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Veranstaltungskalender der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

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Veranstaltungen vom 02.07.2012 bis 08.07.2012:

Järmo Stablo und Almut Witzel:
Ausstellung im Herderbau "Waldportraits"
Ausstellung im Herderbau "Waldportraits" von Järmo Stablo und Almut Witzel
15.06.2012 17:00 - 30.11.2012 17:00, Tennenbacher Str. 4, 2. OG
Tel: 0761/203-3795
Fax: 0761/2033690
University College Freiburg - Liberal Arts and Sciences (LAS):
Info Day LAS
University College Freiburg is the University’s central facility for promoting and administering international, interdisciplinary teaching activities. It complements and supports the faculties’ work in this field, serves as a laboratory for innovative approaches to teaching and instructional design and houses high profile projects, notably the Bachelor program in Liberal Arts and Sciences.

The LAS Open Day on May 18th was a great success! However, some potential applicants could not make it and others were not yet aware of the University of Freiburg’s new Liberals Arts and Sciences program. For all those we will offer a smaller-scale LAS Info Day on Monday July 2nd, 2012 at UCF. You will have a chance to meet the new program’s teaching and administrative staff, ask questions, get more information on the program, admission requirements, and the registration process and have a look at the campus and the city of Freiburg.
02.07.2012 14:00 - 17:00, Alte Uni (Theatersaal) / Haus zur Lieben Hand
Tel: 203-4415
Dr. Omer Dushek (University of Oxford):
Predicting efficient T cell activation with therapeutic applications (Host: W. Schamel)
Das Kolloquium des SFB 620 "Immundefizienz: Klinik und Tiermodelle" ist eine Vortragsreihe zu Themen aus dem Bereich der Immunologie. Die Veranstaltungen stehen allen Interessierten offen.
02.07.2012 17:15, Hörsaal Med. Mikrobiol., Haus C EG, Hermann-Herder-Str. 11
Tel: 203-6528
Prof. Dr. Astrid Epiney, LL.M.; Université de Fribourg/CH:
"Umweltflüchtlinge" im Völkerrecht
Montag, den 2. Juli 2012
17 Uhr c.t.
KG III, HS 3043
02.07.2012 17:15, KG III, HS 3043
Tel: 0761/203-2349
Michael Elsässer und Amnesty International Hochschulgruppe Freiburg:
Autorenlesung: „Ihr lachen klingt wie Weinen“ - Ehemalige Kindersoldaten und Opfer der Lord`s Resistance Army (LRA) in Uganda
Zusammen mit einer Zeitzeugin aus Aboke (Uganda) wird der Buchautor Michael Elsässer über die Lord’s Resistance Army (LRA) unter der Führung von Joseph Kony erzählen, durch die zehntausende Kinder im Osten Afrikas entführt und als Kindersoldaten und Sexsklaven missbraucht wurden. Die Veranstaltung wird musikalisch von Stefan Charisius begleitet.

Der Eintritt ist frei.
02.07.2012 20:00 - 22:00, Hörsaal 1010 des Kollegiengebäude I
Tel: (0761) 75215
Prof. Dr. Hans N. Weiler (Stanford University):
Amerikas Hochschulen in der Krise – Ist das “Modell USA” in Gefahr?
In Zusammenarbeit mit dem Carl-Schurz-Haus/Deutsch-Amerikanisches-Institut e.V , dem Academic Year Freiburg (AYF) und den Alumni Freiburg

Alarmsignale aus dem amerikanischen Hochschulwesen mehren sich. Die Wirtschafts- und Haushaltskrise in den USA hat im privaten, vor allem aber im öffentlichen Hochschulwesen deutliche Spuren hinterlassen; die Bemühungen der Obama-Regierung um Schadensbegrenzung scheitern an der politischen Polarisierung des Landes. Gleichzeitig hat sich eine weitreichende Debatte um den Sinn und die Ziele von Hochschulen eröffnet. Die Präsidentin der Harvard University spricht in der New York Times von einer „Sinnkrise“ der Universität, und die Philosophin Martha Nussbaum sieht die Notwendigkeit, in ihrem neuesten Buch daran erinnern zu müssen, dass Hochschulen „not for profit“ sind.
Es wird zu fragen sein, ob diese Entwicklungen das weltweit anerkannte amerikanische Modell eines auf offenen Zugang und selektive Spitzenleistung angelegten Hochschulwesens in seinen Grundfesten erschüttert. Hans N. Weiler (Dr. phil., Universität Freiburg) lehrt seit 1965 Politik- und Erziehungswissenschaften an der Stanford University. Von 1993 bis 1999 war er der erste Rektor der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder).
02.07.2012 20:15, HS 1199, KG I
Tel: 203-2001
aka-Filmclub e.V.:
Filmvorführung "Snow Cake" (35 mm, En. OmU)
Ein Unfall verschlägt Alex in die kanadische Provinz. Ausgerechnet dort begegnet er einem Menschen mit ganz eigener Welt: Autistin Linda. Vielschichtiges und realistisches Drama mit Starbesetzung über Autismus und Beziehungen.
(siehe auch "Weitere Infos")

