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Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

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Aufgrund der weiterhin bestehenden Gefährung durch das Coronavirus werden zurzeit viele präventive Maßnahmen getroffen, die eine ständige Aktualisierung erfordern. Wir haben für die alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität wichtigen Informationen zusammengestellt.

 

 

Sind die Gebäude der Universität noch offen?

Die Universitätsgebäude dürfen nur noch zu Dienstzwecken, Erledigung von Studienangelegenheiten oder aus anderen wichtigen Gründen betreten werden. Für die Öffentlichkeit sind alle Universitätsgebäude geschlossen. Zur Sicherstellung eines kontrollierten Zugangs sind universitäre Gebäude und Einrichtungen soweit möglich geschlossen zu halten.

Der Gebäudezugang ist nur noch mit UniCards (Berechtigungsstufe: Zutritt 24 Stunden) und ggf. Schlüsseln möglich. Dieses gilt auch für alle gebäudeinternen Kartenlesegeräte. Es ist nicht ausgeschlossen, dass legitimierte Personen eine UniCard ohne die zuvor genannte Berechtigungsstufe haben. Diese Personen werden gebeten, sich bis auf weiteres den Zugang über berechtigte Kollegen*innen zu verschaffen und sich per Email () zu melden, damit ein UniCard-Anpassungsprozess definiert werden kann. Telefonische oder Rückfragen per Email können bis auf weiteres leider nicht beantwortet werden.

Welche Vorkehrungen sollte ich für den Fall einer vollständigen Schließung treffen?

Angesichts des fortschreitenden Verlaufs der Pandemie ist auch weiterhin mit einer weitreichenden Einschränkung des Betriebs zu rechnen und auch eine vollständige Schließung der Universität nicht auszuschließen. Bereiten Sie sich und Ihren Arbeitsbereich deshalb konkret und zeitnah darauf vor, dass es jederzeit zu einer vollständigen Schließung von universitären Bereichen/Gebäuden bzw. der gesamten Universität kommen kann und/oder Personen aufgrund einer Quarantäne-Maßnahme nicht an den Arbeitsplatz zurückkehren können.

Bitte identifizieren Sie – falls nicht bereits geschehen – wesentliche Prozesse und gegebenenfalls kritische Infrastruktur (Forschungs-, Laborergebnisse, Daten usw.) in Ihren Bereichen, die einer rechtzeitigen Sicherung und dauerhaften Versorgung bedürfen. Bitte klären Sie dringend intern ab, wer diese Bereiche betreut und wer bei Ausfall von Personal (Krankheitsfall, Quarantäne etc.) die Zweit-und ggf. die Drittbetreuung übernehmen kann. Es wird empfohlen, in den Einrichtungen Telefonlisten anzulegen.

Unverzichtbare Arbeitsmittel und -unterlagen, insbesondere dienstliche Notebooks und Handys, sind, soweit möglich, mit nach Hause zu nehmen. Denken Sie auch an wichtige persönliche Gegenstände (Schlüssel, Brille, Papiere, privates Handy, Arzneimittel etc.).

Personen, die eine für den Betrieb essentielle, systemrelevante Aufgabe wahrnehmen müssen, erhalten für geschlossene Gebäude eine dienstliche Zugangsberechtigung. Diese wird von der Leitung der Verwaltung (Kanzler) oder den jeweiligen Bereichsverantwortlichen / Vorgesetzen unterschrieben und gilt in Verbindung mit einer gültigen UniCard, dem Ausweis und Dienstsiegel. Die Berechtigung, die UniCard und der Ausweis sind stets mitzuführen. Es wird gebeten, eine Liste der Personen zu erstellen, die eine solche Berechtigung erhalten haben.

Die Grundversorgung der Gebäude wird im Rahmen des reduzierten Betriebs über das Dezernat 4 sichergestellt.

Welche Regelungen gelten für die Arbeit von Zuhause aus (Home Office)?

Home Office wird möglichst weitgehend, pragmatisch, mitarbeiterfreundlich und flexibel von den jeweiligen Vorgesetzten der Bereiche gewährt. Bis auf weiteres bedarf es keiner Genehmigung von Home Office durch das Personaldezernat; es genügt eine Information durch den/die Vorgesetzte/n formlos per E-Mail an das Personaldezernat über die Gewährung. Betroffenen aus Risikogruppen sind bevorzugt mobile oder Heimarbeitsmöglichkeiten einzuräumen. Die notwendige Geräteausstattung sowie der Zugang zum universitären Netzwerk sind sicherzustellen.

