchinesischen Meer auseinandersetzen und die Rolle Chinas, der USA und einzelner Länder Südostasiens näher analysieren, wobei vor allem die allgemeine Militarisierung des asiatisch-pazifischen Raums thematisiert werden wird.
31.01.2017 20:15, HS 1199, KG I
Tel: 0761/203-2003
Prof. Dr. Jürgen Rüland (Lehrstuhl für Internationale Politik, Seminar für Wissenschaftliche Politik, Universität Freiburg):
Wem gehört das Südchinesische Meer? Zur Militarisierung des asiatisch-pazifischen Raums
In Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Internationale Politik, der Landeszentrale für politische Bildung Freiburg und dem Carl-Schurz-Haus/Deutsch-Amerikanisches Institut e.V.

Mit seiner Vortragsreihe ‚Spotlight Südostasien‘ widmet sich das Colloquium politicum in regelmäßigen Abständen einer der wirtschaftlich dynamischsten und geostrategisch bedeutsamsten Regionen der Welt. In diesem Semester stehen am 2. November zunächst aktuelle innen- und außenpolitische Entwicklungen in Indonesien – dem der Bevölke-rung nach viertgrößten Land der Welt und nach den USA und Indien der drittgrößten Demokratie – im Zentrum des ersten Vortrags. Der zweite Vortrag am 31. Januar 2017 wird sich dann mit dem aktuellen Konflikt im Südchinesischen Meer auseinandersetzen und die Rolle Chinas, der USA und einzelner Länder Südostasiens näher analysieren, wobei vor allem die allgemeine Militarisierung des asiatisch-pazifischen Raums thematisiert werden wird.
31.01.2017 20:15, HS 1199
Tel: 0761/203-2003
Michaela Holdenried (Freiburg):
Reisen nach der Natur: W.G. Sebald
Seit jeher bilden faktuale und fiktionale Reisetexte einen ebenso bedeutsamen wie facettenreichen Teilbereich der europäischen Literatur(en). Die diachron angelegte Ringvorlesung erschließt diese Traditionslinie in Fallstudien zu kanonischen und weniger kanonischen Werken, die mehrheitlich, aber keineswegs ausschließlich der deutschsprachigen Literatur entstammen. Zu fragen ist dabei insbesondere, mittels welcher (Erzähl-)Strategien die Texte abenteuerliche Schiff-, Kutsch- und Autofahrten oder strapaziöse Fußwanderungen schildern, die europäische Reisende in gänzlich unbekannte Weltgegenden und zu völlig fremden Völkern führen – oder die im Gegenteil dazu dienen, scheinbar wohlvertraute Landstriche und Kulturen neu zu ,entdecken‘. Überdies gilt es die komplexen Wechselverhältnisse zu beleuchten, die zwischen der Reiseliteratur und konkurrierenden Medienformaten bestehen. Insgesamt ergibt sich so ein breiter Überblick über die Geschichte einer Gattung, die ihre Faszinationskraft bis heute nicht eingebüßt hat.
Organisation: Michaela Holdenried und Stefan Hermes
01.02.2017 18:15, HS 1010
Tel: 0761/203-2003
aka-Filmclub e.V.:
Filmvorführung "Café Society" (DCP, En. OmU)
Woody Allens neuester, nostalgischer Streich um den jungen Aufsteiger Bobby im Maskenball der Beziehungsgeflechte zwischen New York und Hollywood, Menage-à-trois und Mafia.
(siehe auch "Weitere Infos")

Fassung: DCP, En. OmU, USA 2016, 96 Min.