Fassung: 35 mm, En. OmU. GB/CAN 2005, 112 Min.
Gezeigt im Rahmen der Filmreihe "Right Person, Wrong Planet"

Der Akademische Filmclub an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg e.V. (aka-Filmclub e.V.) wurde 1957 von an Filmkunst und Filmgeschichte interessierten Studentinnen und Studenten gegründet. Sein Ziel ist es, das Medium Film einem breiten Kreis von Studierenden und Mitarbeitern der Uni aus künstlerischer, wissenschaftlicher und technischer Perspektive näher zu bringen. Dazu organisiert er unter anderem regelmäßig Filmvorführungen und begleitende Veranstaltungen, zu denen alle Mitarbeiter und Studenten der Universität Freiburg sowie auch sonstige Interessierte herzlich eingeladen sind.
03.07.2012 20:00, Kollegiengebäude II, Hörsaal 2006
Tel: 0761-281513
Fax: 0761-281513
Professor Dr. Uwe Wagschal (Lehrstuhl für Vergleichende Regierungslehre, Universität Freiburg):
Marktwirtschaft und Generationengerechtigkeit
Die Freiburger Denkfabrik hat das Ziel, eine Debatte über die Reform der sozialen Marktwirtschaft in Richtung einer „Humanen Marktwirtschaft“ anzustoßen. Human bedeutet in diesem Kontext, dass dieses Wirtschaftsmodell nicht Geld, sondern den Menschen in den Mittelpunkt aller wirtschaftlichen Überlegungen stellt; wirtschaftliche Effizienz in diesem Sinne darf nicht als Selbstzweck, sondern nur als Mittel zum Zweck der Erweiterung menschlicher Freiheitsspielräume betrachtet werden.
In der Diskussion der Humanen Marktwirtschaft geht es vor allem um die Frage, inwieweit am Menschen orientierte Marktregeln und Handlungsweisen demokratisch legitimiert sind. Ebenso wird gefragt, wie die Bedürfnisse kommender Generationen in einer Humanen Marktwirtschaft berücksichtigt werden können. Schließlich geht es um die Frage, wie der Ordoliberalismus der Freiburger Schule wieder zu einem bestimmenden Element einer zukunftsfähigen Marktwirtschaft gemacht werden kann.
In den Vorträgen der Reihe, die seit dem Wintersemester 2008/2009 regelmäßig im Programm des Colloquium politicum stattfindet, wurden bislang u.a. die Ursprünge der sozialen Marktwirtschaft, ihre Entwicklung in den letzten fünfzig Jahren, die Ursachen und Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise sowie „humane“ Alternativmodelle für Unternehmen diskutiert. Alternativen zum klassischen Modell des Wirtschaftens wurden dabei insbesondere von mittelständischen Unternehmensführern präsentiert.
Bislang kamen mehr als 20 Vortragende zu Wort, darunter Wirtschaftswissenschaftler wie Professor Bernd Raffelhüschen, Professor Meinhard Miegel oder Professor Rudolf Hickel, Journalisten wie STERN-Chefredakteur Hans-Ulrich Jörges oder Unternehmer wie Claus Hipp. In diesem Semester wird die Reihe mit drei Vorträgen von Freiburger Wissenschaftlern fortgesetzt.
03.07.2012 20:15, HS 1199, KG I
Tel: 203-2001
BERNSTEIN SEMINAR: Eus JW Van Someren (Netherlands):
Lying awake of insomnia: imaging causes and consequences
With a prevalence of 4-11%, insomnia is the most common health complaint and has serious consequences. While it is the major risk factor for psychiatric disorders, our understanding of underlying genetics and brain mechanisms is limited. We argued that heterogeneity of underlying causes may have impeded progress and that definition of (endo)phenotypes is required. We commenced to do so using web-based survey and performance assessments as well as brain imaging tools including magnetic resonance imaging (MRI) and transcranial magnetic stimulation (TMS). While some deviations recover after therapy, e.g. attenuated prefrontal blood oxygenation level dependent (BOLD) activation during word fluency, others don’t and may represent heritable traits. Using TMS, we found an abnormal intracortical excitability that did not recover after treatment. Voxel based morphometry (VBM) showed the vulnerability to lie awake is associated with a lower volume of gray matter in the orbitofrontal cortex. Concertedly, the brain imaging results in part support current models of insomnia but also provide new avenues to explore for a better understanding of mechanisms of vulnerability and possibilities for treatment. Our next challenge will be to obtain 264-channel high-density sleep EEG to analyse spatiotemporal connectivity patterns in with the aim to understand why insomiacs with severe, so-called, ‘sleep state misperception’ report having been awake and conscious even if woken up from deep sleep. We now look for volunteers for extensive web-based characterization of different phenotypes of good and poor sleepers (www.sleepregistry.eu).
04.07.2012 17:15, Lecture Hall (ground floor), Bernstein Center, Hansastr. 9a
Tel: 203-9575
Fax: 203-9559
TV-Südbaden (stündlich ab 18:20 Uhr):
alma* 92 Juni 2012
Die studentische Redaktion berichtet über Sehenswertes und Aktuelles aus dem studentischen Leben in Freiburg:
- Ex-Exzellenz, die Konsequenzen: Interview mit Rektor Hans-Jochen Schiewer (1:46 Min.)
- Verfasste Studierendenschaft - Studentische Mitspracherechte könnten gestärkt werden (5:10 Min.)
04.07.2012 18:20, Freiburg
Tel: 203-4328
aka-Filmclub e.V.:
Filmvorführung "Al Pacino - Scarface" (35 mm, DF)
Tony Montana siedelt zur Zeit der Kubakrise nach Amerika über und arbeitet sich skrupellos aber taktisch geschickt an die Spitze des internationalen Kokainhandels. Meilenstein im Gangsterfilmgenre mit einem ausdrucksstarken Al Pacino in seinem wohl bekanntesten Auftritt nach <i>Der Pate</i>.
(siehe auch "Weitere Infos")