Für die Arbeit im Home Office gelten grundsätzlich die allgemeinen Regelungen weiter. Auf Grund der Ausnahmesituation werden, sofern Beschäftigte keine Mehr- oder Minderarbeitszeiten mitteilen, im Zeiterfassungssystem ZEUS die für den/die Beschäftigte/n geltenden Arbeitszeiten gebucht. Zur Vereinfachung sollen Mitteilungen über Mehr- oder Minderarbeitszeiten bezogen auf die gesamte Arbeitswoche an die jeweilige Zeiterfassungsstelle erfolgen; es bedarf keines Nachweises für einzelne Tage. Das Rektorat ist in Absprache mit dem Personalrat bestrebt, in der gegenwärtigen Ausnahmesituation einen weitgehend flexiblen Dienstbetrieb zu ermöglichen.

Die Erreichbarkeit der Telearbeitenden während der Tele-/ Heimarbeit ist in Absprache mit dem/der Vorgesetzten eindeutig zu regeln und sicherzustellen. Hierzu sollen technische Hilfen wie die Umstellung des Dienstapparates gegebenenfalls auf das Privattelefon in Anspruch genommen werden. Die/Der Beschäftigte ist verpflichtet, die geltenden Datenschutz- und Datensicherheitsbestimmungen einzuhalten.

Die in Telearbeit beschäftigten Mitarbeiter/innen stehen auch bei dienstlichen Tätigkeiten am häuslichen Arbeitsplatz unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung.

Welche Angebote macht das Rechenzentrum für das Arbeiten von Zuhause aus (Home Office)?

Hinweise und Angebote des Rechenzentrums für das Arbeiten von zu Hause aus (Home Office), z.B. zu Themen wie "Video- und Online-Konferenzplattformen" und "Heimarbeit und private IT-Geräte" findet man gebündelt auf den Seiten des Rechenzentrums.

Wie sollte ich den Betrieb in meinem Bereich organisieren, um bestmöglichen Schutz der Mitarbeiter/innen zu gewährleisten?

In jedem Bereich sind, soweit Home Office nicht möglich ist, unabhängig agierende Teams zu bilden. Die Mitglieder dieser unterschiedlichen Teams sollen keinen direkten Kontakt untereinander haben, auch nicht während Pausen oder im privaten Bereich. Übergabe und Team-übergreifende Besprechungen sind telefonisch oder mittels anderer elektronischer Mittel durchzuführen. Sprechen Sie sich hier mit Kolleg/innen aus anderen Bereichen ab, um sich gegenseitig bei Bedarf unterstützen zu können.

Besprechungen sind auf Video- oder Telefonkonferenzen o.ä. umzustellen. Allgemein gilt, dass sich stets maximal fünf Personen gleichzeitig in einem Raum aufhalten dürfen, wenn der Mindestabstand von 1,5 m stets gewährleistet ist. Das gilt für alle Räume, also– auch für Laboratorien, Werkstätten etc.

Wie erreiche ich meinen Arbeitsplatz, wenn ich im benachbarten Ausland ansässig bin?

Als Beschäftigte/r der Universität Freiburg gelten Sie bei Wohnsitz/Anreise aus dem benachbarten Ausland als Pendler/in. Diese sind als Personen, die täglich oder für bis zu fünf Tage zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich oder medizinisch oder aus Gründen des Besuchs einer Bildungseinrichtung veranlasst in das Bundesgebiet einreisen oder sich weniger als 48 Stunden im Ausland aufgehalten haben, ausgenommen von der Regelung der Landesregierung Baden-Württemberg, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern.

Bitte informieren Sie sich stets aktuell über mögliche Änderungen im jeweiligen Aufenthaltsland!

Um über die Grenze von Frankreich nach Deutschland zu gelangen, müssen folgende Papiere mitgeführt werden.

  • Ausweis / Reisepass
  • Pendlerbescheinigung. Diese muss gut sichtbar hinter der Frontscheibe ausgelegt werden.