Der Akademische Filmclub an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg e.V. (aka-Filmclub e.V.) wurde 1957 von an Filmkunst und Filmgeschichte interessierten Studentinnen und Studenten gegründet. Sein Ziel ist es, das Medium Film einem breiten Kreis von Studierenden und Mitarbeitern der Uni aus künstlerischer, wissenschaftlicher und technischer Perspektive näher zu bringen. Dazu organisiert er unter anderem regelmäßig Filmvorführungen und begleitende Veranstaltungen, zu denen alle Mitarbeiter und Studenten der Universität Freiburg sowie auch sonstige Interessierte herzlich eingeladen sind.
01.02.2017 20:00, Kollegiengebäude II, Hörsaal 2006
Tel: 0761-281513
Fax: 0761-281513
Professor Dr. John Stelker:
Revealing Hydrologic Processes with Novel Sensing Systems
-
02.02.2017 16:00 - 18:00, Hörsaal 1098 KG I
Tel: 0761/203-9275
Fax: 0761/203-3594
Jianying Yang, Fakultät für Biologie, Universität Freiburg:
The dissociation activation of the B cell antigen receptor
Vortrag im Rahmen des Biologischen Kolloquiums | Gastgeber: Prof. Reth
02.02.2017 16:15, Hörsaal Zoologie (Institut für Biologie I), Hauptstraße 1
Prof. Dr. Almut Suerbaum (Oxford):
Mechthild und Minnesang. Versuch einer neuen Antwort auf alte Fragen
Mechthild von Magdeburg zählt zweifellos zu den bedeutendsten Autorinnen deutscher Sprache, ihr Werk "Das fließende Licht der Gottheit" zu den wichtigsten Werken der deutschsprachigen Mystik. Dabei zeigt die vielseitige literarische Gestaltung der religiösen Vorstellungen eine deutliche Beeinflussung durch Sprache und kulturelle Wertvorstellungen der zeitgenössischen höfischen Literatur. Dieser spannungsreichen Wechselbeziehung geht der Vortrag nach.

Frau Prof. Dr. Almut Suerbaum lehrt Deutsche Sprache und Literatur des Mittelalters an der Universität Oxford und war im Sommersemester 2015 Gastprofessorin an unserem Institut. Sie ist eine ausgewiesene Mechthild-Expertin.
02.02.2017 19:00 - 21:00, HS 3214, KG III
Tel: 203-3228
Prof. Dr. Rüdiger Safranski (Badenweiler):
Martin Heidegger
Samstags-Uni
Nationalsozialismus in Freiburg

Mit der beliebten gemeinsamen Vorlesungsreihe von Studium generale und Volkshochschule Freiburg möchten wir Ihnen auch im Wintersemester 2016/17 einen weiteren Einblick in die Forschungs- und Arbeitsbereiche „Ihrer“ Freiburger Universität ermöglichen und (weitgehend) Freiburger Beiträge und Standpunkte zur aktuellen Forschungsdiskussion aufzeigen.
Die nunmehr zweiundzwanzigste Staffel wird den in der Samstags-Uni stets gelebten Brückenschlag zwischen Universität und Stadt durch die erneute Kooperation mit dem Augustinermuseum und dem Museum für Stadtgeschichte weiter intensivieren. Parallel zur im Augustinermuseum gezeigten Ausstellung werden die Vorträge unserer Reihe ausgewählte Aspekte des Themas „Nationalsozialismus in Freiburg“ erörtern. Neben Stadt und Region wird dabei auch die Universität in den Blick genommen.
Die Samstags-Uni findet regelmäßig samstags zwischen 11:15 Uhr und 12:45 Uhr im Kollegiengebäude II der Universität im Zentrum Freiburgs statt. Alle Vorträge der Reihe können kostenlos und ohne vorherige Anmeldung besucht werden.
04.02.2017 11:15, Aula, KG II
Tel: 0761/203-2003
Dr. Falk Hüttig (MPI, Nijmegen):
How literary acquisition changes mind and brain
Over the last years, cognitive aging has attracted a great deal of scholarly attention, partly due to the global demographic trend towards aging populations and the economic, medical and social challenges this poses. While cognitive aging research has mostly focused on age- related deficits, it has also been acknowledged that certain cognitive functions might be preserved or even improve as a function of age. A possible candidate for a cognitive ability that might remain largely intact across the life span is language comprehension. However, the neuro- functional underpinnings and the pervasiveness of this presumed resilience to age (both across individuals and across language levels like sounds, meaning and grammar) are still a matter of considerable debate. The present lecture series will introduce students to the state of the art and current debates around the topic of cognitive aging and language processing on the basis of talks given by leading researchers in this field.
06.02.2017 14:15 - 15:45, FRIAS, Seminarraum, Albertstr. 19
Tel: +49 (0)76120397362
PD Dr. Rüdiger Graf (Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam):
Gemachte Krisen und Krisen der Machbarkeit. Zur Semantik des Krisenbegriffs in den 1920er und seit den 1970er Jahren
Krisen sind Störungen des als ‚normal‘ Geltenden. Als Kommunikations- und Wahrnehmungsphänomene stellen sie Sicherheiten infrage und implizieren Wandel. Gegenstand der Ringvorlesung ist die Rede von humanitären, moralischen, politischen und ökonomischen Krisen, deren Konstruktion und Deutung oftmals als Spezifikum der euro-amerikanischen Moderne gesehen wird. Dies soll in den Vorträgen problematisiert bzw. einer Verwendung des Krisenbegriffes als Instrument gesellschaftlicher Selbstreflexion gegenüber gestellt werden. Zugleich wird danach gefragt, weshalb im Hinblick auf bestimmte Weltregionen im „westlichen“ öffentlichen Diskurs nur das Krisenhafte wahrgenommen wird. Somit bietet die Ringvorlesung eine kritische Kontextualisierung von Krisendiskursen aus interdisziplinärer Perspektive.
06.02.2017 18:15, HS 1098, KG I
Tel: 0761/203-2003
Hans Baldung Grien. Künstler für das Münster:
Stephanie Zumbrink M. A. (Freiburg)
Nachdem sich die ersten beiden sehr erfolgreichen Vortragsreihen 2012/13 und 2014/15 besonderen Daten der Stadtgeschichte gewidmet haben, wird nun anhand von Personen das Leben im mittelalterlichen Freiburg in den Fokus genommen.