Fassung: 35 mm, DF. USA 1983, 148 Min.
Gezeigt im Rahmen der Filmreihe "Al. Fucking. Pacino."

Der Akademische Filmclub an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg e.V. (aka-Filmclub e.V.) wurde 1957 von an Filmkunst und Filmgeschichte interessierten Studentinnen und Studenten gegründet. Sein Ziel ist es, das Medium Film einem breiten Kreis von Studierenden und Mitarbeitern der Uni aus künstlerischer, wissenschaftlicher und technischer Perspektive näher zu bringen. Dazu organisiert er unter anderem regelmäßig Filmvorführungen und begleitende Veranstaltungen, zu denen alle Mitarbeiter und Studenten der Universität Freiburg sowie auch sonstige Interessierte herzlich eingeladen sind.
04.07.2012 20:00, Kollegiengebäude II, Hörsaal 2006
Tel: 0761-281513
Fax: 0761-281513
Ein Gespräch mit Susan Bernofsky (Eintritt: €5 / €3):
Sprache und Rebellion. Occupy Wallstreet in Translation
Im Jahr der Präsidentschaftswahlen dreht sich für den amerikanischen Staat und jeden einzelnen Amerikaner fast alles um die Wirtschaft: Die öffentliche Verschuldung der weltgrößten Volkswirtschaft ist mittlerweile so hoch wie der landesweite jährliche Produktionswert. Die Arbeitslosigkeit geht nur langsam zurück, die Immobilienmärkte haben sich bisher kaum erholt. Während die einen Konjunkturoptimismus predigen und auf den Aufschwung setzen, demonstrieren die anderen seit dem letzten Herbst als Teil der Occupy-Bewegung und nehmen für sich in Anspruch: „We are the 99%“.
Wie sich der Unmut in der Bevölkerung auf die amerikanische Politik auswirkt, diskutieren die Gastredner aus Deutschland und den USA in dieser Reihe aus sehr unterschiedlichen Blickwinkeln: Neben dem Konjunkturspezialisten Ferdinand Fichtner wurde der renommierte USA-Experte Joseph Braml eingeladen. Darüber hinaus wird die Künstlerin und Aktivistin Bonnie X Woods eine Ausstellung zur Occupy-Bewegung mit Bildern und Statements der AktivistInnen im Carl-Schurz-Haus präsentieren und Susan Bernofsky, die preisgekrönte Übersetzerin, spricht im Literaturbüro Freiburg über Wirtschaft, Rebellion und Sprache. Welche Auswirkungen durch Bewegungen wie die Tea Party und Occupy Wallstreet auf die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen zu erwarten sind, erläutert der Historiker Charles Postel.
04.07.2012 20:00, Galerie Alter Wiehrebhf, Urachstr. 40, Freiburg
Tel: 203-2001
Dr. Susanne Kuß (Freiburg):
Deutsche Truppen im Boxerkrieg 1900/1901
In Zusammenarbeit mit dem Konfuzius-Institut an der Universität Freiburg