Für die Rückreise wird, zusätzlich zum Ausweis, folgendes Dokument benötigt: „Bescheinigung über die Anreise zum Arbeitsplatz - L'attestation de l'employeur". Die „Attestation individuelle", die in Frankreich normalerweise jedes Mal ausgefüllt werden muss, wenn der eigene Wohnsitz verlassen wird, ist für den Hin- und Rückweg zur Arbeit entbehrlich.
Die Bescheinigung über die Anreise zum Arbeitsplatz muss von Ihrer vorgesetzten Universitätseinrichtung einmalig ausgefüllt werden. Wer sich nicht an diese Regelungen hält, dem drohen Geldstrafen.

Um über die Grenze aus der Schweiz nach Deutschland zu gelangen, müssen folgende Papiere mitgeführt werden.

  • Pass / Personalausweis / Identitätskarte
  • Pendlerbescheinigung. Diese muss gut sichtbar hinter der Frontscheibe ausgelegt werden.

Für die Rückreise verlangt der Schweizer Zoll von Personen ohne schweizerische Staatsangehörigkeit zur Bescheinigung der Grenzgängereigenschaft zwingend eine gültige Grenzgängerbewilligung.

Weitere Informationen:

Wo bekomme ich eine Arbeitgeberbescheinigung für die Notfallbetreuung in Kindertagesstätten / Schulen?

Für die Notfallbetreuung in den Kindertagesstätten und Schulen ist die berufliche Unabkömmlichkeit bei präsenzpflichtigen Tätigkeiten vom Arbeitgeber zu bescheinigen. Dabei sind auch die Zeiten der beruflichen Präsenzpflicht anzugeben. Bei Selbstständigen ist eine Eigenbescheinigung ausreichend.

Zusätzlich müssen die Eltern erklären, dass eine familiäre oder anderweitige Betreuung der Kinder nicht möglich ist.

Alle Eltern, die an der Universität Freiburg beschäftigt sind und die Voraussetzungen erfüllen, können sich gerne für die Ausstellung einer entsprechenden Arbeitgeberbescheinigung direkt an die jeweilige Sachbearbeiterin oder den jeweiligen Sachbearbeiter im Personaldezernat (D3) wenden.

Die erweiterte Notbetreuung findet grundsätzlich in der Einrichtung statt, die das Kind vor der Schließung besuchte. Um einen Antrag auf Aufnahme zu stellen, wenden sich anspruchsberechtigte Eltern bitte an die dortige Einrichtungsleitung.

Für Kinder von Eltern in systemrelevanten Berufen, die bereits vor dem 27.04.2020 betreut wurden, muss bei weiterhin vorliegenden Voraussetzungen kein neuer Antrag gestellt werden.

Wie ist der eingeschränkte Regelbetrieb mit Vorrang der Notbetreuung in den Uni-Kitas geregelt?

Nach der aktuellen Coroana-Verordnung, die seit Montag, 18.05.2020 gilt, dürfen 50% der nach der Betriebserlaubnis genehmigten Kita-Plätze belegt werden. Vorrang haben dabei die Kinder von Eltern, die einen Anspruch auf Notbetreuung entsprechend der CoronaVO haben.

Konkret geben die Regelungen verschiedene Anspruchsgruppen vor, an die in folgender Reihenfolge die Hälfte der Plätze in den Kitas vergeben werden dürfen:

Die 1. Anspruchsgruppe sind die Kinder

a) für die der Kommunale Soziale Dienst des Amts für Kinder, Jugend und Familie zur Gewährleistung des Kindeswohls eine Betreuungsnotwendigkeit festgestellt hat oder deren Eltern beide oder als alleinerziehendes Elternteil

b) einen systemrelevanten Beruf oder

c) eine nachgewiesene präsenzpflichtige berufliche Tätigkeit außerhalb der Wohnung ausüben.

Dieses sind die Kinder, die auch schon vor dem 18. Mai einen Anspruch auf Teilnahme an der erweiterten Notbetreuung hatten und im Bedarfsfall schon aufgenommen wurden.