Beispielhaft stehen dabei Herzog Bertold V. von Zähringen, der Münsterbaumeister Johannes von Gmünd, der Maler Hans Baldung Grien, Universitätsrektor Johannes Kerer, der Bauernführer Joß Fritz und andere für ihre soziale Gruppe, ihren Beruf oder für Institutionen, deren Alltag, Aufgaben und Umfeld dargestellt werden. Das thematische Spektrum der elf Abende umfassenden Vortragsreihe reicht somit von den Stadtherren und dem Stadtadel bis zu Handwerkern und Künstlern, wobei auch der Alltag in den Klöstern, an der Universität und in Einrichtungen des Gesundheits- und Fürsorgewesens sowie der Widerstand gegen die Obrigkeit auf leicht verständliche Art beleuchtet werden.
06.02.2017 19:00, Audimax, KG II, Platz der Alten Synagoge 1, 79098 Freiburg
Tel: (0761) 203-3457
Fax: (0761) 203-9188
Dr. Richard Lorber, WDR Köln:
Musikwissenschaft im Rundfunk
Musikwissenschaft im Rundfunk
07.02.2017 18:15 - 19:45, Hörsall 1119, Kollegiengebäude I, 1. OG
Tel: 0761-203 3090
aka-Filmclub e.V.:
Filmvorführung "The Forbidden Room" (DCP, En. OmU)
Guy Maddin entführt hier ganz spielerisch in eine vollkommen verrückte Filmwelt, die genüsslich auf alle erzählerischen Konventionen kackt und dafür einen hoch einzigartigen Trip garantiert. Lecker bunt.
(siehe auch "Weitere Infos")

Fassung: DCP, En. OmU, CDN 2016, 119 Min.

Der Akademische Filmclub an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg e.V. (aka-Filmclub e.V.) wurde 1957 von an Filmkunst und Filmgeschichte interessierten Studentinnen und Studenten gegründet. Sein Ziel ist es, das Medium Film einem breiten Kreis von Studierenden und Mitarbeitern der Uni aus künstlerischer, wissenschaftlicher und technischer Perspektive näher zu bringen. Dazu organisiert er unter anderem regelmäßig Filmvorführungen und begleitende Veranstaltungen, zu denen alle Mitarbeiter und Studenten der Universität Freiburg sowie auch sonstige Interessierte herzlich eingeladen sind.
07.02.2017 20:00, Kollegiengebäude II, Hörsaal 2006
Tel: 0761-281513
Fax: 0761-281513
Gesa von Essen (Freiburg):
Nietzsche erzählen. Zur Aktualität eines ‚Ausstrahlungsphänomens‘ in der Literatur der Gegenwart
Nietzsche ist bekanntlich – und durchaus auch nach eigener Einschätzung – ein „Dichterphilosoph“, ein Autor, dessen Werk sich der konventionellen Unterscheidung von Literatur und Philosophie entzieht. Das betrifft zum einen seine offensichtliche Vorliebe für literarische Schreibweisen und Textformen, die ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Nietzsche sich so schwer auf eindeutige philosophische Positionen festlegen lässt. Damit hängt zum anderen aber ebenfalls zusammen, dass er, der von seiner akademischen Ausbildung her Philologe war, sich zeit seines (bewussten) Lebens intensiv mit der europäischen Literatur von der Antike bis zu seiner Gegenwart beschäftigte. Und so wie sein eigenes Schreiben durch vielfältige literarische Einflüsse geprägt wurde, übte er umgekehrt auch eine immense Wirkung auf die nachfolgende Literatur aus. Die Ringvorlesung „Nietzsches Literaturen“ erkundet in einer exemplarischen Reihe von Vorträgen Nietzsches Verhältnis zur Literatur sowie das Verhältnis der Literatur zu ihm.