Am 2. September 1861 unterzeichnete der preußische Sondergesandte Eulenburg nach über sechsmonatigen, zähen Verhandlungen in Tientsin einen Freundschafts-, Handels- und Schifffahrtsvertrag mit der chinesischen Regierung. Die Wahrnehmung Chinas im deutschsprachigen Raum hatte sich in der Zeit des imperialen Ausgreifens der europäischen Mächte grundlegend geändert. Galt das Reich der Mitte mit seiner beeindruckenden Kultur einst als bewundertes Exotikum, so wurde es nun durch „ungleiche Verträge“ in Abhängigkeit von den Industriestaaten gezwungen. Obgleich das deutsche Kaiserreich sich mit dem Pachtgebiet Tsingtau (Qingdao) ebenfalls eine Interessensphäre sicherte, die allerdings schon 1914 an Japan verloren ging, war die deutsche Chinapolitik auch von der Leitlinie bestimmt, „zivilisatorisch“ vorbildhaft zu wirken (Tsingtau) und China in den Wirren der Zwischenkriegszeit bei der Konsolidierung eines Nationalstaates zu helfen (Beratermissionen). Die Vortragsreihe wird im Wintersemester mit aktuellen und über den historischen Bereich hinaus gehenden Themen fortgesetzt.
04.07.2012 20:15, HS 1010, KG I
Tel: 203-2004
Dr. Gernot Saalmann (Lehrbeauftragter, Institut für Soziologie, Universität Freiburg):
Wandel in der Sozialstruktur Indiens – Von Kasten zu Klassen?
In Zusammenarbeit mit dem Arnold-Bergstraesser-Institut für kulturwissenschaftliche Forschung e.V., dem Carl-Schurz-Haus/Deutsch-Amerikanisches-Institut e.V. und der Landeszentrale für politische Bildung, Außenstelle Freiburg

Von September 2011 bis Januar 2013 präsentiert sich Deutschland in Indien im Rahmen der Initiative „Germany and India 2011-2012: Infinite Opportunities". Aus diesem Anlass widmet sich das Colloquium politicum in den auf insgesamt acht Vorträge angelegten Freiburger Südasiengesprächen in diesem und im kommenden Semester der Region Südasien im Allgemeinen und Indien im Besonderen. Die Analyse der Region wir dabei aus politikwissenschaftlicher, soziologischer und wirtschaftlicher Perspektive erfolgen.
In den ersten zwei Vorträgen der Reihe steht die aktuelle politische und soziale Situation Indiens im Fokus, wobei es insbesondere um die Frage nach dem inneren Zusammenhalt des Landes und dem sich abzeichnenden Wandel der Sozialstruktur geht. Im dritten Vortrag der Reihe wird der Frage nach den unterschiedlichen Wegen der Demokratisierung in Sri Lanka und Indien nachgegangen. Im vierten Vortrag schließlich wird die Außenpolitik Indiens unter besonderer Berücksichtigung der Rolle Afrikas für Indien analysiert, wobei vor allem die Möglichkeiten und Grenzen indischer Außenpolitik vor dem Hintergrund des Wettstreits mit China um afrikanische Ressourcen diskutiert werden.
Im zweiten Teil der Reihe im Wintersemester 2012/2013 werden u.a. die gegenwärtige wirtschaftliche Entwicklung Indiens, die politische Situation in Pakistan und die regionale Kooperation in Südasien thematisiert.
04.07.2012 20:15, HS 1098, KG I
Tel: 203-2001
Dr. Heinrich Bosse, Dr. Bettina Schulte, Prof. Dr. Rolf G. Renner:
Julian Barnes: "Vom Ende einer Geschichte" (Kiepenheuer & Witsch, € 18,99)
Sprechen über das, was man neben dem Studium liest: Hierzu wollen wir eine Gesprächsrunde schaffen, in der Erfahrungen mit Literatur geäußert und geklärt werden können. In jeder Sitzung wird ein Text besprochen. Wir haben die Werke nach dem Kriterium der „relativen Neuheit“ ausgewählt, was heißen soll, dass sie neue Aspekte in die gegenwärtige literarische und gesellschaftliche Diskussion einbringen. Es geht uns darum, das Spiel der Urteilsbildung immer wieder zu erneuern.
04.07.2012 20:15, Peterhof, HS 1
Tel: 203-2004
Tagung anläßlich des 50. Jubiläums des Elysée-Vertrags zwischen Deutschland und Frankreich:
Vom Vergleich zur Verflechtung: Deutschland und Frankreich im 20. Jahrhundert
Die geplante Tagung nimmt das Jubiläum des Élysée-Vertrages 2013 zum Anlaß, die komplexen Beziehungen zwischen Frankreich und Deutschland im 20. Jahrhundert aus ganz unterschiedlichen Perspektiven zu untersuchen und so einer Bilanz zu unterziehen. Am Beginn des 21. Jahrhunderts und mehr als 20 Jahre nach der deutschen Einheit ist zu fragen, welchen besonderen Stellenwert die deutsch-französischen Beziehungen in einer im Vergleich zu 1963 tiefgreifend veränderten Umwelt in Europa und der Welt noch beanspruchen können. Nach dem Ende des Kalten Krieges, angesichts der Globalisierung und der immer drängenderen Frage nach den Grenzen der europäischen Integration erscheint diese Frage drängend und aktuell.