Eltern, die zu dieser 1. Anspruchsgruppe gehören, bisher jedoch noch nicht die Aufnahme ihres Kindes in die Notbetreuung beantragt haben, können noch einen Antrag stellen. Bitte berücksichtigen Sie, dass jedes Elternteil für einen Antrag auf Notbetreuung wegen einer präsenzpflichtigen Arbeitszeit außer Haus dies durch eine Arbeitgeber-Bescheinigung belegen muss. Das Formular zur Antragstellung erhalten Sie von der jeweiligen Einrichtungsleitung. Sofern die Plätze nicht ausreichen, um alle Betreuungsanträge zu bewilligen, entscheidet das Amt für Kinder, Jugend und Familie über die Aufnahme der Kinder.

Die 2. Anspruchsgruppe sind die Kinder mit besonderem Förderbedarf. Bei dem besonderen Förderbedarf handelt es sich vorrangig um Teilhabebeeinträchtigungen, aufgrund derer das Amt für Kinder, Jugend und Familie oder das Amt für Soziales und Senioren Eingliederungshilfen bewilligt haben.

Die 3. Anspruchsgruppe sind:

a) Vorschulkinder

b) Kinder ohne Kontaktzeit in der deutschen Sprache

c) Kinder von berufstätigen Eltern, z.B. im Homeoffice

Für die Kinder dieser nachrangigen Anspruchsgruppe stehen leider durch die grundsätzliche Einschränkung des Kita-Betriebes nur wenig Plätze zur Verfügung. Diese werden vergeben, nachdem der Bedarf der vorrangig zu berücksichtigen Anspruchsgruppen geklärt ist.

Ob und wann Kindertagesstätten ihr Angebot weiter ausweiten können, ist offen.

Welche Arbeitszeitregelung gilt, wenn ich Kinder daheim betreuen muss?

Für Eltern, die ihren Dienst am Arbeitsplatz nicht oder nur eingeschränkt wahrnehmen können, weil sie ihren Betreuungspflichten nach der Schließung von Schulen und Kindertagesstätten nachkommen müssen, und die keine alternative Betreuungsmöglichkeit haben, gilt:

Beschäftigte, die ein oder mehrere Kinder bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres oder Kinder, die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung dauernd pflegebedürftig sind, betreuen, und bei denen auf Grund ihrer Tätigkeit kein Homeoffice gewährt werden kann, werden in Absprache mit dem Vorgesetzten für die Zeit der Abwesenheit vom Dienst/von der Arbeit bis einschließlich 29. Mai 2020 ganz oder teilweise unter Fortzahlung des Entgelts freigestellt bzw. Sonderurlaub unter Belassung der Bezüge gewährt, sofern dienstliche Gründe dem nicht entgegenstehen.

Die fehlende Betreuungsmöglichkeit ist der/dem Vorgesetzten auf Verlangen glaubhaft zu machen. Die Freistellung darf nur erfolgen, wenn und soweit im konkreten Einzelfall keine Arbeitsleistung mittels Tele- oder Präsenzarbeit von den Beschäftigten erbracht werden kann.
Beschäftigte, die aufgrund der notwendigen Kinderbetreuung in der Lage sind, einen nicht unerheblichen Teil ihrer individuellen Soll-Arbeitszeit erbringen zu können (z. B. anteilige Tele- oder Präsenzarbeit), werden weiterhin im Rahmen ihrer individuellen Soll-Arbeitszeit freigestellt. In allen anderen Fällen kann eine Freistellung erst gewährt werden, wenn der/die Beschäftigte zunächst auf eigene Veranlassung ein vorhandenes positives Gleitzeitguthaben für die Kinderbetreuung aufgebraucht hat. Beschäftigte, die über kein positives Gleitzeitguthaben verfügen, können weiterhin im Rahmen ihrer Soll-Arbeitszeit freigestellt werden.

Der/Die Vorgesetzte muss über die Gewährung die/den zuständigen Personalsachbearbeiter/in per E-Mail informieren.

Sind der Personalrat und die Beratungsdienste der Universität noch erreichbar?

Der Personalrat, der psychosoziale Beratungsdienst, den alle Beschäftigten der Universität in Krisen und/oder Konfliktsituationen kostenlos in Anspruch nehmen können, der Betriebsärztliche Dienst, die Schwerbehindertenvertretung sowie die Suchtkontaktstelle sind weiterhin als Ansprechpartner für Sie erreichbar. Die Beratungsangebote wurden zum Teil auf rein telefonischen Kontakt umgestellt. Bitte informieren Sie sich aktuell auf den entsprechenden Webseiten.