Organisation: Ralph Häfner, Sebastian Kaufmann und Andreas Urs Sommer
07.02.2017 20:15, HS 1098, KG I
Tel: 0761/203-2003
Elmar Theveßen (Stellv. Chefredakteur des ZDF, Terrorismusexperte):
Die Herausforderung – Islamistischer Terror oder Kampf der Kultu-ren?
Wer immer im Januar 2017 ins Weiße Haus einzieht, wird ein schwieriges außenpoliti-sches Erbe antreten, denn der Obama-Administration ist es in manchen Fällen nur an-satzweise und anderswo gar nicht gelungen, die von der Bush-Regierung hinterlasse-nen ‚Flurschäden‘ zu beseitigen; ja im Irak und in Syrien haben ihre Fehleinschätzungen und problematischen Entscheidungen zur dramatischen Verschlechterung von – zuge-gebenermaßen sehr komplexen – Situationen beigetragen. Für amerikanische Erfolge in der internationalen Politik wird alles davon abhängen, ob neue Konzepte sich durchset-zen können, die abrücken von der Dominanz geostrategischer und ökonomischer Ei-geninteressen und auf sachgemäßeren Analysen der innenpolitischen, gesellschaftli-chen, sozioökonomischen und ideologischen Entwicklungen in den verschiedenen Weltregionen beruhen.
07.02.2017 20:15, HS 1199, KG I
Tel: 0761/203-2003
Mitarbeiter des Studienzentrums:
GCP Grundlagen
Mit unseren Kursen soll Ihnen ein fachkundiges und
zielorientiertes Arbeiten in klinischen Studien ermöglicht
werden. Das Studienzentrum
verfügt über qualifizierte
und erfahrene Dozenten und kooperiert bei der
Durchführung der Kurse u. a. mit anderen Universitäten
und Kliniken, Forschungseinrichtungen und -verbünden
sowie der Industrie.
08.02.2017 09:00 - 09.02.2017 16:00, Seminar- und Tagungshaus
Tel: 270 73700
Fax: 270 74250
Prof. Dr. Sabine Herpertz, Heidelberg:
Borderline-Persönlichkeitsstörung: von den Krankheitsmechanismen zur therapeutischen Anwendung
Wissenschaftliches Seminar der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
08.02.2017 16:30 - 18:00, Hauptstr. 5, Seminarraum 2. OG
Tel: 0761/270-66340
Fax: 0761/270-66190
Berndt Hamm (Erlangen):
Ablass und Reformation – eine Epochenzäsur?
Im Rahmen der offiziellen Vortragsreihe des Mittelalterzentrums mit dem Rahmenthema "Reformation(en) des 16. Jahrhunderts. Abschied vom Mittelalter?" wird Berndt Hamm (Erlangen) zum Thema "Ablass und Reformation – eine Epochenzäsur?" vortragen. Der Vortrag findet um 18 Uhr c.t. in HS 1098 statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen und der Eintritt ist frei.
08.02.2017 18:00, HS 1098 (KG I)
Lesung von Felicitas Hoppe aus ihrem neuen Reiseliteratur-Projekt::
Das eingeschossige Amerika – auf den Spuren von Ilf und Petrow
Seit jeher bilden faktuale und fiktionale Reisetexte einen ebenso bedeutsamen wie facettenreichen Teilbereich der europäischen Literatur(en). Die diachron angelegte Ringvorlesung erschließt diese Traditionslinie in Fallstudien zu kanonischen und weniger kanonischen Werken, die mehrheitlich, aber keineswegs ausschließlich der deutschsprachigen Literatur entstammen. Zu fragen ist dabei insbesondere, mittels welcher (Erzähl-)Strategien die Texte abenteuerliche Schiff-, Kutsch- und Autofahrten oder strapaziöse Fußwanderungen schildern, die europäische Reisende in gänzlich unbekannte Weltgegenden und zu völlig fremden Völkern führen – oder die im Gegenteil dazu dienen, scheinbar wohlvertraute Landstriche und Kulturen neu zu ,entdecken‘. Überdies gilt es die komplexen Wechselverhältnisse zu beleuchten, die zwischen der Reiseliteratur und konkurrierenden Medienformaten bestehen. Insgesamt ergibt sich so ein breiter Überblick über die Geschichte einer Gattung, die ihre Faszinationskraft bis heute nicht eingebüßt hat.
Organisation: Michaela Holdenried und Stefan Hermes
08.02.2017 18:15, HS 1010
Tel: 0761/203-2003
aka-Filmclub e.V.:
Filmvorführung "Die Abenteuer des Prinzen Achmed" (35 mm, Stumm)
Prinz Achmeds magische Reise durch das Abendland gilt als erster abendfüllende Animationsfilm der Filmgeschichte. Auf seinen Abenteuern trifft er nicht nur auf böse Zauberer, Monster und Dämonen, sondern entdeckt ferne Länder und sogar eine wundersame magische Lampe. Mit live Musikbegleitung vom Freiburger Stummfilmkomponisten Günter Buchwald.