Methodisch geht es um die Verknüpfung komparativer Fragestellungen mit der Perspektive einer Verflechtungsgeschichte: Konzentriert sich der Vergleich auf Konvergenzen und Divergenzen zwischen den Staaten, politischen Systemen und Gesellschaften, so fragt die „histoire croisée“ nach Feldern der Interrelation und Verflechtung. Um eine bloße Addition isolierter Einzeluntersuchungen zu verhindern, sollen ausgewiesene deutsche und französische Experten gewonnen werden, um wo immer möglich diese beiden Perspektiven von Vergleich und Verflechtung für verschiedene Fragestellungen fruchtbar zu machen. Dabei stehen zunächst die historischen Ausgangsbedingungen und Erfahrungen Frankreichs und Deutschlands im 20. Jahrhundert, zweitens der Blick auf die Etablierung, Inszenierung und Kommunikation der besonderen deutsch-französischen Beziehungen im konkreten Kontext des Élysée-Vertrages 1963 sowie schließlich drittens die Entwicklung des Verhältnisses seit den 1960er Jahren vor dem Hintergrund bestimmter, mit beiden Ländern verbundenen Modellvorstellungen und besonderer historischer Scharniere im Zentrum.
05.07.2012 14:00 - 06.07.2012 14:00, Grosser Saal, Haus Zur Lieben Hand, Löwenstr. 16
Tel: 0761/203-2008
Fax: 0761/203-2006
Dr. Olga Speck, Leiterin des Kompetenznetzes Biomimetik:
Wie entstehen Innovationen? - Vortrag und Führung durch den Botanischen Garten
„Wie entstehen Innovationen?“ Diese Frage steht im Mittelpunkt des Vortrags, zu dem die Kontaktstelle Frau und Beruf und das Gründerbüro der Albert-Ludwigs-Universität am Donnerstag, 5. Juli, 17 Uhr, ins Institut für Biologie I (Zoologie), Hauptstraße 1, einladen. Es referiert die Biologin Dr. Olga Speck, Leiterin des Kompetenznetzes Biomimetik der Uni Freiburg. Im Anschluss gibt es eine Führung durch den Botanischen Garten.
05.07.2012 17:00, Institut für Biologie I (Zoologie), Hauptstraße 1, Freiburg
Tel: 0761/ 201-1740
Fax: 0761/ 201-1749
Dr. Peter Post, Festo AG & Co. KG und Preisträger des Deutschen Zukunftspreises 2010:
FAIM-Leuchtturmvortrag: Mikrosystemtechnische Lösungen und Mensch-Technik-Kooperation für die Fabrik der Zukunft
Flexible und robuste Produktionssysteme für die „Fabrik der Zukunft“ erfordern eine intensive Weiterentwicklung heutiger Systeme und müssen zunehmend Aspekte der Mensch-Maschine-Kooperation berücksichtigen. Intuitive Komponenten für die Interaktion von Mensch und Maschine bis hin zu selbstlernenden Systemen prägen das zukünftige Bild in der Produktion. Hierfür steht die mechatronische Systemintegration mit der Einbindung miniaturisierter Funktionen auf der Basis von Lösungen aus der Mikrosystemtechnik.
05.07.2012 17:15, Technische Fakultät, Hörsaal 101-00-026 (EG), Geb. 101
Tel: 0761/203-8056
Joachim Ruth, DGB-Bezirk Baden-Württemberg:
Was bin ich wert? - Gehaltsverhandlungen, Einstiegsgehälter, Arbeitsvertrag
Veranstaltungsreihe zum Berufseinstieg für Studierende und Absolventen der DGB-Hochschulgruppe in Kooperation mit dem DGB-Hochschulinformationsbüro Freiburg. Die Veranstaltungsreihe ist an Berufseinsteiger am Ende des Studiums und an Absolventen gerichtet.
05.07.2012 18:00, Uni Freiburg, KG I, HS 1221
Tel: 0761 3884722
Dr. Isabel Dziobek, FU Berlin:
Can you train the brain to be social? Introducing the Social COgnition Training Tool (SCOTT) - and more
05.07.2012 18:00 - 20:00, Stefan-Meier-Str. 8, 3.OG, Konferenzraum Biol. Psychologie
aka-Filmclub e.V.:
Filmvorführung "Ziemlich beste Freunde" (35 mm, DF)
Nach einer wahren Geschichte über einen Schwerbehinderten und seinen Pfleger wider Willen, die im Laufe der Zeit Freunde werden und zusammen so manche Orgien feiern. Köstlich!
(siehe auch "Weitere Infos")