Welche Arbeitszeitregelungen gelten, wenn ich pflegebedürftige nahe Angehörige pflege?

Für Beschäftigte, die pflegebedürftige nahe Angehörige zu betreuen haben, weil eine voll- oder teilstationäre Pflegeeinrichtung aufgrund der Ausbreitung von COVID-19 geschlossen wurde, gel-ten die Regelungen zur Kinderbetreuung unter „Welche Arbeitszeitregelung gilt, wenn ich Kinder daheim betreuen muss?" entsprechend. Gleichgestellt sind Beschäftigte, bei denen eine häusliche Vollzeitpflegekraft aufgrund der Ausbreitung von COVID-19 wegfällt. Die Schließung der Pflegeein-richtung bzw. die fehlende Betreuungsmöglichkeit sind der Dienststelle auf Verlangen glaubhaft zu machen.

Welche Arbeitszeitregelungen gelten, wenn ich ein erhöhtes Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf habe?

Für Beschäftigte mit einem nach den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts erhöhten Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf (Risikogruppen) gelten die Regelungen zur Kinderbe-treuung unter „Welche Arbeitszeitregelung gilt, wenn ich Kinder daheim betreuen muss?" entspre-chend. Die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe sowie die Risikoerhöhung durch die Arbeitsleistung ist der Dienststelle auf Verlangen durch ein ärztliches Attest nachzuweisen. Vor einer Freistellung sollen die Dienststellen unter Einbeziehung des betroffenen Beschäftigten Möglichkeiten der Tele-arbeit bzw. eine Arbeitsumorganisation prüfen, um eine risikoarme Arbeitsleistung zu ermöglichen.

Können Anordnungen auch per E-Mail an das Finanzdezernat gesandt werden?

Aufgrund der aktuellen Corona-Krise hat das Finanzministerium (MWK-Erlass vom 17.03.2020) zur Erleichterung der Umsetzung kurzfristiger organisatorischer Maßnahmen (z.B. Nutzung von Homeoffice) entschieden, dass es zur Erfüllung der Formvorgaben, insbesondere in Hinblick auf das 4-Augen-Prinzip ausreichend ist, wenn die ausgeübten haushaltsrechtlichen Verantwortlichkeiten (sachliche- und rechnerische Richtigkeit, Anordnungsbefugnis) durch E-Mail-Schriftverkehr dokumentiert werden.
Ausführlicher Serviceartikel zur Umsetzung dieses Verfahrens

Wie erreiche ich das Finanzdezernat?

Funktions-E-Mail-Adressen werden auch im reduzierten universitären Betrieb erreichbar sein. Die Vertretung ist so organisiert, dass an allen Tagen mindestens eine Person der zweiten oder dritten Führungsebene vor Ort ist.

Die Geschäftsvorfälle werden im D2 eingescannt und (wenn möglich) digital bearbeitet. Wir bitten Sie daher, ab sofort und bis auf weiteres, Vorgänge vollständig nur per E-Mail zu übersenden. Wenn Dokumente vom Finanzdezernat auch in Papierform benötigt werden, bitten wir Sie, in jedem Fall auf den Dokumenten zu kennzeichnen, dass diese bereits digital vorliegen.
Sofern Sie uns die Anordnung nicht bereits in Papierform zugeschickt haben, gilt für Ihre Anordnungen das neue Verfahren zur "Anordnung per Email" – Vereinfachtes Verfahren an der Uni Freiburg".

Bitte setzten Sie SRM für Ihre Beschaffungen verstärkt ein, da die Freigabe hier bereits im SRM erfolgt.

Wie erreiche ich das Personaldezernat?

Zum Geschäftsbereich Reisekostenstelle ist derzeit ein Kontakt nur per E- Mail möglich. Bei den Abrechnungen können sich Verzögerungen ergeben. Bitte sehen Sie von persönlichen Rückfragen ab.