Semsterabschlussstummfilm, mit musikalischer Begleitung von Günter Buchwald
(siehe auch "Weitere Infos")

Fassung: 35 mm, Stumm, D 1926, 65 Min.

Der Akademische Filmclub an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg e.V. (aka-Filmclub e.V.) wurde 1957 von an Filmkunst und Filmgeschichte interessierten Studentinnen und Studenten gegründet. Sein Ziel ist es, das Medium Film einem breiten Kreis von Studierenden und Mitarbeitern der Uni aus künstlerischer, wissenschaftlicher und technischer Perspektive näher zu bringen. Dazu organisiert er unter anderem regelmäßig Filmvorführungen und begleitende Veranstaltungen, zu denen alle Mitarbeiter und Studenten der Universität Freiburg sowie auch sonstige Interessierte herzlich eingeladen sind.
08.02.2017 20:00, Kollegiengebäude II, Hörsaal 2006
Tel: 0761-281513
Fax: 0761-281513
Prof. em. Dr. Jörg Stadelbauer (Institut für Umweltsozialwissenschaften und Geographie / Humangeographie):
„… es hat sich so ergeben. Als Kulturgeograph in Freiburg und anderswo“
Erzählte Erfahrung

In einer akademischen Autobiographie wird die persönliche Erfahrung eines Freiburger Emeritus zum Leitfaden einer Rückschau. Das fachliche Wissen, das sonst die Vorträge an der Universität kennzeichnet, tritt hier zurück hinter Lebenserfahrungen, die sich in Jahrzehnten an der Universität gebildet haben. Aus der Sicht eines Zeitzeugen wird dabei zugleich ein Stück Universitätsgeschichte lebendig.
Im Wintersemester 2016/17 berichtet der Geograph Prof. Dr. Jörg Stadelbauer aus seinem akademischen Leben. Im Mittelpunkt des Vortrags stehen sein (nicht vorgezeichneter) Weg in die Wissenschaft und die fachliche Spezialisierung auf Analyse und Deutung von Raumstrukturen in der ehemaligen Sowjetunion und ihren Nachfolgestaaten. Über Jahrzehnte verband sich die gerne erfüllte Pflicht universitärer Lehre mit der angenehmen Kür des Reisens und der Einbindung in verschiedene Netzwerke. Dabei erlaubte – ein besonderes Privileg – die akademische Freiheit ein individuelles Zeitmanagement, das keine der Aufgaben zu kurz kommen ließ.
08.02.2017 20:15, Aula, Kollegiengebäude I
Tel: 0761/203-2003
Bernhard Spielberg:
Ignorance in Theology
This lunch lecture series leads us to the frontiers of research, its greatest challenge and, some may say, its greatest enemy: what it is that we don't know, and that maybe we will never know! Or: that we don't know yet! Or: that we don't even know yet that we don't know! Or: that we don't want, or should not want, to know! Or: that we are not supposed to know! And in the latter case: who then is it who doesn't want us (academics, ultimately society) to know?
09.02.2017 12:15 - 13:00, HS 1015, Universität Freiburg, KG I
Tel: +49 (0)76120397398
Professor Dr. Jeff McDonnell:
Isotope Tracers in Catchment Hydrology: Opportunities and Challenges
-
09.02.2017 16:00 - 18:00, Hörsaal 1098 KG I
Tel: 0761/203-9275
Fax: 0761/203-3594
William Teale, Fakultät für Biologie, Universität Freiburg:
Understanding the mechanisms of polar auxin transport
Vortrag im Rahmen des Biologischen Kolloquiums
09.02.2017 16:15, Hörsaal Zoologie (Institut für Biologie I), Hauptstraße 1
Dr. Harald Schäffler, schäffler sinnogy, Freiburg:
Business Model Canvas – Das eigene Geschäftsmodell entwickeln
Unternehmerisches Denken, zielorientiertes Handeln, Führungsqualitäten und betriebswirtschaftliches Grundwissen sind Schlüsselqualifikationen für alle, die sich selbstständig machen wollen oder eine leitende Position in einem Unternehmen anstreben.
09.02.2017 18:00 - 21:00, Gründerbüro, Stefan-Meier-Str. 8, 79104 Freiburg, 1.OG
Tel: 0761 203-98653
Fax: 0761 203-5211
Georg Imdahl (Kunstakademie Münster):
Realität Kunst
Im letzten Semester hatten wir Künstler zu Gast (Wochenklausur, Zentrum für politische Schönheit, Lukas Matthaei), deren Arbeiten als Kunst nicht unbedingt zu erkennen sind. In diesem Semester stellt Daniel Wetzel die Arbeit seiner Theatergruppe Rimini Protokoll vor. Rimini Protokoll war 2015 mit „Qualitätskontrolle“ in Freiburg, mit einer Arbeit mit einer wirklich querschnittsgelähmten Darstellerin. Andere Arbeiten luden Zuschauer in eine (echte) Aktionärssitzung ein, machten seltsame (tatsächliche) Gänge mit Kopfhörern durch Berlin möglich oder holten (wirkliche) Muezzine nach Zürich. Zuletzt waren in Freiburg in „Evros Walk Water“ authentische Flüchtlinge zu hören und Instrumente mit Wasser de facto zu spielen. Rimini Protokoll ist ein Fall der neuen Kunst, die nicht mehr nur in Kunstinstitutionen stattfindet und die Wirkliches in die Kunstinstitutionen holt.
Weil bei zeitgenössischer Kunst oft schlecht zu entscheiden ist, wo die Grenze zwischen Kunst und Nichtkunst ist, haben auch professionelle Rezipienten echte Probleme. Wie ist mit dieser Kunst umzugehen? Gibt es sinnvolle Methoden? Wie ist das Neue überhaupt zu vermitteln? Was ist da Qualität? Wie ist der Kontext? Die Kunstkritiker Hans Joachim Müller und Georg Imdahl verfolgen aktuelle Probleme, nehmen zu neuer Kunst immer wieder in einzelnen Rezensionen und auch in Überblicken Stellung und machen sie so auch einem größeren Publikum zugänglich. Kuratoren wie Vanessa Joan Müller gehen mit der aktuellen Kunst um, sie wählen aus und präsentieren.
An den Universitäten, in der Kunstwissenschaft, müssen noch neue Umgangsformen gefunden werden. Hans Dieter Huber arbeitet an den Rändern der klassischen Kunstgeschichte und fragt gerade für neue Kunst nach neuen Zugangsweisen. Wir beschäftigen uns im Wintersemester 2016/17 mit diesen Facetten dieser neuen Kunst, die mit großem Anspruch neu auftritt.
09.02.2017 20:15, HS 1010
Tel: 0761/203-2003
H. Neufang u. R. Fritz und weitere Co-Leiter:
Zusatzcurriculum Systemische Paartherapie, Teil 2 von 6
Zusatzcurriculum Systemische Paartherapie 2016-2017
6 Workshops
Voraussetzung: Grundkurs oder äquivalente Fortbildung
Zeiten: Freitag 15.30 bis Samstag 18.00 Uhr
Beginn: 08.11.2013
Ort: Seminarraum im 2. OG
Klinik f. Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Hauptstr. 8, 79104 Freiburg
Leitung: H. Neufang u. R. Fritz mit wechselnden Co-Ausbildern
10.02.2017 15:30 - 11.02.2017 18:00, Klinik f. Psychosomat. Med., Hauptstraße 8, 79104 Freiburg
Tel: 0761- 270 68430
Fax: 0761- 270 68850
Peter Kalchthaler M.A. (Städtische Museen Freiburg, Museum für Stadtgeschichte):
„Der Elferrat ist nicht judenrein!“ – Fastnacht in Freiburg zwischen Volksbrauch und „Volkstum“
Samstags-Uni
Nationalsozialismus in Freiburg