Fassung: 35 mm, DF. F 2011, 112 Min.

Der Akademische Filmclub an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg e.V. (aka-Filmclub e.V.) wurde 1957 von an Filmkunst und Filmgeschichte interessierten Studentinnen und Studenten gegründet. Sein Ziel ist es, das Medium Film einem breiten Kreis von Studierenden und Mitarbeitern der Uni aus künstlerischer, wissenschaftlicher und technischer Perspektive näher zu bringen. Dazu organisiert er unter anderem regelmäßig Filmvorführungen und begleitende Veranstaltungen, zu denen alle Mitarbeiter und Studenten der Universität Freiburg sowie auch sonstige Interessierte herzlich eingeladen sind.
05.07.2012 20:00, Kollegiengebäude II, Hörsaal 2006
Tel: 0761-281513
Fax: 0761-281513
Prof. Dr. Hanns-Werner Heister (Hamburg):
Urlaute, Buchstaben, Farben. Auf der Suche nach dem verlorenen Elementaren in den Künsten vom Futurismus und Dadaismus bis zur Gegenwart
Die Beziehungen und Wechselwirkungen zwischen den Künsten sind in den letzten Jahren im Felde der Intermedialitätstheorien implizit und explizit umfassender in den Blick genommen worden. Zuweilen zeichnet sich dabei eine Entwicklung ab, die weniger die Kunstwerke selbst als vielmehr die Theorien um der Theorien willen in den Blick nimmt und auf diese Weise beinahe zu vergessen scheint, dass Theorien doch eigentlich helfen sollen, die Kunstwerke selbst besser zu verstehen. Letztlich stellen sich hinsichtlich der Beziehungen dieser Künste zueinander immer noch unverändert die Fragen, die die philosophische Ästhetik seit der Mitte des 18. Jahrhunderts intensiv verfolgt: Es geht um die unterschiedlichen Wirkungen der Künste, die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten der Vermittlung von Botschaften, um Strukturvergleiche in unterschiedlichen Zeichensystemen, um Wechselwirkungen zwischen Struktur und Semantik. An drei Beispielen aus dem 20. Jahrhundert sollen diese Fragen exemplarisch im Blick auf die Künste selbst verfolgt worden: Wie kann Semantisches in der Musik der Wiener Schule vermittelt werden? Welche Rückwirkungen der Musik können für literarische Texte Thomas Manns konstitutiv werden? Gibt es gemeinsame Voraussetzungen und Parallelen zwischen den Künsten in der Zeit des Futurismus, Dadaismus und auch in unserer Gegenwart?
05.07.2012 20:15, HS 1015, KG I
Tel: 203-2004
Prof. Dr. Dr. h.c. F. W. Graf, Prof. Dr. H. Schnädelbach, Prof. Dr. F. Vollhardt, Prof. Dr. M. Striet:
Wiederkehr der Religion oder Wiederkehr religiöser Sehnsucht? (Podiumsdiskussion)
Podiumsdiskussion in Zusammenarbeit mit der Theologischen Fakultät

