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Susanne Albers

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2008 Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis
Susanne Albers (*1965 Georgsmarienhütte) erhielt den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis für ihre Leistungen auf dem Gebiet der Theoretischen Informatik.

 Quelle: DFG  

 

Prof. Dr. Susanne Albers hat in der Informatik die Forschung zu effizienten Algorithmen über die letzten 15 Jahre maßgeblich mitgeprägt. In Deutschland gilt sie als die Expertin, weltweit als eine der führenden Wissenschaftlerinnen auf diesem Feld. Mit ihren Arbeiten gelangen Albers wesentliche Optimierungen bei Online- und Approximationsalgorithmen, die - anders als bei klassischen Algorithmen - nicht zu Beginn einer Rechnung mit allen Daten versorgt, sondern immer wieder aktualisiert werden und für jeden neuen Input eine approximative Antwort berechnen müssen. Die von ihr entwickelten Modelle sind ein fundamentaler Beitrag zur Grundlagenforschung, ihre Resultate haben aber auch ein hohes Anwendungspotenzial. Dies zeigen auch Susanne Albers aktuelle Arbeiten zu energieeffizienten Algorithmen, die etwa in Laptops und Mobiltelefonen von großer Bedeutung sind.

Nach dem Studium der Mathematik, Informatik und Betriebswirtschaftslehre in ihrer Heimatstadt Osnabrück promovierte Susanne Albers 1993 an der Universität des Saarlandes im ersten DFG-Graduiertenkolleg Informatik. Anschließend arbeitete sie bis 1999 am Max-Planck-Institut für Informatik und hielt sich für mehrere Forschungsbesuche in den USA, Japan und im europäischen Ausland auf. Mit nur 33 Jahren habilitierte sich Albers 1999 und erhielt sogleich drei Rufe auf Professuren, von denen sie dem nach Dortmund folgte. Bis 2009 hatte sie den Lehrstuhl für Informations- und Kodierungstheorie an der Universität Freiburg inne. (Quelle: Uni Freiburg)