Mit der beliebten gemeinsamen Vorlesungsreihe von Studium generale und Volkshochschule Freiburg möchten wir Ihnen auch im Wintersemester 2016/17 einen weiteren Einblick in die Forschungs- und Arbeitsbereiche „Ihrer“ Freiburger Universität ermöglichen und (weitgehend) Freiburger Beiträge und Standpunkte zur aktuellen Forschungsdiskussion aufzeigen.
Die nunmehr zweiundzwanzigste Staffel wird den in der Samstags-Uni stets gelebten Brückenschlag zwischen Universität und Stadt durch die erneute Kooperation mit dem Augustinermuseum und dem Museum für Stadtgeschichte weiter intensivieren. Parallel zur im Augustinermuseum gezeigten Ausstellung werden die Vorträge unserer Reihe ausgewählte Aspekte des Themas „Nationalsozialismus in Freiburg“ erörtern. Neben Stadt und Region wird dabei auch die Universität in den Blick genommen.
Die Samstags-Uni findet regelmäßig samstags zwischen 11:15 Uhr und 12:45 Uhr im Kollegiengebäude II der Universität im Zentrum Freiburgs statt. Alle Vorträge der Reihe können kostenlos und ohne vorherige Anmeldung besucht werden.
11.02.2017 11:15, HS 2004, KG II
Tel: 0761/203-2003
Antje-Sophie Menschner, M.A., Freiburg:
Topffrisuren, Dauerwellen und Haartoupets. Modefrisuren und Zeitgesichter römischer Bildnisse
Führung und Vortrag im Rahmen der Sonntagsführungen in der Archäologischen Sammlung der Universität, Herderbau
12.02.2017 11:30 - 12:30, Archäologische Sammlung der Universität, Herderbau
Tel: 3107
Fax: 3113
Seong-Jin Cho:
Klavierabend mit Seong-Jin Cho
Der Künstler
Nur alle fünf Jahre wird der Internationale Chopin-Wettbewerb ausgetragen. Er gilt gegenwärtig als wichtigster Klavierwettbewerb überhaupt. Zu seinen Preisträgern gehören Klaviergrößen wie Maurizio Pollini, Martha Argerich und Krystian Zimerman. Beim siebzehnten Wettbewerb 2015 in Warschau hat sich der in Paris lebende Südkoreaner Seong-Jin Cho (Jahrgang 1994) unter 450 Bewerbern aus 45 Ländern durchgesetzt und den ersten Preis errungen.
„Chopins Musik sagt uns so viel über die menschliche Existenz. Sie spricht zum Herzen“, so Cho. Nachhören kann man seine freien und ungemein klangfarbenreichen Chopin-Interpretationen auf einem Mitschnitt des Wettbewerbs, den die Deutsche Grammophon kürzlich veröffentlicht hat. Eindrucksvoller ist es jedoch, den jungen Pianisten in der Aula der Universität live zu erleben mit Sonaten von Alban Berg und Franz Schubert. Und den 24 Préludes op. 28 von Chopin, die auch auf der CD zu finden sind.
13.02.2017 19:30, Aula, KG I
Tel: 0761/203-2003
Prof. Michiel Vermeulen, Radboud University Nijmegen:
tba
SFB 992 Colloquium - Medical Epigenetics
"From basic mechanisms to clinical applications"
14.02.2017 15:00, ZKF, Breisacher Str. 66, 1. OG großer Seminarraum
Tel: 0761-270-63981
T.b.a.:
Closing event
This lunch lecture series leads us to the frontiers of research, its greatest challenge and, some may say, its greatest enemy: what it is that we don't know, and that maybe we will never know! Or: that we don't know yet! Or: that we don't even know yet that we don't know! Or: that we don't want, or should not want, to know! Or: that we are not supposed to know! And in the latter case: who then is it who doesn't want us (academics, ultimately society) to know?
16.02.2017 12:15 - 13:00, HS 1015, Universität Freiburg, KG I
Tel: +49 (0)76120397398