Im Sommersemester 2011 fanden die Freiburger Religionsgespräche: Im Vorfeld des Papstbesuches statt. Professor Dr. Dr. Bernhard Uhde referierte zum Thema „Nicht nur Christentum, auch Judentum und Islam: Nietzsches Wort vom „Tod Gottes“ und die Vitalität der Monotheismen in der Moderne." Professor Dr. Karl-Heinz Braun sprach im zweiten Vortrag zu „Der Name als Programm. Die vier Benedikt-Päpste vor Benedikt XVI.", und im Rahmen der Podiumsdiskussion „Katholizismus und Moderne" diskutierten der Richter am Bundesverfassungsgericht a.D. Professor Dr. Ernst-Wolfgang Böckenförde, Professor Dr. Hans Joas (Professor für Soziologie, Universität Erfurt, Fellow am FRIAS), Professor Dr. Magnus Striet (Professor für Fundamentaltheologie, Universität Freiburg) und Professor Dr. Helmut Hoping (Professor für Dogmatik und Liturgiewissenschaft, Universität Freiburg).
Im Sommersemester 2012 werden die Freiburger Religionsgespräche mit einer Podiumsdiskussion zum Thema „Wiederkehr der Religion oder Wiederkehr religiöser Sehnsucht?" fortgeführt. Das Schlagwort von der „Wiederkehr" der Religion geistert seit einigen Jahren durch die Lande. Aber was ist eigentlich an diesem Schlagwort dran? Es steht außer Frage ist, dass die über viele Jahre gehegte soziologische Vermutung, dass Aufklärungs- und Rationalisierungsprozesse zu einem Absterben des Religiösen führen würden, sich nicht bestätigt hat. Weltweit, auch in Europa, zeigen sich religiöse Phänomene – die Moderne ist alles andere als religionsresistent. Erweisen sich aber auch die alten Offenbarungsreligionen als vital? Und ist unter den Bedingungen der Moderne überhaupt eine ‚„aufgeklärte" religiöse Existenz denkbar?
05.07.2012 20:15, Audimax, KG II
Tel: 203-2001
Professor Dr. Jakob Rösel (Lehrstuhl für Internationale Politik und Entwicklungszusammenarbeit, Universität Rostock):
Indien und Sri Lanka - Verschiedene Wege der Demokratisierung und in die Globalisierung
In Zusammenarbeit mit dem Arnold-Bergstraesser-Institut für kulturwissenschaftliche Forschung e.V., dem Carl-Schurz-Haus/Deutsch-Amerikanisches-Institut e.V. und der Landeszentrale für politische Bildung, Außenstelle Freiburg

Von September 2011 bis Januar 2013 präsentiert sich Deutschland in Indien im Rahmen der Initiative „Germany and India 2011-2012: Infinite Opportunities". Aus diesem Anlass widmet sich das Colloquium politicum in den auf insgesamt acht Vorträge angelegten Freiburger Südasiengesprächen in diesem und im kommenden Semester der Region Südasien im Allgemeinen und Indien im Besonderen. Die Analyse der Region wir dabei aus politikwissenschaftlicher, soziologischer und wirtschaftlicher Perspektive erfolgen.
In den ersten zwei Vorträgen der Reihe steht die aktuelle politische und soziale Situation Indiens im Fokus, wobei es insbesondere um die Frage nach dem inneren Zusammenhalt des Landes und dem sich abzeichnenden Wandel der Sozialstruktur geht. Im dritten Vortrag der Reihe wird der Frage nach den unterschiedlichen Wegen der Demokratisierung in Sri Lanka und Indien nachgegangen. Im vierten Vortrag schließlich wird die Außenpolitik Indiens unter besonderer Berücksichtigung der Rolle Afrikas für Indien analysiert, wobei vor allem die Möglichkeiten und Grenzen indischer Außenpolitik vor dem Hintergrund des Wettstreits mit China um afrikanische Ressourcen diskutiert werden.
Im zweiten Teil der Reihe im Wintersemester 2012/2013 werden u.a. die gegenwärtige wirtschaftliche Entwicklung Indiens, die politische Situation in Pakistan und die regionale Kooperation in Südasien thematisiert.
05.07.2012 20:15, HS 1199, KG I
Tel: 203-2001
Abteilung für Psychosomatik und Psychotherapie, Freiburg:
1. Gemeinsame Forschungswerkstatt Stationäre und tagesklinische Psychotherapie
Forschungswerkstatt: Stationäre und tagesklinische Psychotherapie
06.07.2012 13:45 - 07.07.2012 13:00, Hörsaal Hauptstrasse/Karlstrasse
Tel: 0761/270-68420
Fax: 0761/270-69180
Dr. Petra Maisak (Frankfurt am Main, Goethe-Haus):
Verwandlungen des „Hexenmeisters“ – Faust und die Künstler vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart
06.07.2012 18:15, HS 1098, KG I
aka-Filmclub e.V.:
Filmvorführung "Alumni-Abend" (35 mm)
Im Rahmen des Alumni-Meetings 2012 und in Vorfreude auf unseren 55. Geburtstag präsentieren wir euch ein ganz besonderes Filmvergnügen. Weitere Informationen werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Weitere Informationen werden rechtzeitig bekannt gegeben.
(siehe auch "Weitere Infos")