Die Geschäftsbereiche Beamte/innen, Tarifbeschäftigte sowie wissenschaftl./studentische Hilfskräfte sind zu den üblichen Öffnungszeiten besetzt. Sie können die zuständigen Sachbearbeiter/innen per E-Mail oder teilweise auch telefonisch erreichen. Bitte beachten Sie, dass es ihn wenigen Fällen durch das Home-Office zur Verzögerungen bei der Bearbeitung Ihres Anliegens kommen kann. Bitte denken Sie daran, dass Sie Ihre Anträge frühzeitig einreichen.

Die jeweiligen Vorgesetzten haben dafür Sorge zu tragen, das ohne vom Personaldezernat unterschriebenen Arbeitsvertrag nicht gearbeitet wird. Eventuelle Rechtsfolgen gehen zu Lasten der Einrichtung, die die Arbeitsaufnahme ohne Vertrag veranlasst hat.

Wie erreiche ich die Stabstelle Umweltschutz?

Die Stabstelle Umweltschutz ist bestrebt, weiterhin tägliche Öffnungszeiten anzubieten, unabhängig von der weiteren Einschränkung des Universitätsbetriebs. Alle Einrichtungen im Notbetrieb oder in Quarantäne werden gebeten, vor der Schießung oder Reduzierung des Betriebs alle notwendigen Entsorgungen durchzuführen oder entsprechend vorzubereiten. Dazu gehören Gefahrstoffe, gefährliche Abfälle, aber auch Verderbliches wie Lebensmittel und Restmüll. Bitte setzen Sie sich rechtzeitig mit der Stabstelle in Verbindung. Wenn Ihr Bereich kurzfristig geschlossen werden muss, melden Sie sich bitte unverzüglich bei der Stabstelle.

Wie funktioniert die Beschaffung?

Bedarfsanforderungen der ZUV sind ab sofort digital per Mail an die Ansprechpartner/innen der Zentralen Beschaffung zu senden. Sofern die Unterschrift der/des Anordnungsbefugten / der/des Vorgesetzten nicht auf dem Formular vermerkt werden kann, ist die Zustimmung zur Beschaffung per Mail bei selbigen einzuholen und an die Zentrale Beschaffung zu senden.

Bitte nutzen Sie derzeit verstärkt SAP-SRM, da damit ein Workflow mit mehreren Genehmigern gewährleistet ist.

Für Beschaffungen ab 5.000 EUR netto gilt weiterhin, dass alle für die Vergabeverfahren relevanten Dokumente (Leistungsverzeichnis, unterschriebener Beschaffungsantrag und ggf. Erläuterungen) wie bisher auch per E-Mail an die Mitarbeiter/innen der Zentralen Beschaffung zu senden sind.

An wen wende ich mich wegen meiner UniCard?

Das UniCard-Büro für Mitarbeiter/innen (Standort Fahnenbergplatz) ist seit dem 17.3.2020 bis auf weiteres geschlossen. Bitte klären Sie Fragen und Probleme mit dem/der jeweiligen Personalsachbearbeiter/in per Telefon oder E-Mail. Bei Verlust oder Verlängerung der Gültigkeit der UniCard nutzen Sie bitte den Postweg, Personaldezernat – UniCard-Team.

Können Vorstellungsgespräche durchgeführt werden?

  1. Für die Öffentlichkeit sind alle Universitätsgebäude derzeit noch geschlossen.
  2. Nutzen Sie für Vorstellungsgespräche deshalb vorrangig die digitale Kommunikation.
  3. Sollten im Einzelfall doch Präsenz-Vorstellungsgespräche geführt werden, gelten folgende Vorgaben:
    1. Zulässig sind maximal 5 Personen.
    2. Der Mindestabstand von 1,5 Metern muss eingehalten werden.
    3. Deshalb muss eine entsprechende Raumgröße zur Verfügung stehen.
    4. Ein Nasen-Mundschutz ist beim Betreten und Verlassen der Gebäude zu tragen.
    5. Auf das Anbieten von Getränken ist zu verzichten.
    6. Alle Bewerber*innen müssen einzeln am Gebäudeeingang abgeholt und wieder hinausgeführt werden
    7. Ausgeschlossen von der Teilnahme an einem Vorstellungsgespräch sind Personen, die in Kontakt zu einer infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem Kontakt mit einer infizierten Person noch nicht 14 Tage vergangen sind, oder die Symptome eines Atemwegsinfekts oder erhöhte Temperatur aufweisen.