Fassung: 35 mm. , 0 Min.

Der Akademische Filmclub an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg e.V. (aka-Filmclub e.V.) wurde 1957 von an Filmkunst und Filmgeschichte interessierten Studentinnen und Studenten gegründet. Sein Ziel ist es, das Medium Film einem breiten Kreis von Studierenden und Mitarbeitern der Uni aus künstlerischer, wissenschaftlicher und technischer Perspektive näher zu bringen. Dazu organisiert er unter anderem regelmäßig Filmvorführungen und begleitende Veranstaltungen, zu denen alle Mitarbeiter und Studenten der Universität Freiburg sowie auch sonstige Interessierte herzlich eingeladen sind.
07.07.2012 00:00, Kollegiengebäude II, Hörsaal 2006
Tel: 0761-281513
Fax: 0761-281513
Prof. Dr. Bernd Becker (Institut für Informatik, Abteilung für Rechnerarchitektur):
Eingebettete Systeme - "Computer, die man nicht sieht". Kontrolle, Sicherheit, Freiheit?
Auch in der dreizehnten Staffel der beliebten gemeinsamen Veranstaltungsreihe des Studium generale und der Volkshochschule Freiburg wollen wir Ihnen wieder einen aktuellen Einblick in die Forschungs- und Arbeitsbereiche „Ihrer“ Freiburger Universität geben und die Freiburger Beiträge und Standpunkte zur aktuellen Forschungsdiskussion aufzeigen.
Im Sommersemester 2012 widmen sich die Vorträge der Samstags-Uni dem spannungsreichen Gegensatz von Freiheit und Sicherheit in der offenen Gesellschaft. Das Bedürfnis nach „Sicherheit“ ist zu einem zentralen Thema gesellschaftlicher Diskussion geworden: Vor dem Hintergrund neuer Formen terroristischer und krimineller Bedrohungen, einer Zuspitzung ökologischer Gefahren und der rasanten Entwicklung im Bereich moderner Technologien stellt sich mit zunehmender Dringlichkeit die Frage, wie viel und welche Art der Sicherheit moderne demokratische Gesellschaften brauchen und was sie im Gegenzug dafür an Freiheit preisgeben wollen. Die Vorträge der Samstags-Uni werden dieser Frage nachgehen und dabei die vielfältigen Dimensionen des Sicherheitsdenkens beleuchten, die Ambivalenzen neuerer Entwicklungen im Bereich von Sicherheitstechnik und Kommunikationstechnologien in den Blick nehmen und die damit verbundenen rechtlichen Fragestellungen diskutieren.
Die Referentinnen und Referenten der Samstags-Uni im Sommersemester 2012 sind Mitglieder des Freiburger Zentrums für Sicherheit und Gesellschaft („Centre for Security and Society“), an dem seit Ende 2009 die unterschiedlichen Forschungstätigkeiten im Bereich der Sicherheit an der Universität Freiburg gebündelt und koordiniert werden.

Die Samstags-Uni findet wie immer samstags zwischen 11.15 Uhr und ca. 12.15 Uhr im Kollegiengebäude II der Universität (HS 2004 bzw. Audimax) im Zentrum Freiburgs statt. Alle Vorträge der Reihe können kostenlos und ohne vorherige Anmeldung besucht werden.
07.07.2012 11:15, HS 2004, KG II
Tel: 203-2004
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